Panda ist da

Seit Februar treibt ein Bär sein Unwesen in der SEO-Szene: “Panda”. Das Update des Google-Algorithmus soll Black-Hat-SEOs und Content-Farmer von den vorderen Plätzen der Suchergebnisse wischen. Hoffentlich funktioniert es.

“Search Engine Optimization” ist ja ursprünglich nur der legitime Versuch, eine Webseite für Google & Co zu optimieren. Leider bleibt es nicht dabei, Keywords in Überschriften unterzubringen usw. – der Versuch, Google zu überlisten, ist so alt wie Google selbst und hinter den Kulissen wird manipuliert, dass sich die Balken biegen. Gerade auch bei Konsumgütern muss man sich durch einen Berg irrelevanten Lieblos-Content wühlen, der das Google-Suchergebnis verseucht, bis man wirklich mal auf einen relevanten Blogpost, Testbericht oder Zeitungsartikel stößt.

Kein Wunder, dass SEOs in der Beliebtheit irgendwo zwischen Gebrauchtwagenverkäufern und Gerichtsvollziehern rangieren. Sie manipulieren das Google-Ranking einer Webseite mit allerlei Tricks , die sich auf mehr oder weniger auf Linktausch, Linkkauf und Content-Farmen stützen, wobei letztere massenhaft Text enthalten, der nicht für Menschen, sondern für Google geschrieben wurde.

Genau das will Google jetzt besser erkennen können. Der neue Algorithmus hat im Ausland bereits dazu geführt, dass Content-Farmen, aber auch Fragen-Communities, Beratungsseiten, Foren und Preisvergleicher abgerutscht sind, während journalistische Angebote aufgewertet wurden. Seit heute Abend soll das auch in Deutschland so sein. Ich lasse mich mal überraschen.

[via FWPsystems]

5 Gedanken zu „Panda ist da“

  1. Ich finde das update positiv. In ersterlinie zählen Suchergebnisse für den Anwender und nicht SEO Müll im Web der keinen Mehrwert hat.

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