Schlagwort-Archiv: Zensursula

Netzsperren ade: Neue Familienministerin Schröder will auf Netzgemeinde zugehen

Obamarin: Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat in einem bemerkenswerten Interview auf Spiegel Online versprochen, die kürzlich verabschiedeten Netzsperren nicht anzuwenden. Problematische Inhalte sollten lieber gelöscht werden. Anders als ihre Vorgängering Ursula von der Leyen will Schröder auf die Internetgemeinde zugehen.
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Endlich bewiesen: Je aktiver im Internet, desto seltener wählt man eine Volkspartei

Für so manchen Sympathisanten der Piratenpartei dürfte dies wohl keine allzu große Überraschung sein: Mit den Daten der letzten Bundestagswahl lässt sich nachweisen, dass man umso seltener eine der großen Parteien wählt, je mehr man im Netz unterwegs ist.
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Jetzt erst recht: 98 Prozent wollen wählen gehen

Netzsperren, Bundestrojaner, Vorratsdatenspeicherung: Es gibt eigentlich genug Gründe für engagierte Internetnutzer, der Politik den Rücken zu kehren. Sollte man meinen. Denn wie es aussieht, treiben gerade diese Themen die Menschen an die Wahlurne. Scheint, als war es der Netzgemeinde noch nie so wichtig, politische Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen.
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WE-Umfrage: Trotz Zensursula und netzscheuen Abgeordneten: Geht ihr wählen?

Die Parteien rüsten mittlerweile auch online für die Bundestagswahl auf. Xing und StudiVZ haben beispielsweise Wahlzentralen für die größten Parteien eingerichtet. Deutsche Promis werben in einem YouTube-Video fürs Wählengehen. Trotzdem fühlt sich die Netz-Generation laut einem Bericht im aktuellen “Spiegel” von der Politik missverstanden und nicht repräsentiert. Was also tun, wenn am 27. September Wahl ist? Lohnt es sich, die Stimme abzugeben oder könnte man genauso gut zuhause bleiben?
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Verhaltenskodex für Jugendliche: Von der Leyens neuester Coup

Es sind Sommerferien in Deutschland. Und damit auch der perfekte Zeitpunkt, das Nachrichten-Sommerloch für sich zu nutzen. In einem Interview mit Rheinischen Post kündigte die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen an, einen Verhaltenskodex für Jugendliche im Netz entwickeln zu wollen. Dabei geht es ihr um einen “achtsamen und wachen Umgang miteinander”.
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eco-Vorstand Oliver Süme: Netzsperren-Gesetz ist ein Dammbruch

Das von der Koalition beschlossene “Zugangserschwerungsgesetz” wirft eine Menge rechtlicher Fragen auf. Oliver Süme, Vorstand für Recht und Regulierung bei eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. war als Sachverständiger am 27. Mai vor Ort, als der Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag zur Anhörung lud. Von seiner Begegnung mit Entscheidungsträgern vor Ort und seiner Meinung zu Netzsperren berichtet er uns im Interview.
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Tschüss SPD, hallo Piraten: Abgeordneter Tauss wechselt wegen Netzsperren-Gesetz die Fronten

Die SPD ist um einen Abgeordneten im Bundestag ärmer. Nachdem die Partei trotz großer Proteste aus den eigenen Reihen letztendlich doch der Sperrung von Websites mit kinderpornografischen Inhalten zugestimmt hat, hat sich der SPD Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss von der SPD getrennt. Ein neues Zuhause hat er aber bereits gefunden: die Piraten-Partei, die so ganz unverhofft zu einem Sitz im Parlament gekommen ist. Bis zur Bundestagswahl am 27. September ist Tauss damit der dritte Fraktionslose im Bundestag.
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Polemikfreitag: Von Print, Twitter und geschniegelten Typen

Statt Follower- ist bei uns heute Polemikfreitag. Denn: Nein, es war keine besonders gute Woche. Die Netzsperren sind kaum beschlossen, da reden die ersten bereits davon, sie auszudehnen. Die Meinungsfreiheit soll beschnitten, die Gewaltenteilung in dieser Sache außer Kraft gesetzt werden. Und die Print-Presse verhält sich so ruhig, als ginge es dabei um den Bau einer Autobahnausfahrt.
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Bild nähert sich Spiegel Online: Sieg der peinlichen Wahrheitsverdreher?

Dieser Beitrag ist polemisch. Er ist einseitig und subjektiv. Und doch ist er sauber recherchiert und fair, er verschweigt keine Tatsachen. Und genau das unterscheidet ihn von den Methoden, mit denen “Bild” seit Jahrzehnten arbeitet, dieses Boulevard-Papier, die sich anmaßt, gestressten Handwerkern und Bauarbeitern in der 15-minütigen Frühstückspause das zu erklären, was es für Politik hält. Dabei versteht sie davon so viel wie Josef Ackermann von Moral oder wie der chinesische Arbeitssklave von skalierbaren Wachstumspotenzialen in Schwellenmärkten.
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