Monatsarchiv für Januar 2009

 
 

Intel will Netbook-Prozessor für Google Android flott machen

Gerüchte sind etwas Wunderbares am Wochenende: Intel bereitet seinen Atom-Prozessor für Mini-Laptops (Netbooks) angeblich darauf vor, dass er mit Googles Handy-Betriebssystem Android funktioniert. Das sagte ein geheimer Informant dem Branchenmagazin “Venture Beat”. Bislang verwenden die Netbook-Hersteller als Betriebssystem Windows XP oder eine Version des quelloffenen Systems Linux, wie Ubuntu oder Fedora. Google Android basiert ebenfalls auf Linux, ist aber in erster Linie für Handys und Smartphones gedacht. Dass Android in angepasster Form auch auf Netbooks funktioniert, bewiesen kürzlich zwei deutsche Tüftler. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, käme Googles erwartetes Betriebssystem als Konkurrenz zu Microsofts Windows damit durch die Hintertür. Das erste Smartphone mit Android, das T-Mobile G1, geht am Montag in Deutschland in den Verkauf.

Wochenendgezwitscher: Unverzichtbare Websites

Es ist Wochenende und Sie sind trotzdem noch hier? Müssen am Ende sogar arbeiten? Das können wir etwas erträglicher machen: Nehmen Sie an unserem Wochenendgezwitscher teil! Thema ist diesmal: Auf welche Websites möchten Sie nicht mehr verzichten?

Martin Weigert von Netzwertig.com hat kürzlich analysiert, was wohl das nächste große Ding nach Google werden wird. Wir wollen uns erst einmal auf die Gegenwart beschränken: Was gibt es schon, was nutzen Sie schon lange, und was ist Ihnen schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Sie kaum noch ohne leben könnten? StudiVZ, Spiegel Online, Google Mail, Skype, YouTube, Online-Bildbearbeitung, Podcasting, Google Maps/Earth, Twitter, WordPress? Wir haben die Beispiele bewusst aus Prominenz und diffusen Themengebieten gemischt. Nur die Google-Suche lassen wir außen vor. Ohne die kann ohnehin niemand mehr. ;) Sagen Sie uns Ihre Meinung! Hier als Kommentar oder auf Twitter.

Dell und Acer mit Smartphones – Mobile Web in allen Größen

Erst heute Morgen haben wir über Netbooks, Laptops und Smartphones diskutiert. Dazu passen noch zwei weitere Meldungen, die im Laufe der Woche hier reinflatterten, und über die praktisch jedes Magazin schon berichtet hat. Ohne dass wir unseren Senf dazu geben, können wir Euch natürlich nichts ins Wochenende entlassen. Deswegen kurz: Die beiden Notebook- und Netbook-Hersteller Dell und Acer wollen Smartphones auf den Markt bringen, also Konkurrenzprodukte zu Apples iPhone und dem Android G1 von Google/T-Mobile/HTC.

Was das bedeutet? Das bedeutet, dass ausgerechnet AMD-Chef Dirk Meyer Recht hatte: Die Grenzen zwischen Notebooks und Netbooks werden verschwimmen, und damit bald wohl auch die Grenzen zwischen Netbooks und Smartphones. Dann werden wir nur noch “irgendwas Mobiles mit Internet drin” kaufen können – in jeder gewünschten Größe, wahlweise mit Touchscreen oder Tastatur oder beidem. Und wenn man genau darüber nachdenkt, gibt es für uns als Anwender eigentlich keinen Grund, sich darüber aufzuregen. :)

Abotis gewinnt erste Followerverlosung auf Twitter

Tobias Glawe alias @abotis hat die erste Followerverlosung auf Twitter gewonnen. 750 Twitterer nahmen an der von Webguru Sascha Lobo inszenierten Aktion teil und müssen dem Sieger nun folgen. Abotis’ Leserzahl sollte sich damit von etwa 750 auf circa 1.500 verdoppeln. Lobo wollte mit der Aktion zeigen, welche Mobilisierungskraft in Twitter auch im deutschsprachigen Raum steckt.
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Karaoke 2.0: Dein Auftritt geht um die Welt

Ohne Singstar gäbe es wohl schon lange keine Playstation 2 mehr. Stattdessen erfreut sich beides großer ungebrochener Beliebtheit – genau wie der damit zusammenhängende Karaoke-Trend. Keine teuren Karaoke-Maschinen, mühsames Radiorekorder Wurschteln oder Besuche entsprechender Bars, sondern Singen und Aufnehmen bekannter Songs für Jedermann. Am besten auch noch mit ein paar Freunden, um den Spaßfaktor zu steigern. Aber wenn die gerade nicht verfügbar sind oder die gekauften 20 Singstar-Titel langsam langweilen? Dann bietet das Internet interessante Alternativen. Drei davon möchten wir hier vorstellen: Mikestar, Talentrun und SingSnap.
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Frisch gespielt: JamLegend – “Guitar Hero” für den Browser

Mit Spielen wie Rockband, SingStar, Guitar Hero und Co. machen Millionen von Gamern Musik und haben viel Spaß dabei – ohne auch nur eine Note lesen zu können. Die Möglichkeit, seine musikalische Seite auszuleben, gibt es jetzt endlich auch im Browser – mit JamLegend. Ein fantastisches Spiel, das dazu noch kostenlos ist.
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Frech 2.0: T-Mobile bremst das mobile Internet aus

Ach, T-Mobile, ihr lernt es einfach nicht! Eure Kunden sind keine Idioten. Sie lesen zwar, dass das Apple iPhone 3G jetzt billiger wird, das Gerät an sich nur noch 1 bis 60 Euro kostet. Gleichzeitig aber bremst ihr das mobile Internet aus – mit weiterhin lächerlichen Monatsverträgen und Datenvolumen von 200 MByte bis 1 GByte. Dafür verwirrt ihr mit insgesamt acht (!) Tarifen ab März. Die bisher einzig vernünftige Option “Complete XL” mit 5 GByte Freivolumen für 89 Euro stellt ihr allerdings ein. Als vermeintliche Entschädigung haben die neuen Combi-Relax-Tarife mehr Freiminuten zum Vertelefonieren. Das interessiert nochmal genau wen?
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Netbooks: Markterweiterung oder nur Nerd-Spielzeug?

Zugegeben, sie wirken für den erwachsenen Laptop-Nutzer wirklich etwas seltsam. Eben nach dem Motto “Liebling, ich habe das Notebook geschrumpft”. Glaubt man aber einer aktuellen Studie von ABI Research, sollen dieses Jahr rund 35 Millionen Netbooks weltweit verkauft werden, im Jahr 2013 gar 139 Millionen Stück. Dennoch teilt diese Euphorie die Branche.
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Spuckattacke: Arrington beschuldigt Blogs der Konkurrenz

US-Blogpapst Michael Arrington beschuldigt die Konkurrenz, den Spuck-Angriff eines Unbekannten auf ihn am Dienstag in München heraufbeschworen zu haben. (Wir berichteten gestern darüber kurz auf Twitter.) Konkret geht der Techcrunch-Gründer mit den Konkurrenzseiten AllThingsD und Valleywag ins Gericht. Diese hätten ihn in Beiträgen kritisiert und zur Hassfigur erklärt.
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Online-Nachrichten anno 1981 – “Nicht viel daran zu verdienen”

Wo die sowas nur immer wieder ausgraben: Im Internet kursiert ein Video von 1981 über die ersten Tests mit Nachrichten im Internet. Erstaunlich visionär der im Beitrag zitierte David Cole vom “San Francisco Examiner”: “Es ist ein Experiment. Wir machen das nicht, um Geld zu verdienen. Wir werden wahrscheinlich nicht viel verlieren, aber wir werden auch nicht gerade eine Menge daran verdienen.” Da können die Verleger heute ein Lied von singen… (Video 2:17 min)
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Auf Twitter: Böse Botschaft vom ungerechten Gott

Oh, das ist böse! Wenn ihr ultrareligiös seid, lest bitte nicht weiter! Gott hat jetzt seinen eigenen Kanal auf Twitter. Natürlich nicht der echte Gott, obwohl er sich uns ja in vielfacher Weise zeigt, es vielleicht sogar der böse Nachbar ist, der auch nachts um 3 noch laut Foo Fighters hört. Wenn Gott mit ihm ist, dann kann es auch genauso gut der nächste Twitterer sein. Und siehe da, er ist es: Unter twitter.com/jahwe berichtet Gott seit kurzem von seinem harten Alltag: Er muss sich mit Zweiflern und Atheisten herumschlagen, ist oft zornig, überarbeitet – und technisch immer up-to-date. Wer schwarzen Humor mag: einfach mal reinschauen. Aber seid gewarnt: Es ist nicht gerade ein lieber Gott.
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Make.tv gewinnt Venture Lounge in Bonn

Eine handgeschriebene Urkunde für den Sieger: Make.tv hat die Bonner Venture Lounge gewonnen und sich damit die Chance auf die erhofften 2,5 Millionen Euro Kapital für die geplante, dritte Finanzierungsrunde erhalten. Die Produktionsplattform für interaktives Live-TV will das Marketing erweitern, sich um internationalen Vertrieb kümmern und das Produkt weiter entwickeln. Gewonnen hat Make.tv durch den Sieg bei der Venture Lounge bis auf Aufmerksamkeit und Kontakte aber erst einmal nichts, zumindest kein Geld.
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2.0: Moodstream – Bombenstimmung mit musikalischer Belästigung

Ende der Siebziger oder Anfang der Achtziger unterbreitete mir der Kaugummiautomat meines Vertrauens ein sagenhaftes Angebot: Einen in einen Ring eingelassenen Stein, der in der Lage sein sollte, meine Stimmung zu erkennen und diese anzuzeigen. Natürlich konnte ich das nicht ausschlagen. Die Verlockung, einen Stein mein eigen zu nennen, der seine Farbe verändern konnte, wäre schon USP genug gewesen. Dass dieses Changieren aber unmittelbar mit mir selbst zu tun haben würde? Dass meine frühreifen Launen die Macht besitzen sollten, etwas so Grundsolides wie einen Stein erröten zu lassen? Und das alles für nur zehn Pfennig? Das durfte ich mir nicht entgehen lassen.
Was das alles nun mit Moodstream zu tun haben soll?
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Google macht Mail offline verfügbar & freut sich auf unsere Daten

Kleiner Schritt, große Wirkung: Heute Morgen tickerte eine unscheinbare Meldung herein: Google macht seinen beliebten Webmailer “Google Mail” auch offline verfügbar – und tritt damit in direkte Konkurrenz zu lokal installierten Mailprogrammen wie Mozilla Thunderbird, Outook und Outlook Express. Dazu muss lediglich “Google Gears” auf dem Rechner installiert sein, Googles Schleuse zwischen der Online- und Offline-Welt. Auch Google Calender wird offline verfügbar. Was nun daran so Besonderes ist: Microsoft wird damit erhebliche Konkurrenz bekommen – und unsere Mails werden nicht mehr lange uns selbst gehören.
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1.000 Follower auf Twitter: f2.0 bedankt sich

Jippieh! freshzweinull begrüßt heute seinen 1000. Follower bei Twitter. Als Tausendster registrierte sich der Münchner @Will. Schönen Dank dafür! Wir wollen uns nicht einschleimen, aber wir sehen natürlich an unseren Leser-, Klick- und Besucherzahlen, dass ein sehr großer Teil unserer Leser regelmäßig vom beliebten Microblog-Dienst aus unsere Seite besucht. Für so viel Treue möchten wir uns bei den besten Lesern der Welt bedanken: mit einem iPod Shuffle. Wer uns bisher nicht auf Twitter folgt, kann das noch ändern und ebenfalls an der Verlosung teilnehmen.
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