Kommentare zu: Briefgeheimnis? – Nicht für die “Unterschicht” /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/ Internet Feuillevard Thu, 01 Dec 2011 08:08:46 +0000 hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.2.1 Von: Daniel /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8588 Daniel Wed, 30 Jun 2010 10:03:59 +0000 /?p=15754#comment-8588 @Pamka: > Ansonsten ist man ja schon gewohnt, dass Hartz 4 > Empfänger als Bürger zweiter Klasse behandelt > werden. Und leider mit großer Zustimmung unter > der arbeitenden Bevölkerung. Ich hoffe mal damit war ich nicht gemeint (auch wenn nur indirekt). Der Hintergrund, wessen Briefe hier geöffnet werden, war mir bei meinem Posting egal. @Pamka:

> Ansonsten ist man ja schon gewohnt, dass Hartz 4
> Empfänger als Bürger zweiter Klasse behandelt
> werden. Und leider mit großer Zustimmung unter
> der arbeitenden Bevölkerung.
Ich hoffe mal damit war ich nicht gemeint (auch wenn nur indirekt). Der Hintergrund, wessen Briefe hier geöffnet werden, war mir bei meinem Posting egal.

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Von: Enno Park /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8570 Enno Park Tue, 29 Jun 2010 08:37:22 +0000 /?p=15754#comment-8570 @Freddy Ich habe gelesen, dass die Briefe manuell von Postangestellten eingescannt werden, die in Scancentern sitzen und Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben müssen. Ein Problem sehe ich prinzipiell im Outsourcing solcher Sachen. Nennt mich altmodisch, aber ein Brief hat vom Emfpänger bzw. dessen Poststelle geöffnet zu werden und von niemandem sonst. @Freddy Ich habe gelesen, dass die Briefe manuell von Postangestellten eingescannt werden, die in Scancentern sitzen und Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben müssen.

Ein Problem sehe ich prinzipiell im Outsourcing solcher Sachen. Nennt mich altmodisch, aber ein Brief hat vom Emfpänger bzw. dessen Poststelle geöffnet zu werden und von niemandem sonst.

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Von: Freddy Krueger /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8569 Freddy Krueger Tue, 29 Jun 2010 01:09:54 +0000 /?p=15754#comment-8569 Diese Dienstleistung wird schon seit Jahren erfolgreich von großen Versicherungskonzernen, Banken, Autoindustrie, Verlagen und anderen eingesetzt, die diese Arbeit vorher in eigener Regie inhouse getätigt haben. Darüber regt sich auch niemand auf. Die Briefe werden in bombensicheren Räumen von Robotern geöffnet, gescannt, signiert und als Datensatz weitergeleitet. Die Originale (sofern es sich nicht um Urkunden etc. handelt die im Original weitergeleitet werden) werden für einen Zeitraum von 6 Wochen maschinell archiviert und automatisch der Vernichtung zugeführt. Wo ist da das Problem? Die Briefe werden nicht von Hand geöffnet oder einzeln gelesen! Das wäre viel zu teuer und zu gefährlich für das Personal. Natürlich werde ich hier keine Namen nennen, aber es würde sicher für Aufsehen sorgen, wenn die Allgemeinheit wüsste, wer diesen Dienst nutzt. Auch wenn es albern ist, weil niemand die Briefe liest. Diese Dienstleistung wird schon seit Jahren erfolgreich von großen Versicherungskonzernen, Banken, Autoindustrie, Verlagen und anderen eingesetzt, die diese Arbeit vorher in eigener Regie inhouse getätigt haben. Darüber regt sich auch niemand auf.

Die Briefe werden in bombensicheren Räumen von Robotern geöffnet, gescannt, signiert und als Datensatz weitergeleitet.
Die Originale (sofern es sich nicht um Urkunden etc. handelt die im Original weitergeleitet werden) werden für einen Zeitraum von 6 Wochen maschinell archiviert und automatisch der Vernichtung zugeführt.

Wo ist da das Problem? Die Briefe werden nicht von Hand geöffnet oder einzeln gelesen! Das wäre viel zu teuer und zu gefährlich für das Personal.

Natürlich werde ich hier keine Namen nennen, aber es würde sicher für Aufsehen sorgen, wenn die Allgemeinheit wüsste, wer diesen Dienst nutzt. Auch wenn es albern ist, weil niemand die Briefe liest.

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Von: mr.schmidt /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8568 mr.schmidt Mon, 28 Jun 2010 19:54:03 +0000 /?p=15754#comment-8568 Um ehrlich zu sein halte ich es wie Daniel aus dem ersten Beitrag. Um ehrlich zu sein halte ich es wie Daniel aus dem ersten Beitrag.

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Von: PamKa /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8566 PamKa Mon, 28 Jun 2010 09:02:17 +0000 /?p=15754#comment-8566 Abgesehen vom Briefgeheimnis gar keine schlechte Idee. Meiner Erfahrung nach gehen Briefe bei der ARGE gerne mal "verloren". Eine weit verbreitete Empfehlung ist, Post wie zum Beispiel Krankmeldungen mit einer weiteren Person dort abzugeben, um später Zeugen zu haben. Und ja, die Empfehlung ist leider nötig. Denn da wird ganz, ganz schnell mal das Geld um 30% für drei Monate gekürzt - weil man ja unentschuldigt irgendwo fern geblieben ist (weil Krankmeldung bei der ARGE "verloren" gegangen). Vielleicht ist durch die Post dann wenigstens dokumentiert, dass die ARGE die Post bekommen hat. Ansonsten ist man ja schon gewohnt, dass Hartz 4 Empfänger als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Und leider mit großer Zustimmung unter der arbeitenden Bevölkerung. Abgesehen vom Briefgeheimnis gar keine schlechte Idee. Meiner Erfahrung nach gehen Briefe bei der ARGE gerne mal “verloren”. Eine weit verbreitete Empfehlung ist, Post wie zum Beispiel Krankmeldungen mit einer weiteren Person dort abzugeben, um später Zeugen zu haben. Und ja, die Empfehlung ist leider nötig. Denn da wird ganz, ganz schnell mal das Geld um 30% für drei Monate gekürzt – weil man ja unentschuldigt irgendwo fern geblieben ist (weil Krankmeldung bei der ARGE “verloren” gegangen). Vielleicht ist durch die Post dann wenigstens dokumentiert, dass die ARGE die Post bekommen hat.
Ansonsten ist man ja schon gewohnt, dass Hartz 4 Empfänger als Bürger zweiter Klasse behandelt werden. Und leider mit großer Zustimmung unter der arbeitenden Bevölkerung.

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Von: Weltenkreuzer /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8565 Weltenkreuzer Mon, 28 Jun 2010 08:57:16 +0000 /?p=15754#comment-8565 Also ich sehe da auch nicht wirklich ein Problem: Anstatt Briefe in der Poststelle zu öffnen und in der Behörde per Hauspost weiterzuverteilen, werden sie hier von einem externen Dienstleister (der aber dieselben Verschwiegenheitserklärungen unterschrieben haben dürfte, wie die Mitarbeiter) geöffnet, eingescannt und elektronisch weitergeleitet. Für wirklich vertrauliche Post und direkt an Personen adressierte Briefe sollte es aber tatsächlich eine Ausnahme geben. Also ich sehe da auch nicht wirklich ein Problem: Anstatt Briefe in der Poststelle zu öffnen und in der Behörde per Hauspost weiterzuverteilen, werden sie hier von einem externen Dienstleister (der aber dieselben Verschwiegenheitserklärungen unterschrieben haben dürfte, wie die Mitarbeiter) geöffnet, eingescannt und elektronisch weitergeleitet. Für wirklich vertrauliche Post und direkt an Personen adressierte Briefe sollte es aber tatsächlich eine Ausnahme geben.

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Von: Enno Park /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8564 Enno Park Mon, 28 Jun 2010 08:17:27 +0000 /?p=15754#comment-8564 Ja, empfinde ich als naiv. Irgendwelche angestellten Briefträger sollen die Briefe *zustellen* und nicht öffnen. Ja, empfinde ich als naiv. Irgendwelche angestellten Briefträger sollen die Briefe *zustellen* und nicht öffnen.

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Von: Daniel /2010/06/briefgeheimnis-nicht-fur-die-unterschicht/comment-page-1/#comment-8563 Daniel Mon, 28 Jun 2010 07:52:55 +0000 /?p=15754#comment-8563 Es ist doch so, dass die Behörde das Digitalisieren der Briefe auslagert und die Post als Dienstleister dafür einsetzt? Ist das nicht das gleiche, wie wenn ein externer Dienstleister oder x Praktikanten innerhalb der Behörde die Briefe öffnen auf den Scanner legen und die Behörde mit den Dateien weiter arbeitet? Vielleicht bin ich da aber ein bisschen zu naiv... Es ist doch so, dass die Behörde das Digitalisieren der Briefe auslagert und die Post als Dienstleister dafür einsetzt?

Ist das nicht das gleiche, wie wenn ein externer Dienstleister oder x Praktikanten innerhalb der Behörde die Briefe öffnen auf den Scanner legen und die Behörde mit den Dateien weiter arbeitet?

Vielleicht bin ich da aber ein bisschen zu naiv…

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