Schlagwort-Archiv: Flickr

Twitter und Echtzeitmedien: Die Auslandskorrespondenten von heute (Update)

Journalismus muss mit der Zeit gehen und sich den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Das bedeutet natürlich auch, dass die Form des Journalismus sich von Zeit zu Zeit ändern muss. Und gerade jetzt ist nach Ansicht vieler Medienexperten die Zeit für eine solche Änderung reif: Die aktuellen Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigten, dass die klassischen Medien, allen voran die Zeitungen inklusive Internetauftritt, den neuen Medien im Web 2.0 hoffnungslos hinterher hinkten. Das stimmt bedingt: Die schnellsten Nachrichten stammen nicht mehr von Korrespondenten, sondern von direkt Beteiligten.
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Posterous: Bloggen via E-Mail

Einfach ist meist der beste Weg: Über den Blog-Dienst Posterous kann man sich mittels einer simplen E-Mail ein persönliches Blog (mit 1 GByte Speicher) erstellen. Dann kann das Posten auch schon losgehen. Der unkomplizierteste Weg dafür – und das, was Posterous zu etwas Besonderem macht – ist das Einstellen per E-Mail. Und dabei ist es egal, ob man Text, Videos, Musik oder Bilder posten möchte: Es reicht, einfach eine Mail mit entsprechendem Anhang an den Dienst zu schicken.
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100 Tage US-Präsident: Fotostream von Barack Obama auf Flickr

100 Tage auf 300 Fotos: Das Weiße Haus hat einen eigenen Fotostream bei Flickr eingerichtet, das die ersten 100 Tage im Amt von US-Präsident Barack Obama zeigt. Die Bilder zeigen ihn und die First Lady Michelle Obama bei der Arbeit im Presidential Office, beim Gespräch mit Politikern und Militärs, auf Staatsbesuchen oder bei Empfängen, beim Pflanzen von Bäumen, beim Küssen von Babys und vielem Weiteren, was ein Präsident tagtäglich halt so machen muss. Zum Teil sind sehr spektakuläre Schnappschüsse dabei. Wir zeigen einige davon.
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Twitter schnellstes Medium bei Notwasserung in New York

Ein Airbus verpasst gestern Nachmittag (Ortszeit) die Landebahn in New York und legt eine Notwasserung im Hudson River hin. Alle Passagiere werden gerettet, und das erste Foto davon ist bereits Minuten später auf Twitpic zu sehen – einem Twittertool für Fotos. Der unbescholtene Bürger Janis Krums hat es von seinem iPhone getwittert. Er ist zur gleichen Zeit auf einer Fähre im Hudson River unterwegs, die den Passagieren zur Hilfe eilt. Diverse Blogs loben Twitter damit – wie schon bei den Terroranschlägen von Mumbai – als schnellstes Medium der Welt. Diesmal zu Recht, denn es gibt nicht nur leeres Geschwätz, Rauschen und Mutmaßungen, sondern eben mit einem echten Foto etwas Handfestes. Während dessen stellen andere Augenzeugen ihre Fotos auch auf Tumblr und Flickr hoch, NowPublic bringt eine Croud-gesourcte Story dazu und CNN interviewt Janis Krums als ersten Augenzeugen. An solchen Tagen lernt man die 2.0-Medien wirklich zu schätzen.

US Airways

Überschätzte Web-2.0-Entwicklungen – eine Winterpolemik

Vor kurzem haben wir Ihnen zwölf Erfindungen vorgestellt, die das Web und die Menschheit entscheidend voran gebracht haben – zumindest unserer bescheidenen Meinung nach. Die gerade aufbrandende Wirtschaftskrise lässt natürlich auch das Web 2.0 nicht unbeschadet und wird so manches Startup in den Abgrund reißen. Wenn es dazu kommt, gehen diese neun Entwicklungen hoffentlich auch den Bach herunter. Geschrieben an einem sehr tristen Tag. Weiterlesen

Terroranschläge: Twitter taugt nur bedingt als Krisenmedium

Bei den verheerenden Terroranschlägen in der indischen Hafenstadt Mumbai haben Nutzer von Twitter und Flickr das Fernsehen bei der Aktualität der Nachrichten deutlich geschlagen. Das meinen relativ einstimmig einschlägige Technikmagazine. Selbst Augenzeugenberichte wurden als Kurzmeldungen via Twitter und Blogs oder als Fotos ins Netz befördert, als Nachrichtensender wie CNN noch lange nicht vor Ort waren. Ein fraglicher Triumph. Zwar hat Twitter damit bewiesen, dass es im Prinzip eines der nützlichsten Webtools ist und zu mehr taugt, als den üblich belanglosen Meldungen wie “Ich geh mir mal nen Kaffee holen”. Auf der anderen Seite aber drohen schreckliche Terroranschläge mit mehr als hundert Toten dadurch zum Medienevent zu verkommen. Weiterlesen