Best of ‘Storys‘

 
 

arte und Youtube gehen Partnerschaft ein

Der deutsch-französische Kultursender “arte” hat einen Partnerschaftsvertrag mit Youtube unterschrieben. Ab November sollen weite Teile des Programms auch bei YouTube veröffentlicht werden – die Rede ist von “mehreren Stunden Videomaterial in der Woche”. Offenbar mehr, als auf dem bereits vorhandenen YouTube-Kanal.


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Kein Festnetzanschluss: Avantgarde oder Prekariat?

Immer mehr Leute haben gar keinen Festnetzanschluss mehr, sondern nur noch ein Handy. Die digitale Boheme sieht das schon als neuen Lebensstil: das meiste erledigt man mit dem iPhone, größere Sachen per Surfstick oder WLAN im Café bei Latte Macchiato. Nach einem Artikel bei “mobile zeitgeist” sieht die Lage ein wenig anders aus. In einem Scoring dürfte gerade jemand ohne Festnetzanschluss es beispielsweise schwerer haben einen Kredit zu finden.


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Wann darf man sich Jedi nennen?

Georg Lucas hat die Firma “Jedi Mind” verklagt wegen der Verletzung von Marken- und Namensrechten. Die Firma, die daran arbeitet, Computer mit Gedankenkraft zu steuern, hat sich nun gezwungenermaßen in “Mind Technologies” umbenannt. Natürlich, George Lucas besitzt sämtliche Rechte am (kommerziellen) Gebrauch des Wortes “Jedi”. Trotzdem fast ein Grenzfall, finde ich.


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Blumenkübel der Woche: Die Rache der Coventry-Katze

Seit einigen Tagen geistert ein Youtube-Video durchs Netz, das eine Frau zeigt, die eine Katze in eine Mülltonne schubst. Einen Blogpost war mir das nicht wert, aber der Tweet hat offenbar einen Nerv getroffen und wurde ungefähr 100 mal retweetet. Die Frau durchlebt wohl gerade einen Mini-Shitstorm.


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Jens Best fotografiert die Häuser, die bei Streetview verpixelt werden. Ein Interview

Im Streit um Google Streetview und das Verpixeln von Häusern auf Wunsch hat Jens Best Furore gemacht: Er will losziehen und privat all die Häuser fotografieren, die in Streetview verpixelt sind, und die Bilder in Picasa und Google Maps veröffentlichen. Ist er ein Rebell für den öffentlichen Raum im Netz oder jemand, der auf der Privatsphäre herumtrampelt? Ich habe ihn gefragt.


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Skype nicht mehr abhörsicher

Skype galt bisher als abhörsicher, wird aber offenbar mittlerweile doch von deutschen Ermittlungsbehörden belauscht. Das hat “Lawblogger” Udo Vetter herausgefunden, als er einen Mandanten betreute, dessen Telefon 2008 und 2009 abgehört wurde. Auf die Frage, ob auf Skype-Telefonate abgehört worden sind, hieß es seitens der Ermittlungsbeamten: “Wir hatten keinen Zugriff auf Skype”. Hatten nicht, also haben sie jetzt?


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Google Streetview als PR-Debakel

Es wird ja immer gerne geschimpft, dass nur wir Deutschen so eigen seien und nicht wollten, dass unsere Häuser bei Streetview beguckt werden können. Mag sein, aber bei aller Gartenzwergkultur dieser Debatte muss man fragen: Stellt Google sich nicht unheimlich dumm an?


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Google jetzt offiziell “evil” – Initiative “Pro Netzneutralität” gegründet

“Don’t be evil” war nie ein Werbespruch von Google, sondern eine interne Leitlinie. Trotz aller Kritik und Datenkrakigkeit war Google immer glaubhaft bemüht, zu den “Guten” zu gehören. Die gesammelten Daten werden sehr wohl vermarktet, aber immerhin nicht weitergegeben. Seit Google aber einen Deal zwecks bevorzugtem Datentransport mit dem US-Provider Verizon geschlossen hat, müssen sie offiziell als “evil” gelten. Jeff Jarvis nennt das ein “Münchner Abkommen”. Es geht nicht um Datenschutz und natürlich auch nicht um Streetview, sondern um die Verletzung der Netzneutralität. Ein sperriges Wort, von dem viele nach wie vor nicht verstehen, warum es den Netzaktivisten so heilig ist.


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Android-Anwender haben weniger Sexualpartner als iPhone-Besitzer

Sagt jedenfalls OKCupid. Eigentlich wollte die Singlebörse nur wissen, welchen Einfluss die Fotos und ihre Machart auf den Flirterfolg haben. Wo sie aber schonmal dabei waren, Handy-Fotos mit denen besserer Kameras zu vergleichen, haben sie sich auch gleich nachgeschaut, wie die Smartphone-Modelle mit der Kopulationsfrequenz der OKCupid-Teilnehmer korrelieren.


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GEZ: Auch Blinde und Gehörlose dürfen bald zahlen

Wer in Deutschland blind, gehörlos oder schwer behindert ist, brauchte bisher keine Rundfunkgebühren an die GEZ zu zahlen. Vorausgesetzt, man stellt rechtzeitig den Antrag und vergisst es nicht, den alle paar Jahre zu wiederholen, weil sonst – Behinderung hin oder her – eine saftige Nachzahlung fällig wird. Nun soll die Befreiung ganz abgeschafft werden, so dass auch Blinde und Gehörlose zahlen sollen. Fragt sich, wofür.


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Google Streetview Deutschland startet noch dieses Jahr

Google hat angekündigt, das deutsche Streetview noch dieses Jahr zu starten. Der Dienst funktioniert genau wie das amerikanische Pendant, wird aber zunächst auf die wichtigsten Großstädte beschränkt sein. Google trägt den Datenschutzauflagen Rechnung: Nicht nur Gesichter und Nummernschilder werden unkenntlich gemacht, sondern auf Wunsch auch ganze Häuser.


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Wie könnte Googles “Facebook-Killer” aussehen?

Google Wave ist tot und mit Buzz sieht es auch nicht wirklich besser aus – die Nutzerzahlen sind ja nur so hoch, weil es an den Google-Mail-Account geknüpft ist. Kürzlich hat Google angekündigt, nochmal mit einem völlig neuen Ansatz starten zu wollen.  Ist etwa mit dem “Social Circle” die Keimzelle dafür aufgetaucht?
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Flash-Cookies, Datenschutz und die neue ePrivacy-Richtlinie

Vor knapp zwei Wochen wurden verschiedene Internetseiten in den USA verklagt. Zu den Angeklagten  gehören der TV-Sender MTV, ABC und NBC. Grund der Anklage ist die vermeintliche Verwendung von Flash-Cookies, die dazu dienen, vom User gelöschte Cookies wiederherzustellen, um so das Verhalten der Nutzer auf den entsprechenden Webseiten zu tracken.


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Sack Reis war gestern: Der Blumenkübelhype

Im Sommerloch schreiben Medien über alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. “Großer Blumenkübel zerstört” meldete die Münstersche Zeitung und schrieb: “Fassungslos waren die Bewohner des Antoniusstift, als sie am Dienstagmorgen vor die Tür sahen: Einer der zwei Blumenkübel vor dem Eingang des Altenheimes wurde umgestoßen und lag zerbrochen vor dem Eingang.” Nach zwei Tagen relativer Ruhe war die Meldung dann plötzlich “Trending Topic” auf Twitter. Weltweit.


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YuccaTree Post fordert Anteil an Rundfunkgebühren – GEZ für alle!

Kürzlich forderte Christian Nienhaus, Chef der WAZ-Verlagsgruppe, einen Anteil an den Rundfunkgebühren, die von GEZ für die öffentlich-rechtlichen Sender eingetrieben und demnächst sogar als pauschale Abgabe aller Haushalte fällig werden. Die Gebühren sollten anteilig auch an die im Internet publizierenden Verlage ausgeschüttet werden. Dem können wir bei der YuccaTree Post uns nur entschieden anschließen.
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