12. April 2009 - Rob Bubble
Sie wollten schon immer Ihre eigene Firma gründen, Ihre eigene Partei erschaffen oder gar Ihr eigenes Land regieren? Dann nichts wie los – denn in eRepublik geht es genau darum: Geld verdienen, einen Job suchen und eine Karriere starten, um aus der neuen Welt eine bessere zu machen. Das Ganze erinnert an Second Life, wirkt aber durchdachter, spannender und trotz der schlichten Grafik deutlich einladender.
Einer Partei beitreten, wählen, das Land verteidigen
Bei eRepublik starten Sie als einfacher Bürger einer beliebigen Nation. Ihre erste Aufgabe: Besorgen Sie sich einen Job. Den bekommen Sie bei einer Firma, die einer der vielen anderen Spieler aufgebaut hat. Dort verdienen Sie Ihr erstes Geld, das Sie natürlich brauchen, um sich mit Essen zu versorgen, welches wiederum von anderen Spielern produziert wird. Später können Sie natürlich auch Ihre eigene Firma gründen.
Als Nächstes treten Sie einer Partei bei, die – Sie wissen es schon – von einem anderen Spieler gegründet wurde. In regelmäßigen Wahlen bestimmen Sie sowohl den Parteivorsitzenden als auch die Abgeordneten und den Präsidenten Ihres Landes. Natürlich können Sie auch selbst für all diese Positionen antreten. Sie können Gesetze vorschlagen, die denen im echten Leben sehr ähnlich sind (von Mindestlohn bis Handels-Embargos). Sie können Soldat werden, eine Zeitung gründen, ach, Sie können fast alles!

Das Innenleben von eRepublik. Man beachte die sich anbahnende Konfliktsituation rechts im Bild. Doch nicht schon wieder …
Deutschland ist auch vertreten
eRepublik ist eine wirklich schön gestaltete Simulation. Alles wird von Spielern geleitet und auch der soziale Aspekt ist toll: Denn in Foren, Zeitungen, Statusfeeds und bei Wahlen kommt es oft zu heißen Diskussionen. Auch für eRepublik gibt es Premium Content, der jedoch keinen exklusiven Vorteil bringt, sondern das Spiel nur erleichtert. Im Moment ist eRepublik nur auf Englisch spielbar – Deutschland, inklusive deutschen Firmen und Parteien, ist aber trotzdem vorhanden. eRepublik ist das richtige Spiel für Sie, wenn Sie sich gerne engagieren.
freshzweinull-Wertung:
Grafik: 5/5
Sound: nicht vorhanden
Spielspaß: 3/5
Gesamtwertung: 4/5




… mich erinnert dies keineswegs an Second Life, im Gegenteil. Dies ist ein ganz klassisches Spiel in denen mehrere Mitspieler interagieren können. Da Second Life aber bei weitem kein Spiel ist, hinkt der Vergleich sehr stark.
Nichts desto trotz finde ich die Idee des Ganzen nicht schlecht.
Viel Erfolg und Spaß,
vielleicht sieht man sich ja doch mal
im Second Life :)
Also so eine Art Second Life, nur als Browsergame?
@bulldrinker – Nein, dass Spiel hat mit Second Life nicht direkt etwas zu tun. Es ist ihm auch nicht besonders ähnlich (es ist nicht in 3D, das Aussehen der Avatare wird nicht verändert und auch die erstellten Objekte werden nicht vom Spieler gebastelt, wie Sie in SL gebastelt werden). Was es aber mit Second Life gemeinsam hat, ist, dass es eine (mehr oder weniger) realistische Welt simuliert, in der der Spieler alltäglichen Tätigkeiten nachgeht und sich sozusagen ein “zweites Leben” aufbaut.
Dass ist auch, was mit “erinnert an Second Life” gemeint ist (@TalinaQ). Ob Second Life als Spiel zu betrachten ist oder nicht, kommt meiner Meinung nach ganz darauf an, wie man seine Zeit in SL verbringt. eRpublik hat im klassischen Sinne auch eher wenig mit einem Spiel zu tun. Mit “erinnert an Second Life” war also nur gemeint, dass man auch hier ein zweites Leben aufbaut und (halbwegs) realistischen Tätigkeiten nachgeht.
[...] Für diese Woche haben wir uns eRepublik genauer angeguckt! Den Test findest du auf freshzweinull.de. [...]