Schlagwort-Archiv: Spam

Twitter räumt mit Spam-Followern auf

Heute werden sich wohl wohl einige Twitter-User gefragt haben, wo denn ein Teil ihrer Follower hin ist. Die Antwort darauf kam letzte Nacht von Twitter selbst: Der Dienst teilte mit, dass seit einiger Zeit die Zahl der Spam-Follower sehr gestiegen sei. Aus diesem Grund wurden nun viele dieser Follower aus der Anzeige gelöscht. Damit hat sich die Anzahl der Follower – vor allem bei Accounts mit sehr vielen Followern – deutlich nach unten korrigiert. Zudem wurden noch fehlerhafte Daten bereinigt.
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Deutsche Post entdeckt das Web – mit dem Internetbrief

Auch die Post hat es nicht leicht. Wie viele traditionelle Unternehmen leidet auch sie unter dem Internet, werden pro Tag rund drei Millionen Briefe weniger verschickt. Das macht sich auch beim Unternehmensergebnis bemerkbar. Der Umsatz sank im zweiten Quartal 2009 um sieben Prozent, das Ergebnis um satte 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Aber anstatt zu jammern oder irgendwelche Erklärungen mit anderen Unternehmen zu unterzeichnen, wagt sich die Post mit einem neuen Produkt ins Netz: dem Internetbrief.
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Spam: Rolex und Co. überholen angeblich Viagra

Was findet Ihr so in Eurem Spam-Ordner? Wenn es nach dem Anbieter von Messaging-Lösungen, Retarus, geht, im Verhältnis auf jeden Fall weniger Viagra-Werbung. Diese wurde nach seiner aktuellen Untersuchung im ersten Quartal 2009 vom Thron gestürzt von Spam über Produkte und Dienstleistungen wie Rolex-Uhren und Designer-Handtaschen. „Statt auf zweifelhafte Sinneslust konzentrieren sich Spam-Versender inzwischen auf Angebote, die einen handfesteren ‚Mehrwert‘ versprechen“, erklären die Studienautoren.
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Nigeria-Connection hackt Facebook-Accounts und gibt sich als Freund aus

Das ist schon weit beunruhigender als bisher gewohnt: Die Nigeria-Connection, seit den 90er Jahren bekannt für E-Mail-Scams, hackt sich in die Benutzerkonten ganz normaler Facebook-Mitglieder. Als Freund getarnt, meldet sie sich im Chat bei alten Bekannten und versucht, sie mit einer Masche, um Geld zu betrügen. Das geht aus einem interessanten Chat-Protokoll auf Facebook hervor, das vom US-Branchenblog Alley Insider veröffentlicht wurde. Evan, ein Bekannter der Redaktion, wurde auf Facebook von seinem alten Highschool-Freund “Calvin” angechattet. Calvin behauptete, gerade in London und dort von einer Gang ausgeraubt worden zu sein. Jetzt brauche er 900 US-Dollar, um das Rückflugticket und Hotelrechnungen zu bezahlen. Weiterlesen

Twitter-Nutzer neueste Phishing-Opfer

Phisher versuchen derzeit mit einem gemeinen Trick, die Passwörter von Twitter- und Facebook-Nutzern auszuspähen. Sie schicken Direct Mails mit Inhalten wie “Hey, i found a website with your pic on it… LOL check it out here” an die unbedarften Nutzer mit einem Link auf eine originalgetreu gefälschte Twitter-Startseite. Das berichtet Twitter in seinem Blog. Sobald sich der Nutzer mit seiner Kennung anmeldet, haben die Phisher Login und Passwort gespeichert. Damit können die Phisher nicht, wie sonst üblich, an Bankdaten herankommen. Heise online vermutet aber, dass die Kennungen für eine neue Art von Spam verwendet werden, die nicht mehr per E-Mail versendet werden, sondern in den bislang eher sauberen Statusmeldungen von Twitter und Facebook. Twitter rät deswegen dazu, vor jedem Login zu überprüfen, ob man sich auf der richtigen Seite befindet, und zudem die aktuellen Zugangsdaten zu ändern.

Twitter-Blog, Twitterdings, heise online

Spam: 350 Millionen Mails = 28 Kunden

Wer E-Mails nutzt, kommt nicht umhin, ständig seinen Posteingang zu entmüllen. Allein in Deutschland ist die Spam-Rate in den Jahren 2003 bis 2008 um mehr als 10.000 Prozent angestiegen, sagte Robert Rothe von eleven gerade beim 6. Deutschen Anti-Spam Kongress. Bei dem Wachstum meint man, müsste sich das Geschäft richtig lohnen. Sonst würden die Spammer damit ja gar nicht erst anfangen. Die University of California, Berkeley und UC, San Diego (UCSD) wollte das genau wissen und hat es in der Praxis ausprobiert. Das Resultat: Nach 26 Tagen und fast 350 Millionen versandten Spam-E-Mails bissen gerade einmal 28 Kunden an. Obwohl die Studenten Viagra bewarben, hat die Kampagne somit eine Responserate von weniger als 0,00001 Prozent. Die Umsätze erreichten 2.731,88 US-Dollar, also im Schnitt etwas über 100 US-Dollar pro Tag. Das dürfte nicht einmal die Kosten gedeckt haben.

Was schließen wir nun daraus: 1. Nur jede 12,5-millionste Spam-Mail führt zum Erfolg. Die Internetnutzer sind also gar nicht so dumm, wie wir dachten. 2. Nicht einmal finanziell scheint sich das Ganze zu lohnen. Könnte man es dann nicht auch genauso gut bleiben lassen?

Studie als PDF, BBC, spiegel online