Schlagwort-Archiv: USB-Stick

10 Cent Urheberabgabe für USB-Sticks? Reform der GEMA gefordert

Seit längerer Zeit versuchen sich Hardwarebranche und Verwertungsgesellschaften beim Thema Urheberabgaben für Speichermedien zu einigen. Nun sieht es so aus, als wäre zumindest eine Einigung für USB-Sticks und Speicherkarten in Sicht. Der Branchenverband Informationskreis Aufnahmemedien (IM) sprach in dieser Sache sogar von einem „Durchbruch“, nachdem sich die Verhandlungspartner bereits im Mai auf eine Vergütungspauschale von zehn Cent pro Stück verständigt hatten.
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Poken bekommt Konkurrenz: My Name is E

Erst vor kurzem haben wir über Poken berichtet, einem USB-Stick zum einfachen Austausch von Kontaktdaten und deren Verbindung in sozialen Netzwerken. Aus den Niederlanden schickt sich jetzt “E” an, die ohnehin schon gute Idee zu verbessern. Im Gegensatz zu Poken benötigt E nämlich nicht zwingend den USB-Connector, sondern ermöglicht auch den Kontaktaustausch via internetfähigen Mobiltelefonen wie das iPhone.
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Mobile Web: Es muss sich was ändern in diesem Land

Es fing gestern Nachmittag an. Ich wusste, ich würde heute den ganzen Tag auf einem Seminar verbringen, und die Kollegen sind alle mit anderen Projekten eingespannt. freshzweinull ist eine Gemeinschaftsarbeit von Freiberuflern. Ich rief den Veranstalter des Seminars an und fragte, ob es am Veranstaltungsort – dem Hauptsitz eines der weltgrößten IT-Konzerne – WLAN geben würde. Ja, gebe es, sagte er mir im Rückruf fünf Minuten später. Er hatte extra für mich nachgefragt. Ich will mich doppelt absichern und mir einen Fonic USB Surf Stick besorgen. Damit beginnt der Spießrutenlauf. Weiterlesen

Slotdisc: Speicherkarte ersetzt Musik-CD

Zumindest Hersteller SanDisk wird es freuen: Für Musikalben gibt es ab Oktober einen CD-Nachfolger: Micro-SD-Speicherchips namens “Slotdisc”, bekannt aus Digitalkameras und Musikhandys. Die Alben werden im MP3-Format auf dem Stick ausgeliefert und lassen sich beliebig oft kopieren und verschieben, weil sie ohne beschneidendes Digitalrechte-Management (DRM) auskommen. Die vier größten Plattenfirmen EMI, Sony, Universal und Warner wollen damit Kunden ansprechen, denen Musikdownloads noch zu kompliziert oder unpraktisch sind. Fragwürdig, ob das funktioniert, denn für die gerade einmal Daumennagel-großen Chips haben nur wenige Computer und noch weniger Stereo-Anlagen oder Autoradios einen Leseslot. Damit solche Kunden die Slotdiscs trotzdem kaufen, soll es Adapterkabel für USB geben. Da hätte man auch gleich auf die beliebten und weit verbreiteten USB-Sticks setzen können. Praktisch sind die Chips dann eher für Musikhandys und Mini-Computer. Aber wer so etwas besitzt, dürfte ohnehin technikaffin sein und mit Musikdownloads und MP3s auch im Schlaf hantieren können. Zumindest eines wird sich mit den neuen Slotdiscs beschleunigen: das Ende der CD.

pressetext.at, slotmusic.org, mypointofview.de