Vinton G. Cerf, Vice President und Chief Internet Evangelist für Google, ist auch als „Vater des Internets bekannt. Immerhin hat er mit der Entwicklung der TCP/IP-Protokolle die grundlegende Architektur des Internets geschaffen. Nun hat er seine Visionen des künftigen Internets zusammengefasst. Dass mobile Geräte seiner Ansicht nach zu einer bedeutenden Komponente werden, kommt nicht überraschend. Allerdings sagt er auch, dass viele der Inhalte und Informationen des Internets sowohl geografische als auch logistische Standortfragen beantworten können. „Betritt man beispielsweise ein Hotelzimmer, so wird das Mobilgerät zeitgleich die exakte Information zu dem Standort und der Zimmernummer erhalten“, so Cerf.
Videos reiften zum interaktiven Medium heran, bei dem die Auswahl bezogen auf Inhalt und Werbung maßgeblich vom Verbraucher bestimmt werde. Videokonferenzen würden durch den Einsatz von Robotern verbessert, die sich per Fernbedienung steuern lassen, sich fortbewegen, Kameras und Mikrofone einstellen und sogar direkt mit der lokalen Umgebung interagieren können. Selbst ein Waschmittelkarton könne Teil einer Dienstleistung werden, indem Waschmaschinen mit Internetfunktion durch webbasierte Services bedient werden, welche die Waschmaschine konfigurieren und aktivieren. Wir meinen: Möglichkeiten gibt es sicherlich viele, welche davon wirklich sinnvoll und nutzerfreundlich sind, bleibt abzuwarten.
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