06. Februar 2009 - Redaktion
Alle Jahre wieder können wir lesen, dass irgendein PC-Hersteller künftig eine Linux-Alternative zu Windows anbieten will. Das Gründe-Mantra bleibt auch immer das gleiche: Weniger Abhängigkeit von Microsoft, Windows-Unzufriedenheit der Kunden etc. IBM hat das im vergangenen Jahr angekündigt, und auch HP wurden Aktivitäten entgegen der Windows-Richtung nachgesagt. Und da war offenbar was dran, denn HP hat nun das Netbook HP Mini 1000 Mi Edition mit einer Ubuntu-Version ausgestattet, die eine völlig neue Oberfläche besitzt. Brad Linder von Downloadsquad ist begeistert, vor allem, weil das so herzlich wenig nach Linux aussieht.

HPs Ubuntu-Version hat natürlich alle Standard-Applikationen wie OpenOffice, Firefox und Unterhaltungsmedien mit an Bord. Der Star ist deswegen die spezielle Oberfläche namens Mobile Internet Experience (MIE), die den Zugriff auf die Anwendungen erleichtert: Ein Web-ähnlicher Startbildschirm bietet eine bessere Übersicht und erlaubt es, auf einfache Art neue Programme hinzu zu installieren. HP hat damit das gelöst, was vielen Umsteigern an Linux missfallen hat: die nicht immer einfache Bedienbarkeit. Wenn Wettbewerber mitziehen, könnte dieser Schritt Linux wirklich zu einer Windows-Alternative machen – wenn auch erst einmal nur für Netbooks.






wo krieg ich das her? also nur das linux, nicht das netbook. download?
@sojaflocke: Die Oberfläche nennt sich Mobile Internet Experience. Vielleicht hilft dir das hier weiter? http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1021351
die schweine, ich werd nen freund in den usa fragen ob er mir so ein netbook exportieren kann. unmöglich sowas dem europäischen markt vorzuenthalten…