Was Google uns so alles auf der I/O-Konferenz präsentieren könnte

Googles I/O-Entwicklerkonferenz rückt immer näher und das Interesse an dem, was Google da an Neuigkeiten vorstellen wird, wird immer größer. Über einiges habe ich bereits in Einzelartikeln auf Stereopoly berichtet. Mit diesem Artikel möchte ich eine Übersicht über einige interessante Projekte geben, die Google vorstellen könnte.

Software

Was ziemlich sicher vorgestellt wird, ist eine neue Version des mobilen Betriebssystems Android namens Froyo. Es handelt sich dabei nicht nur um ein kleines Update. Froyo soll mit einigen interessanten Neuerungen aufwarten. Zum einen soll das Problem der Fragmentierung angegangen werden. Es sind schließlich immer noch mehrere Android-Versionen im Umlauf, die sich nicht so einfach updaten lassen. Froyo soll mithilfe einzelner Update-Pakete, die im Android-Market downloadbar sind, genau das Problem beheben. Zudem wird Android Froyo mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Tethering, WiFi Hotspot und Adobe Flash 10.1 ausgerüstet sein.

Hardware

Das in Kooperation mit Sony, Intel und Logitech erarbeitete Projekt Google TV oder Smart TV mit seinem angepassten Android-Betriebssystem Dragonpoint könnte ebenfalls auf der I/O das Licht der Welt erblicken. Klassische Fernseher und Settop-Boxen, die mit Dragonpoint ausgestattet sind, würden ein Betriebbsystem mit umfanreicher Nutzeroberfläche haben ähnlich wie beim Apple TV.

Mehrere Computerkonzerne arbeiten an Netbooks mit dem cloudbasierten Google OS Chrome. Vor allem Acer scheint schon recht weit zu sein. Vielleicht wird ein Exemplar auf der Konferenz zu sehen sein. Da Techcrunch heute bereits zeigt, wie Chrome OS aussehen könnte, wäre es durchaus möglich, dass wir dieses OS auf einem Acer Netbook zu sehen bekommen.

Ob Gooogle ein Sneak Peak auf sein Tablet Projekt ermöglicht, das zusammen mit Verizon entwickelt wird, ist äußerst fraglich. Zwar war dieses offenbar bereits auf dem Adobe-Stand während der Web 2.0 Expo zu sehen, jedoch sah es alles andere als fertig aus.

Dienste

Ein weiterer Focus wird auf Google Docs liegen. Besonders seit der Vorstellung von Microsofts Konkurrenzprodukt Docs.com, das in Koopreation mit Facebook  entstanden ist, sieht der Suchmaschinenriese sich im Zugzwang, seinen Office-Dienst zu erweitern. Daher könnte der Online-Kollaborations-Service in Google Docs vorgestellt werden. Damit könnten gleich mehrere Anwender zeitgleich und in Echtzeit an einem Text arbeiten.

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Eine relativ sichere Sache ist, dass Googles Suche eine Verschlüsselung erhalten wird. Unklar ist allerdings, ob sie standardmäßig aktiv sein wird oder nur für Nutzer, die mit einem Google-Konto angemeldet sind. Damit soll der Datenaustausch zwischen Websuche und Nutzer wie beim Online-Banking sicherer gemacht werden. Dieses ist dem Konzern besonders seit dem letzten Wochenende ein Anliegen, als herausgekommen war, dass die Street-View-Autos unerlaubter Weise offene WLAN-Netze ausgepäht und persnönliche Daten gespeichert hatten.

Der ortsbasierte Dienst Latiude soll mit einer API erweitert werden, um noch weitere Verbreitung zu finden. In einem Interview zwischen TheNextWeb und Steve Lee von Google kam heraus, dass Latitude und Buzz miteinander verzahnt werden sollen. Demnächst soll Latitude zum Beispiel automatisch eure Kaffeemaschine anstellen können, wenn ihr euch nur noch 10 min vom zu Hause befindet.

Google Wave, der im letzten Jahr vorgestellte Echtzeit Online-Kollaborationsdienst, könnte zu seinem ersten Geburtstag aus der Beta-Phase herausgeholt werden. Ob Google aber überhaupt einen größeren Nutzerstamm aufbauen kann, ist fraglich. Denn Wave ist noch unübersichtlicher als Buzz und nicht wirklich intuitiv bedienbar – das schreckt die meisten User wohl eher ab.

Was Google nun wirklich zwischen dem 19. und 20. Mai 2010 alles vorstellen wird, können wir live miterleben, denn das Event wird auf dem Google Youtube-Kanal gestreamt. Bei insgesamt 80 Sessions mit 100 Präsentationen und 3.000 Entwicklern ist schon so einiges möglich.

Dienste

Ein weiterer Focus wird auf Google Docs liegen. Besonders seit der Vorstellung von Microsofts Konkurrenzprodukt Docs.com, das sin Koopreation mmit Facebook entstanden ist, sieht der Suchmaschinenriese sich im Zugzwang seinen Office-Dienst zu erweitern. Daher könnte der Online-Kollaborations-Service in Google Docs vorgestellt werden. Damit könnten gleich mehrere zeitgleich und in Echtzeit an einem Text arbeiten.

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