Nachdem die Meldung “Lebensmittel bei Amazon” durch alle Ticker ging und Pia das testete, habe ich spaßeshalber (also um mich vor dem Arbeiten zu drücken) meinen Kassenbon vom gestrigen Rewe-Einkauf einmal vollständig bei Amazon eingegeben.
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Identität im Netz: Ich kenn dich nicht, aber ich vertraue dir
Im Internet ist es so eine Sache mit den Identitäten. Unendliche Möglichkeiten sich zu verstecken, kaum Möglichkeiten Angaben zu verifizieren. Teilweise ist es fast unmöglich überhaupt herauszufinden, ob eine Anfrage von Mensch oder Maschine stammt. Deswegen fallen wir auf die meisten Angebote nicht herein – während wir manch Unbekanntem blind vertrauen.
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Schön, was in den letzten Jahren dank dem Internet alles möglich geworden ist: E-Shopping, Banking, Online-Einchecken, Bahntickets kaufen, den besten Handwerker finden und direkt beauftragen. Und doch hat Web 2.0 mit seinem Community-Gedanken maßgeblich Spielereien hervorgebracht. Wesentliche Dinge, die das Leben einfacher machen, sind noch nicht erfunden worden.
Wir haben über sie alle berichtet (z.B. ), über die gescheiterten “iPhone-Killer”. Niemand hat es bisher geschafft, dem iPhone wirklich das Wasser zu reichen.
Das könnte nun endlich ein Ende haben: das xPhone überzeugt
Würdet ihr euch in die Fußgängerzone stellen um der Welt zu verkünden, wie ihr heisst, welche Hobbys ihr habt, Fotos von euren Freunden rumzeigen und dabei erwähnen, dass ihr morgendlichen Sex bevorzugt?
Nein? Wer sind dann all diese Leute, die genau diese Informationen- und darüber viele weitere hinaus- in diversen Sozialen Netzwerken veröffenlichen? Wie weit darf der Web 2.0.-Exhibitionismus gehen?
Einer der besten Titel für ein Album den ich je gehört habe, ist “Gods and Monsters”. Genial ist der Titel nicht, weil er ein tolles Wortspiel erhält oder witzig ist, sondern weil er perfekt zu dem Album passt. Es ist ein Album, das wirklich beides enthält, eins dieser “All time favourite”-Alben, weil es so abwechslungsreich ist und trotzdem einen unverkennbaren Stil hat.
Bei einigen Künstlern wird man das Gefühl nicht los, dass ihnen einfach nichts eingefallen ist: Milows Album “Milow”, Anastacias Album “Anastacia” und ähnliches…
Zu den definitiv besseren Titeln gehört da z.B. “King For A Day, Fool For A Lifetime” oder “Album of the year” von Faith No More oder auch System Of A Down – “Steal This Album”.
Ja, es gibt bereits Listen twitternder Hunde. Was ich bisher jedoch nicht finden konnte, war eine vernünftige Liste deutsch”sprachiger” und aus Hundeperspektive twitternder Hunde.
Das holen wir doch direkt mal nach…
Nala twittert als Agencydog unter http://twitter.com/agencydog
Lucy ist als Lucyhund zu finden unter http://twitter.com/lucyhund
Willoughby liest sich hier: http://twitter.com/mrwilloughby
Yuccatree hat vor einiger Zeit über ein Musik-Video von der Band Voltaire mithilfe von Twitter produziert hat.
Wer ist Voltaire? Eine Band aus der Region Köln/Bonn. Mit einem Musik-Stil, der – meiner laienhaften Meinung nach – irgendwo zwischen Radiohead, Coldplay und Juli hängt. Komischer Mix? Ja, in der Tat. Aber nicht im Produkt, nur in der Vorstellung. Nicht so depressiv wie Radiohead, anklagender als Coldplay, tiefsinniger als Juli.
Ein sehr interessant zu lesender Gastbeitrag über den Abend, an dem das beschauliche Bonn plötzlich Großstadtcharakter bekam, freundlicherweise zur Verfügung gestellt von twitgeridoo
Ich war gerade mit zwei Freunden auf dem Weg nach Hause, als wir es plötzlich (in ca. 100m Entfernung) 5-7 mal knallen hörten. Wie sahen über der Straßenbahnstation, zwischen den Diskotheken „Schwarzlicht“ und „Tiefenrausch“, Rauch aufsteigen. Der Platz war sehr belebt, denn um diese Uhrzeit zieht es viele Menschen in die Diskos. Einer meiner Freunde meinte zunächst noch, das sich Schüsse normalerweise nicht so dumpf anhörten, der andere meinte, dass seien bestimmt Böller gewesen. Doch vor dem Tiefenrausch entwickelte sich ein Tumult und man konnte Schreie vernehmen.
Spätestens ab dem Moment war klar, dass es wirklich Schüsse gewesen sein mussten, die wir da gehört hatten. Wir gingen langsam etwas näher an die Szenerie heran und ich konnte erkennen, wie ein bulliger, glatzköpfiger Mann wild auf jemanden eintrat, der offensichtlich auf dem Boden lag. Die Schreie wurden indes noch lauter.
Eigentlich wollte ich hier ja mangels Talent nicht selbst schreiben. Aber was ich heute feststellen musste, kann ich der Öffentlichkeit einfach nicht vorenthalten:
Meine Schwiegereltern sind im Besitz eines uralten PCs. Pentium 2 oder so, mit Windows 95. Da haben wir ihnen vor einigen Jahren mal ein Modem angeschlossen und einen Call-by-call-Anbieter fürs Internet gesucht. Die waren damals schon sehr selten, aber damit hat es funktionert.
Jetzt wollen sie was besseres. Einen richtigen PC und schnelleres Internet. Also haben wir ihnen einen Mac-Mini bestellt (dass sie damit das Betriebssystem wechseln haben wir verschwiegen, aber die Missionarstätigkeit geht da vor) und ihnen bei der Telekom einen DSL-Anschluss bestellt.
Und jetzt komm ich auch endlich auf den Punkt: die Online-Bestellung bei der Telekom. Klar, die Telefonnummer war mir bekannt. Alles was ich noch brauchte, um mich bei t-home.de einzuloggen war ihre Kundennummer. Die steht laut T-Home und Realität auf jeder Telekom-Rechnung.