Monatsarchiv für Mai 2009

 
 

Posterous: Bloggen via E-Mail

Einfach ist meist der beste Weg: Über den Blog-Dienst Posterous kann man sich mittels einer simplen E-Mail ein persönliches Blog (mit 1 GByte Speicher) erstellen. Dann kann das Posten auch schon losgehen. Der unkomplizierteste Weg dafür – und das, was Posterous zu etwas Besonderem macht – ist das Einstellen per E-Mail. Und dabei ist es egal, ob man Text, Videos, Musik oder Bilder posten möchte: Es reicht, einfach eine Mail mit entsprechendem Anhang an den Dienst zu schicken.

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Studie: Twitter definitiv nicht „the next big thing“

Gerade veröffentlichte Nielsen wieder Twitter-Zahlen: Der Microblogging-Dienst sei zwischen Februar 2008 und Februar 2009 in den USA um 1.382 Prozent gewachsen und gehöre damit zu den fünf am schnellsten wachsenden Web-2.0-Plattformen. Trotz des rasanten Wachstums kehrten allerdings 60 Prozent der Nutzer im Folgemonat nicht wieder zurück. Laut comScore verdoppelte sich dennoch die Besucherzahl in den USA beinah von neun Millionen im März auf rund 17 Millionen im April.

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Spieletipp: Utopia Kingdoms – Das eigene Königreich

Utopia Kingdoms ist ein Strategiespiel, in dem Sie die Kontrolle über Ihr eigenes Königreich haben. Wie immer starten Sie mit der genreüblichen kleinen Siedlung, die es auszubauen gilt. So weit ist alles wie in den anderen unzähligen Strategie-Browsergames im Internet. Doch Utopia Kingdoms bietet einige Besonderheiten.

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Tamola: Geld verdienen beim Online-Shoppen

Online-Shopping wird immer beliebter. Kein Wunder – es erspart den Weg in das nächste Geschäft und lange Schlangen vor den Kassen. Außerdem ist das Angebot in Online-Shops oftmals größer als in den herkömmlichen Läden. Und diese Online-Shops bezahlen dafür, dass die Kunden auf ihre Website kommen. Jede Werbung – egal ob Banner, Anzeigen über Suchmaschinen oder Fernsehwerbung – wird im Endeffekt von den Kunden bezahlt, denn die Kosten verstecken sich im normalen Preis des Artikels. Und genau hier setzt das Bonusprogramm von Tamola an.

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Wochenendgezwitscher: Wo kauft Ihr im Web ein?

Beim Shoppen im Web führt der nächste Weg meist in das Online-Kaufhaus Amazon. Der Konzern hat eBay längst abgehängt, hat vom Parfüm über Sportartikel bishin zu Elektronik fast alles im Sortiment, was der Mensch zum Leben braucht. Und Amazon liefert ab einem geringen Bestellwert ohne Versandkosten. Führt damit überhaupt noch ein Weg am Karstadt des Internets vorbei?

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Bahn foppte Spiegel Online und FTD mit versteckter PR

Die Bahn kommt, die Bahn kontrolliert. Nicht nur ihre eigenen Mitarbeiter, sondern auch, was über sie geschrieben wird. Allein im Jahr 2007 hat der Konzern 1,3 Millionen Euro in verdeckte Werbemaßnahmen zur Imageaufbesserung investiert, wie der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube am Donnerstag selbst zugab. Getrickst wurde mit tendenziösen Studien und platzierten Beiträgen. Hereingelegt wurden unter anderem Spiegel Online, “FTD” und “Capital”.

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WDR muss Online-Inhalte einschränken und plant personalisiertes Radio im Internet

Wie wir bereits berichtet haben, muss das ZDF aufgrund des aktuellen Rundfunkänderungsstaatsvertrags, der am 1. Juni in Kraft tritt, 80 Prozent seiner Online-Inhalte löschen. Natürlich bleibt auch der WDR von den dort festgelegten Einschränkungen nicht verschont. Betroffen davon sind unter anderem die Urteilsdatenbank des “ARD-Ratgeber Recht”, sowie die Dating-Plattform “1LIVE Liebesalarm” des Radiosenders 1LIVE und das virtuelle Tierheim. Diese Angebote müssen nach dem 31. Mai aus dem Netz verschwunden sein. Auch der Glückwunsch-Service des Videotextes wird wegen der neuen Rechtslage am 31.05. eingestellt, denn auch der Videotext ist ein “Telemedium”.

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Ärgernis Polit-Twittern: SPD will Handy-Störsender im Reichstag

Zu viel der schnellen Öffentlichkeit: Nach dem großen Aufschrei, weil zwei Parlamentarier die Ergebnisse der Bundespräsidentenwahl vorab getwittert hatten, will die SPD nun Störsender im Reichstags-Gebäude einsetzen. Politiker entdecken im Wahlkampf das Medium Twitter – und schießen dabei oft über das Ziel hinaus.

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Wikipedia blockt Scientology-Autoren

Die Schiedskommission der Online-Enzyklopädie Wikipedia hat sich die Entscheidung scheinbar nicht leicht gemacht: Nach einem Bericht von The Register hat das Komitee ohne Gegenstimmen beschlossen, Autoren die von Scientology-Rechnern aus auf Wikipedia zugreifen, künftig zu blockieren. So sollen in der Vergangenheit Autoren, die Scientology zugeordnet werden können, Lexikon-Einträge wiederholt geändert und damit Werbung in eigener Sache gemacht haben. Die Online-Enzyklopädie hat sich aber dazu verpflichtet, alle Einträge von einem neutralen Standpunkt aus zu verfassen.

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Google Wave: Echtzeit-Tool soll E-Mail revolutionieren

Echtzeit ist das neue Schlagwort: Die neuesten Updates von Facebook und Friendfeed zeigen sofort an, was die Freunde Neues machen. Idealerweise müsste man nicht einmal die Webseite dafür neu laden. Google will dem Thema Echtzeit die Krone aufsetzen: Der neue Dienst “Wave”, den Google auf der Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt hat, ermöglicht Zusammenarbeit an Dokumenten oder Blog-Seiten in Echtzeit. Die Unterschiede zwischen E-Mail und Instant Message sollen wegfallen. Diskussionen sollen ganz einfach live in sogenannten Waves geführt werden.

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Forscher: Spionage via Nadeldrucker

Man sollte es nicht meinen, aber es gibt sie noch: Kryptographen der Universität des Saarlands haben herausgefunden, dass Nadeldrucker ein großes Sicherheitsrisiko darstellen, denn das Geräusch eines solchen Druckers verrät, welches Wort gerade gedruckt wird. So war es den Forschern mit Hilfe eines Mikrofons und spezieller Software möglich, 70 Prozent eines gedruckten Textes zu entschlüsseln.

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Anhörung: Geplantes Netzsperren-Gesetz nicht verfassungsgemäß?

Gegenwind für Zensursula: Mittlerweile 100.000 Unterzeichner der E-Petition gegen Netzsperren haben eine Anhörung im Bundestag erzwungen. Die Eine vorab vom Ausschuss für Wirtschaft und Technologie einberufene Anhörung brachte am Mittwoch ein wenig Sachlichkeit in die Diskussion, förderte aber auch unerwartete Aspekte zu Tage: Möglicherweise sei, so Verfassungsrechtler Prof. Dr. Matthias Bäcker, der Bund in der Sache überhaupt nicht zuständig und die ganze Angelegenheit Ländersache. Scheitert der umstrittene Gesetzesentwurf also schon an handwerklichen Hürden?

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Ärgernis: Linkverkürzer sind langsam und anfällig

Is.bad: Sie werden langsam zum Ärgernis, weil sie mindestens genauso anfällig sind wie Twitter. Die Rede ist von den beliebten Linkverkürzern wie Bit.ly, TinyURL und Is.gd. Schon vor Kurzem bemängelten viele Magazine, dass niemand eigentlich weiß, wohin so ein Link führt und manch ein verkürzter Link nach einiger Zeit gelöscht wird. Nun stellt sich immer mehr heraus, dass die Linkverkürzer auch langsam und anfällig sind.

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Nokias Ovi Store ausprobiert: Alte Handys tunen für viel Geld

Chic aber unpraktisch – und dazu noch teuer: Nachdem Nokia am Montagabend seinen Ovi-Store vorgestellt hatte, ließen die Beschwerden nicht lange auf sich warten. Dabei ist der Store eigentlich ganz praktisch – und kann sogar ältere Handys wieder aufmotzen. Aber warum bloß schafft es nur Apple, Auswahl und Bedienung so einfach zu machen?

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FriendFeed-Diskussion: 100 Start-ups, die es auf der Stelle geben müsste

Jason Goldberg hat zu einer einfachen Diskussion aufgerufen: “Lasst uns eine Liste von 100 Start-ups erstellen, die auf der Stelle erfunden werden müssten.” Der Socialmedian, Chief Product Officer von Xing, rief zu dieser Diskussion auf FriendFeed auf. In kurzer Zeit beteiligten sich etliche Webaktivisten mit gleich mehreren hoch interessanten Ideen – viele davon von Goldberg selbst.

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