Ein Kanadier hat sich eine Kamera in sein Glasauge eingebaut
05. Juli 2010 - Enno Park

Nach einem Unfall mit Schusswaffen einseitig erblindet, bekam der kanadische Filmemacher Rob Spence ein Glasauge. Dieses ließ er sich ein wenig “modifizieren” und sieht damit aus wie der Terminator: Sein rechtes Auge leuchtet rot. Die Kamera funktioniert wirklich. Sie zeigt, was er sieht und ihre Bilder sollen ins Web gestreamt werden. Rob ist jetzt ein “Eye-Borg”.
Das bionische Auge enthält eine batteriebetriebene, drahtlose Kamera. Damit kann er nicht nur alles aufnehmen, was er sieht, sondern wird bald auch in der Lage sein, mit dem Auge einen Video-Feed zu speisen. Die Welt kann dann sich selbst durch seine Augen sehen. Rob und seine Mitarbeiter Kosta Grammatis, John Polanski, Martin Ling, Phil Bowen und der Kamera-Hersteller OmniVision hatten bereits letztes Jahr einen funktionierenden Prototypen und arbeiten derzeit an einer besseren Bildqualität.
Eyeborg Phase II from eyeborg on Vimeo.
[via IEEE.org]
Sie zeigt aber, wenn ich recht sehe, was er mit dem anderen Auge sieht, oder? Er sieht nicht das was die Kamera sieht, oder täusche ich mich? Dann wäre er m.E. kein Cyborg (wenn man das Wort nicht so verwenden will, dass einen jedes Werkzeug gleich zum Cyborg macht).
Nein, er sieht nicht, was die Kamera sieht, aber die Augen sind ja dicht beieinander. Hast aber Recht, das macht ihn nicht wirklich zum Cyborg, aber er nennt sich ja auch Eyeborg. ^^
Der kommt doch in keine mehr Ausstellung oder Vorstandssitzung mehr rein ^^
Muhaha, diese Evolution der Technik aber auch.
Die Frage lautet ja, “Hat er alleinige Verfügungsgewalt über seine AugenKamera? Oder schaut jemand anderes bei seinen Vergnügungen zu?
Ich tippe mal das die Datenübertragung “Wireless” ist. Was die Frage auf längere sicht, beantworten dürfte.
Verfügungsgewalt über die Augenkamera: Ich sehe schon die Renaissance der Augenklappe als Trendgadget :)
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