Schlagwort-Archiv: Medien

Die Occupy-Bewegung und das Medienversagen

Seit Monaten schwappen massive Demonstrationen um die Welt. Sie kosten Regierungschefs schonmal Amt und Leben. Im Detail mögen Sie unterschiedliche Ziele vertreten, je nachdem ob es um den arabischen Frühling geht, um die die spanische Bewegung der “Empörten” oder neuerdings um OccupyWallstreet. Allen gemeinsam ist, dass sie trotz ihrer Wichtigkeit in den Medien fast nicht vorkommen.

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“Du bist zu klein, zu dick, zu unbeliebt.”

“Ich hoffe, du bist nicht einfach nur einer Meinung.” Das ist die Aussage des folgenden Videos, das auf großartige Art und Weise der Manipulation und Beeinflussung annimmt, der wir allgemein durch die Medien ausgesetzt sind sind. Das Video “Schwarz wie Milch” ist eine Bachelor-Arbeit von Stefan Kempas an der Hochschule Ulm im Studiengang “Digitale Medien”. Auch wenn das ganze vom Tenor her Verschwörungstheorien streift: ansehenswert.

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Ballacks Nationalknöchel oder: The Message is the Medium

Ich oute mich mal als einer dieser langweiligen Typen, die alle paar Monate ein Fußballspiel gucken und die Bundesliga sonst nicht großartig verfolgen. Ich bin einer von denen, die im Zweijahresrhythmus bei WM und EM werwolfähnlich zum Fan mutieren und den Rest der Zeit pro forma St. Pauli gut finden, wofür ich immerhin die Entschuldigung vorbringen kann, bis vor kurzem noch in Hamburg gelebt zu haben. Vor diesem Hintergrund geht es um Ballack und die mediale Relevanz seines vorderen Syndesmosebandes des rechten oberen Sprunggelenks.

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Wie die CIA unsere Medien manipulieren will (Update)

43 deutsche Soldaten starben bisher im Afghanistan-Krieg und die Zustimmung in der Gesellschaft schwindet: Laut Forsa fordern 62% der Deutschen einen sofortigen Abzug. Das kann den Krieg führenden USA nicht gefallen. Die CIA versucht, die Stimmung durch Medienmanipulation zu drehen. Ein bisher vertrauliches Strategiepapier vom 11. März ist bei Wikileaks aufgetaucht.

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Wozu noch Verlage? Die Wirtschaft kann den Journalismus retten!

Die etablierten Print-Verlage habe noch keine gute Strategie gefunden, um im Internet Geld zu verdienen; Blogger sind oft arm wie die Kirchenmäuse. Die Folge: der Online-Journalismus leidet, obwohl er doch eigentlich die Zukunft sein sollte. Ein drittes Modell könnte die Lösung sein: Wirtschaftsunternehmen, die bislang kaum etwas mit Medien zu tun haben, betreiben Redaktionen. Einige Erfolgsbeispiele zeigen, dass dies durchaus ein Modell sein kann, um den Journalismus zu retten.
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INA: Die zehn sträflichst vernachlässigten Themen in den Nachrichten 2009

Die Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) hat die Top 10 der wichtigsten Themen vorgestellt, über die im vergangenen Jahr von den Medien wenig oder gar nicht berichtet wurde. Darunter sind Beispiele für sozialen Abbau, nicht verfolgte Waffengeschäfte deutscher Firmen und Gehörlose, denen in der Schule keine Gebärdensprache beigebracht wird.
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Bahn foppte Spiegel Online und FTD mit versteckter PR

Die Bahn kommt, die Bahn kontrolliert. Nicht nur ihre eigenen Mitarbeiter, sondern auch, was über sie geschrieben wird. Allein im Jahr 2007 hat der Konzern 1,3 Millionen Euro in verdeckte Werbemaßnahmen zur Imageaufbesserung investiert, wie der neue Bahn-Chef Rüdiger Grube am Donnerstag selbst zugab. Getrickst wurde mit tendenziösen Studien und platzierten Beiträgen. Hereingelegt wurden unter anderem Spiegel Online, “FTD” und “Capital”.
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Wie Boris Becker die Medien rechts überholt

Eine Schar von Journalisten ist gekommen, als Boris Becker seinen jüngsten Marketingcoup präsentiert und berichtet anschließend treudoof: Ob sie nicht verstanden haben, was dort gerade passiert? Aber der Reihe nach: Boris Becker versteht es seit Jahren, die Medien für seine Vermarktungszwecke einzuspannen. Die Klatschpresse profitiert von den diversen Skandalen ebenso wie der ehemalige Tennisprofi, es ist ein Geben und Nehmen. Vermutlich ist es den findigen Beratern Beckers zu verdanken, dass er mit seinem eigenen Web-TV-Format jetzt die ganze Wertschöpfungskette nutzt.
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Geübte Multitasker lesen Zeitungen beim Websurfen

Sehr oft bekommen wir – beispielsweise in unserem Wochenendgezwitscher – mit, dass die Internetuser sich gerne nebenbei von Radio und Fernsehen berieseln lassen. Das belegt nun auch eine Studie von TNS Emnid in Kooperation mit Radiozentrale: Beim Gang ins Netz nutzen demnach rund 44 Prozent der rund 40 Millionen Surfer am liebsten parallel ein akustisches Angebot, neun Prozent nehmen zusätzlich eine Zeitung, elf Prozent eine Zeitschrift zur Hand. 22 Prozent sehen parallel zum Surfen fern, wodurch das TV immer mehr zum akustischen Begleitmedium avanciere.
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