02. Februar 2009 - Jürgen Vielmeier
Frauenportale sind mehr Leser als die “New York Times online” und wird trotz der Anzeigenflaute in diesem Jahr voraussichtlich schwarze Zahlen schreiben. Das Prinzip klingt einfach: Man hole sich beliebte Frauen-Blogs ins Boot, markiere sie prominent auf der Website und teile die Einnahmen aus dort platzierter Werbung fifty-fifty mit den Bloggerinnen.
Finanziell erfolgreich sind deutsche Frauenportale in den meisten Fällen aber noch nicht. Kein Wunder, zum einem gilt das für die große Mehrheit der deutschen Webangebote. Zum anderen tobt auf dem kleinen deutschen Markt auch online ein “Zickenkrieg”: Neben Glam buhlen unter anderem auch fem.com, Frauenzimmer, Womenweb, Erdbeerlounge, Cosmopolitan und Tussi-forum um die Gunst der Leserinnen. Frauen sind für 80 Prozent der Konsumentscheidungen in den USA verantwortlich, meldet Glam.com. In Deutschland dürfte das nicht viel anders sein. Der Kampf um Leserinnen hat begonnen.





