Schlagwort-Archiv: Wikipedia

Web Trend Map: Die 333 einflussreichsten Websites als U-Bahn-Karte

Die Web Trend Map ist eine jährliche Publikation der Informations Architects Japan (iA). Schon zum vierten Mal hat iA nun mit der “Web Trend Map 4″ die 333 einflussreichsten Websites und die 111 wichtigsten Trendsetter zusammengestellt. Optisch ansprechend wurde das Ganze nach dem Vorbild des Streckennetzes der Tokyoter U-Bahn visualisiert.
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Endauswahl #3: Aprilscherze, Skype, Google & Twitter

Eine Woche voller Musik, Aprilscherze, Skype, Google und Twitter liegt hinter uns. Hier unsere Endauswahl:

Lustig/ Kurios:
> Unsere Aktion läuft: Schlagt zurück und fotografiert Googles Street-View-Flotte!
> 1. April: Deutschland und China kooperieren bei der Internetüberwachung.
> 1. April: Bark.ly sprengt die engen Grenzen von Twitter – mit mindestens 500 Zeichen.
> Umweltprämie online: Nur das Online-Formular wrackt ab.
> Blogcasting: Profis erobern das Web 2.0
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Wikipedia-Gründer legt “Google-Killer” Wikia Search schlafen

Wieder ein Google-Killer, der keiner war: Wikipedia-Gründer Jimmy Wales gibt seine Suchmaschine Wikia Search schon 14 Monate nach dem Start wieder auf. Wikia Search ist eine Suchmaschine, die für die Gewichtung der Ergebnisse Bewertungen und Kommentare der Benutzer heranzieht. Was im Prinzip eine gute Sache ist, ist an den geringen Besuchszahlen gescheitert – verschuldet natürlich von der Marktmacht Googles. Es verirrten sich ganz einfach zu wenig Benutzer auf Wikia Search, die ihre Bewertung hinterließen. Weiterlesen

Gegen Wikipedia chancenlos: Microsoft stellt Encarta ein

Hach, ich hatte schon die Schlagzeile “Microsoft unterliegt Open-Source-Projekt” in die Titelleiste eingetippt, aber das hätte die Linux-Gemeinde wohl falsch verstanden. Dabei stimmt die Schlagzeile so weit, und sie ist eine kleine Sensation: Microsoft stellt seine teils kostenpflichtige Online- und Software-Enzyklopädie “Encarta” ein. Die Encarta-Website soll am 31. Oktober abgeschaltet werden. Nicht explizit, aber doch sehr wahrscheinlich, weil man gegen Wikipedia keine Chance mehr hat. Weiterlesen

1 Mrd Internetnutzer weltweit, Deutschland überholt UK

Ein paar gute Nachrichten zum Wochenende: Weltweit haben inzwischen mehr als eine Milliarde Menschen (älter als 14 Jahre) Zugang zum Internet, meldet ComScore. Das Internet wächst damit schneller als die Weltbevölkerung, die Anfang des Jahres bei 6,75 Milliarden angelangt war. China ist mit fast 180 Millionen Menschen im Netz wenig überraschend der Spitzenreiter, die USA liegen mit 163 Millionen aber nicht weit dahinter. Deutschland belegt in der Statistik hinter Japan einen stolzen vierten Platz mit 37 Millionen Internetnutzern und befindet sich damit endlich einmal vor Großbritannien und Nordirland (UK) mit 36,7 Millionen. Ebenfalls wenig verwunderlich: Websites aus Googles Angebot sind mit 776 Millionen Besuchern die meist besuchten der Welt. Es folgen Microsoft, Yahoo und in etwa gleichauf AOL und der erste Nicht-Konzern in der Rangliste: Wikipedia-Betreiber Wikimedia. Comscore rechnet übrigens damit, dass die zweite Milliarde der Internetnutzer weit schneller erreicht sein wird als die erste, und die dritte dann nur noch ein Klacks wird. Irgendwie so war das mit der Weltbevölkerung ja auch …

Videos: Wikipedia erobert neue Online-Welten

Mehr als sechs Millionen US-Dollar Spendengelder hat die hinter der Internet-Enzyklopädie Wikipedia stehende Stiftung seit Juli 2008 gesammelt. Und nun wissen wir auch wofür: Das Geld wird für die Weiterentwicklung der Software, für mehr Bandbreite, neue Server und Datenspeicher verwendet. Damit rüstet sich Wikipedia für die Integration hochqualitativer Videos und damit den endgültigen Sturz traditioneller Enzyklopädien. Bislang konnte beispielsweise der Brockhaus noch mit seinem 3D-Atlas und dem „Gläsernen Mensch” faszinierende Einblicke gewähren. Aber wie lange ist das dann noch ein Wettbewerbsvorteil? Auch bisher konnten Wikipedia-User schon copyrightfreie (Dokumentar)-Filme und Musik einstellen. Allerdings lag das Upload-Limit für Multimediainhalte bei 100 Megabyte, der Gesamtspeicherplatz bei 48 Terabyte. Die Hunderte Millionen Nutzer von Wikipedia werden die sich ihnen neu eröffneten Chancen gerne wahrnehmen – als Konsumenten u n d Produzenten.

pressetext, gulli.com

Kleine Schmankerl:
Die Wikipedia-Hitliste des Jahres 2008, Die kuriosesten Wikipedia-Artikel

Meinestadt.de kooperiert mit Wikipedia

Das Städteportal meinestadt.de baut die Inhalte von Wikipedia in sein Lexikon ein und verspricht damit tiefer gehende Informationen zu den 12.241 deutschen Städten und Gemeinden. Der Wikipedia-Inhalt bietet historische und politische Fakten, aber auch Wissenswertes zu Sehenswürdigkeiten und bekannten Persönlichkeiten, dazu aktuelle Infos zur Wirtschaftslage und Umwelt. Zu finden ist das neue Lexikon in jedem einzelnen Stadtportal von meinestadt.de in der Rubrik „Bürger“.

meinestadt.de

Nach Wikipedia-Sperre: Scorpions-Cover auf den Index?

32 Jahre her und plötzlich wieder Stein des Anstoßes: Die britische Online-Aufsicht Internet Watch Foundation (IWF) hat einen Wikipedia-Eintrag der deutschen Rockband “The Scorpions” blockiert. Der Beitrag wurde von sechs britischen Providern gesperrt und ist auf Wikipedia derzeit nicht mehr editierbar. Grund ist das Plattencover des Scorpions-Albums “Virgin Killer” aus dem Jahr 1976, auf dem ein vielleicht zwölfjähriges Mädchen nackt posiert. Die IWF hat das Bild als Kinderpornografie eingestuft und den Wikipedia-Eintrag über das Album auf eine Ausschlussliste gesetzt. Weil die sechs Provider dieser Liste als einer Art Selbstkontrolle vertrauen, kann die Seite von 95 Prozent der Briten nicht mehr angesteuert werden. In Deutschland ist sie aber nach wie vor zu erreichen. Die Freiwillige Selbstkontrolle in Deutschland will das Bild aber jetzt auf den Index setzen. Weiterlesen

Die 12 nützlichsten Erfindungen des Web 2.0

Blogs, Wikis, Podcasts und RSS, das ist das, was man gemeinhin mit Web 2.0 verbindet – und woran man auch erkennt, dass das Web 2.0 mittlerweile in die Jahre gekommen ist. Mit aktuellen Trends wie dem Mobile Web, der semantischen Suche und der einfachen Kommunikation auf allen Medien steht die nächste Generation schon in den Startlöchern. Was wird dann von Web 2.0 noch im Gedächtnis bleiben, weil es die Entwicklung des Webs wirklich vorangetrieben und sich für die breite Masse als nützlich erwiesen hat? Freshzweinull zeigt die wichtigsten aber auch die meist überschätzten Entwicklungen in einer zweiteiligen Serie. Teil 1: Die 12 nützlichsten Erfindungen des Web 2.0. Weiterlesen

Linkspolitiker lässt Wikipedia sperren

Aufregung am Wochenende: Linkspartei-Politiker Lutz Heilmann hat mit einer einstweiligen Verfügung die Adresse wikipedia.de sperren lassen, weil er mit dem Eintrag über ihn in der Online-Enzyklopädie sein Persönlichkeitsrecht verletzt sah. Wikipedia.de war deswegen übers Wochenende nicht erreichbar. Die Seite leitet jedoch nur auf den Hauptserver in den USA weiter, wo die deutsche Version de.wikipedia.org unangetastet blieb. Auch der Eintrag über Heilmann war dort abrufbar, wurde aber am Samstag praktisch im Fünf-Minuten-Takt verändert und schließlich um die strittigen Passagen gekürzt. Heilmann erklärte den Rechtsstreit mit dem Wikipedia-Betreiber Wikimedia daraufhin für beendet; wikipedia.de sollte inzwischen wieder erreichbar sein. Ursache des Streits waren offenbar Passagen, nach denen Heilmann seine Stasi-Vergangenheit als Personenschützer jahrelang verschleiert haben soll. Ferner stand in dem Beitrag der Vorwurf, seine Immunität sei aufgehoben worden, nachdem er einen Bekannten per SMS bedroht habe. Heilmann bestreitet beides. Blogger echauffieren sich am Wochenende vor allem über Heilmanns Verhalten und sehen die Meinungsfreiheit gefährdet. Wikipedia erlebt dank des Hypes einen Spendenrekord von 16.000 Euro am Tag statt der sonst üblichen 3.000 bis 3.500.

heise.de (Sperrung), spiegel.de (Ende des Rechtsstreits), de.wikipedia.org (Eintrag über Heilmann), mein-parteibuch.com (Hintergrund)