Opt-Out für Google Analytics ist in der Mache
19. März 2010 - Andreas Floemer

Google hat mit seinem Website-Traffic-Tool Analytics besonders von Seiten vieler Datenschützer einiges an Kritik eingefahren und heftige Diskussionen ausgelöst. Besonders der Nutzen und die rechtliche Stellung der IP-Adresse, die Google zum Tracking einsetzt, ist strittig.
Auf dem Schwesterblog YuccaTrees, STEREOPOLY, für den ich auch schreibe, habe ich einiges über die Analytics-Problematik gebloggt. Aufgrund des Drucks, dem Google sich in diesem Fall ausgesetzt sieht, rudert der Suchmaschinendienstleister nun zurück und wird in Kürze ein browserbasiertes Plug-In anbieten, mit dem sich User dem Analysetool entziehen können. Die Entwickler arbeiten laut Google mit Hochdruck an einer Opt-Out-Funktion.
Dass dieser Schritt von Google gegangen wird, halte ich vorerst für sinnvoll. Allerdings sehe ich in einer IP-Adresse kein „privates Datum“, wie es so schön genannt wird, denn, wie nicht nur Markus Breuer in seinem Blog _notizen treffend schreibt, wird Google als Teufel der digitalen Welt hingestellt. Vielleichtbin ich naiv, doch ich kaufe es Google in der Tat ab, dass sie nichts “böses” wollen. Der Entscheidung Googles, sich angeblich nun bis zum 10. April aus China zurückzuziehen, da der Konzern die Zensurtechniken der chinesischen Regierung nicht befürwortet, halte ich für einen konsequenten Schritt. Dieser zeigt, dass Google bestimmten Prinzipien treu bleiben will. Die angekündigte Opt-Out-Funktion ist in meinen Augen auch so eine Entscheidung.
[...] hat heute, wie schon vor einiger Zeit als Reaktion auf heftige Kritik seitens Datenschützern angekündigt, ein Opt-Out Plugin für Google Analytics veröffentlicht. Mit [...]