iPhone: Kippt das Anbietermonopol?

Ende der T-Exklusivherrschaft? Apples iPhone könnte ab November auch von anderen Mobilfunkanbietern als T-Mobile verkauft werden. Das berichtet das Manager Magazin in seiner kommenden Ausgabe (Freitag). Auch in anderen Ländern wie den USA, Großbritannien und Frankreich könnte das Monopol fallen. Der Grund ist recht profan: Der Exklusivvertrag zwischen T-Mobile und Apple läuft aus.

Was die beiden Unternehmen daran hindert, die lukrative Partnerschaft einfach fortzusetzen? Die gute Position anderer Mobilfunkanbieter. O2 handelt seine Partnerschaft mit Apple in Großbritannien derzeit neu aus und ist zuversichtlich, diesmal auch auf dem deutschen Markt zum Zuge zu kommen.

Drei Hersteller setzen trotz Apples Patenten auf Multitouch

Apple selbst hätte inzwischen Vorteile, das iPhone für mehrere oder sogar alle Mobilfunkbetreiber in Deutschland freizugeben. Das iPhone hat seinen meilenweiten Vorsprung eingebüßt, den es noch vor zwei Jahren hatte. Die Konkurrenz von LG bis HTC ist noch nicht ganz da, aber dicht dran: So könnten potenzielle Smartphone-Kunden von anderen Herstellern gelockt werden, wodurch Apple mögliche Käuferschichten durch die Lappen gingen.

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Wie Area Mobile meldet, missachten nämlich zunehmend mehr Smartphone-Hersteller Apples Multitouch-Patent, das den eigentlichen technischen Vorsprung des iPhone ausgemacht hatte. So soll das neue Android-Handy HTC Hero über ein Mehrfinger-Touchscreen verfügen. Apple hatte diese Technologie mit zahlreichen Patenten für sich geschützt, was das US-Patentamt im Januar bestätigt hatte. HTC-Chef Peter Chou erklärte, man habe die Technik selbst ohne Zutun von Apple entwickelt: “Multitouch ist eine Technik, die schon lange existiert und niemandem vollständig gehört.”

Neben HTC setzen auch LG (“Arena”) und Palm (“Palm Pre”) trotz Apples Verbot inzwischen auf Multitouch.

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