Das Social-Media-Jahr 2009 und seine 33 besten Videos (1/2)

2009 war ein gutes Jahr für Social Media. Es gab genug Gründe, von einer Revolution zu sprechen – und ebenso viele, um die manchmal aufgebauschten News aufs Korn zu nehmen. 2009 war aber auch das Jahr der Virals. Aus zahlreichen Vorschlägen habe ich die meiner Meinung nach besten und unterhaltsamsten Videos des Jahres zusammengestellt. Ideal, um Freunden einmal zu zeigen, was eigentlich los ist im Social Web. Heute die Plätze 33 bis 16. Viel Spaß!

(Teil II mit den Plätzen 15 bis 1 gibt es hier.)

Platz 33: Facebook Status-Off: Wer hat die besten Status-Updates auf Facebook? Zwei Nerds buhlen um die Gunst einer attraktiven Kollegin:

Platz 32: “Shining” als Familiendrama: 2009 wurde ein interessanter Trend namens Recut einer breiten Öffentlichkeit bekannt: Spielfilmen mit einem entstellten Trailer eine völlig neue Richtung geben:

Platz 31: Werders Topstürmer “Papierkugel”: Im Uefa-Cup-Halbfinale zwischen dem HSV und Werder Bremen griff eine Papierkugel spielentscheidend ins Geschehen ein. Die Werder-Fans feierten die Kugel, wie es sich für das Jahr 2009 gehört: mit einem Wiki-Eintrag und einem eigenen Twitter-Account:

Platz 30: Vögel auf der Stromleitung: Ein Musiker interpretiert Stromleitungen als Notenlinien und Vögel als Töne und erkennt darin eine Melodie:

Platz 29: Megawoosh: Der Stunt eines tollkühnen Wasserrutschen-Springers wird eins der erfolgreichsten Virals des Jahres, als die User sich fragen, wie der Spot wohl entstanden ist. Wie sich später herausstellt, steckt Microsoft dahinter.

Platz 28: Johnny Walker: The Walk: Der Whisky-Mischer hat den schottischen Schauspieler Robert Carlyle engagiert, um die Unternehmensgeschichte zu erzählen und dabei cool durch die Highlands zu marschieren. Abgefilmt in einem Take:

Platz 27: Deadline: Stop-Motion mit Post-its: Ein weiterer Trend des Jahres 2009 sind Videos in Stop-Motion. Eins der wohl aufwändigsten Videos dieser Kategorie haben Studenten der Universität Savannah zusammen”geklebt”:

Platz 26: The Onion: Den eigenen Arbeitsplatz outsourcen: Outsourcing als Jobkiller oder – alternativ – Krisenrettung war im Jahr 2009 vielfach im Gespräch. Diese Satire von The Onion (übrigens nicht die letzte in dieser Rangliste) beleuchtet, was passiert, wenn Mitarbeiter ihren eigenen Job “untervermieten”:

Platz 25: Die musizierenden Webdesigner: Die Wiener Kreativagentur Screenagers hat ihre Homepage nicht in der angekündigten Zeit fertig gestellt. Dafür entschuldigen sich die Protagonisten mit einer mexikanischen Gesangseinlage:

Platz 24: There’s an App for that – die Parodie: Das Jahr 2009 war auch das Jahr der Apps. Handy-Software wurde populär und ungemein vielseitig, während Apple Milliarden Downloads der Apps verzeichnete. Es gibt fast nichts, was es nicht als App gibt. Grund genug für Videokünstler Adam Sacks, Apples Werbespots zu persiflieren:

Platz 23: Fun Theory: Die Klaviertreppe: Volkswagen hat in Stockholm einen Versuch gestartet: Würden Pendler die Treppe zu einer U-Bahn-Station wohl eher benutzen, wenn es mit Spaß verbunden ist?

Platz 22: Social Media Revolution: Die Protagonisten der Szene wurden im vergangenen Jahr nicht müde zu erwähnen, wie Social Media unser Leben verändere und wie schnell neue Technik und Anwendungen in unseren Alltag Einzug gehalten habe. Socialnomics legt die Revolution anhand bemerkenswerter Zahlen dar:

Platz 21: Das Seat-Familienmonster: Monster sind nicht erst seit dem Start des Films “Wo die wilden Kerle wohnen” wieder in – und süßer denn je. Autobauer Seat hat den Trend erkannt und ließ eine Familie ein Monster adoptieren: Drama mit Happy End.

Platz 20: “Matrix” als Stummfilm: Der Science-Fiction-Kultfilm hätte problemlos bereits in der Stummfilmzeit gedreht werden können. Wie er dann ausgesehen hätte, hat sich die russische Schauspieltruppe “Big Difference” überlegt.

Platz 19: I met the Walrus: Als 14-Jähriger maschierte Jerry Levitan 1969 ins Hotelzimmer von John Lennon und führte mit dem Beatle ein legendäres Interview. Neu visualisiert erhielt es in diesem Jahr einen Emmy:

Platz 18: Das Klassentreffen der Mobiltelefone: Wehe den Handys, die kein iPhone sind. Sie müssen sich jede Menge Hohn und Spott des überlegenen Konkurrenten gefallen lassen. College Humor hat das iPhone auf ein Klassentreffen geschickt. Mit seiner überheblichen Art eckt das Wunderhandy aber überall an, und es kommt, wie es kommen muss:

Platz 17: Wer ist der Mörder? Die Stadt London dreht ein verblüffendes Video wie aus einem schlechten Krimi, in dem es in Wirklichkeit um etwas ganz anderes geht als die Suche nach dem Mörder: unsere Aufmerksamkeit.

Platz 16: Video-Choreographie via YouTube: Die japanische Band Sour hat für das Video zu einem – mäßigen – Song die Fans antreten lassen. Die Videos der Fans ergeben gekachelt alles Mögliche an kreativen Mustern. Top-Arrangement!

Weiter zu den Plätzen 15 bis 1!

4 Gedanken zu „Das Social-Media-Jahr 2009 und seine 33 besten Videos (1/2)“

  1. Ja, die Klaviertreppe! Die Screenagers! 5 Kilo Post-its! Tolle Zusammenstellung, freu mich schon auf die Top Fifteen… Und rate bis dahin, was dabei sein könnte.

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