Schlagwort-Archiv: Wikipedia

Personenschutz oder Zensur? Wikipedia hält Informationen über entführten US-Reporter zurück

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales selbst war an der Verschwörung beteiligt: Als “New York Times”-Reporter David Rohde im November letzten Jahres in Afghanisten von Taliban entführt wurde, entschied sich die Leitung der Zeitung zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Sie bat 35 andere Redaktionen und die Online-Enzyklopädie Wikipedia um eine Art Selbstzensur zum Schutze Rohdes: Informationen über den Reporter sollten zurückgehalten oder entschärft werden. Nachdem Rohde seit kurzem wieder frei und der Fall an die Öffentlichkeit gelangt ist, gibt es hitzige Diskussionen in der Wikipedia.
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Ansturm auf Infos über Michael Jackson legt Teile des Internets lahm

Sieht so aus, als kämen wir um das Thema Michael Jackson doch nicht ganz herum. Denn ohne falsche Betroffenheit über seinen Tod zu äußern oder Witze darüber zu reißen – was sich beides gerade auf Twitter und Co. findet – lässt sich das Thema kaum anpacken. Und was bitte hat ein Onlinemagazin wie wir damit zu tun, das über Startup und Webtrends schreibt? Nun ja, offenbar doch mehr als man denkt.
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Es bewegt sich was: Wikipedia in Zukunft mit Videos

Text, Fotos und Grafiken auf Wikipedia kennen wir ja schon. Aber jetzt hat sich die Wikimedia Foundation, die hinter der freien Online-Enzyklopädie steht, etwas neues überlegt. In zwei bis drei Monaten sollen Nutzer die Möglichkeit haben, Bewegtbilder in ihre Beiträge einzufügen und diese zu editieren und zu kommentieren. Zunächst sollen hierfür nur freie Videos aus vorgegebenen Quellen zur Verfügung stehen. Konkret sind das die „Wikimedia Commons“, das „Internet Archive“ und Metavid, das freie Video-Archiv des US-Kongresses.
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Wikipedia blockt Scientology-Autoren

Die Schiedskommission der Online-Enzyklopädie Wikipedia hat sich die Entscheidung scheinbar nicht leicht gemacht: Nach einem Bericht von The Register hat das Komitee ohne Gegenstimmen beschlossen, Autoren die von Scientology-Rechnern aus auf Wikipedia zugreifen, künftig zu blockieren. So sollen in der Vergangenheit Autoren, die Scientology zugeordnet werden können, Lexikon-Einträge wiederholt geändert und damit Werbung in eigener Sache gemacht haben. Die Online-Enzyklopädie hat sich aber dazu verpflichtet, alle Einträge von einem neutralen Standpunkt aus zu verfassen.
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Social Web: Wer nicht teilnimmt, ist isoliert

Bei den 12- bis 24-Jährigen ist das Internet im Alltag wie selbstverständlich integriert: Mehr als 85 Prozent nutzen es mehrmals pro Woche oder täglich. Im Durchschnitt verbringen diese dann gut zwei Stunden pro Tag online, was in etwa der Fernsehdauer entspricht. Das fand die Landesanstalt für Medien NRW (LfM) in der Studie „Heranwachsen mit dem Social Web” heraus. Ergebnis: Wer viel im Web ist, ist nicht isoliert, und am wichtigsten sind den jungen Leuten Social Networks.
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sapodo: Live-Expertenwissen für tief greifende Probleme

Wissensaustausch ist eine der wichtigsten Nutzungsformen des Internets. In der „Urform“, zum Nachlesen und Mitgestalten, fällt mir natürlich direkt Wikipedia ein. Aktive Frage- und Antwortportale wie Wer-weiss-was.de oder LycosIQ sind natürlich nicht mehr wegzudenken. Noch einen Schritt weiter geht sapodo.com, das beim Elevator Pitch des 2nd Cologne Web Content Forums (wir berichteten) knapp am Sieg vorbei schlitterte. Das Portal setzt auf die aktive Vermarktung von Wissen mit Live-Kommunikation.
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