Schlagwort-Archiv: Soziale Netzwerke

Social Communities vernichten Zeit, gute Noten und Moral

Das mag jetzt etwas krass zusammengefasst sein, aber im Grunde weisen zwei aktuelle US-Studien auf genau diese möglichen negativen Effekte von Social Communities hin. Zeit, dass kann man ja noch nachvollziehen. Bedingt dadurch vielleicht auch noch kleinere Leistungseinbußen. Aber gleich die moralischen Werte? Amerikanische Forscher haben herausgefunden … Wenn so ein Satz beginnt, schmunzeln viele meist schon. Trotzdem wollen wir diese Studien nicht ignorieren, kommen sie doch von zwei angesehenen Universitäten und bieten zumindest interessanten Diskussionsstoff.
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Do you Poken? – Netzwerken mal anders

Die erste Frage, die sich sicherlich vielen Menschen stellt, ist: Was ist denn überhaupt ein Poken? Also, ein Poken ist zunächst einmal ein kleiner USB-Stick (mit einer etwas zu niedlich gestalteten Kappe) des gleichnamigen Schweizer Start-ups. Mit dem Poken soll das lästige Austauschen von Visitenkarten und das Suchen in sozialen Netzwerken bald der Vergangenheit angehören, denn es fungiert als elektronische Visitenkarte mit Benutzerprofil, mit der aber auch noch weitere Informationen wie Bilder und soziale Netzwerke verknüpft werden können.
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Facebook nimmt neue Geschäftsbedingungen zurück

Facebook rudert zurück: Die klammheimlich eingeführten neuen Geschäftsbedingungen werden wieder zurückgenommen. Das verspricht Facebook-Chef Mark Zuckerberg nach massiven Protesten der Nutzer jetzt in seinem Blog. Die neuen Geschäftsbedingungen sahen vor, dass Facebook die Herrschaft über alle Daten der Nutzer behält, auch Fotos und Statusmeldungen, und sie veröffentlichen oder für marktforschende Zwecke nutzen darf. Ohne die Nutzer darüber zu informieren, wurde dieser kleiner aber entscheidende Zusatz am 4. Februar in die AGB aufgenommen und vor wenigen Tagen bekannt. Weiterlesen

Die VZs: iPhone-App, Fernsehen und IVW-Top-Scorer

Gleich drei Neuigkeiten gibt es bei Deutschlands beliebtesten Social Networks Mein-Schüler-Studi-VZ: Erstens hat man offenbar auch in Berlin erkannt, dass ein iPhone-App angesichts des boomenden mobilen Internets sicher nicht die schlechteste Idee ist. Während die Kollegen von Facebook, Xing & Co. schon länger eine entsprechende Anwendung bieten, wollen die VZ-Entwickler jetzt nachlegen und für alle drei Plattformen ein entsprechendes App anbieten. Weiterlesen

Höchste Zeit, seine Freunde zu gruppieren

Henry Blodget hat 381 Freunde auf Facebook. Die meisten davon kennt der Chefredakteur des US-Technikblogs “Alley Insider” nicht, er hat sie einfach zu seiner Freundesliste hinzugefügt, als die Anfrage kam. Er ist nämlich auch ein höflicher Mensch. Es ist ja schließlich nett, wenn einen die Menschen mögen, und unhöflich wäre es auch, die Anfragen einfach zu ignorieren. Das führte dazu, dass Blodget die meisten seiner 381 “Freunde” nicht kennt, bei den Neuigkeiten und Statusmeldungen auf Facebook aber trotzdem über all ihre Aktivitäten informiert wird. Aber machen kann man da nichts, man freut sich ja über neue Freunde …

Ein amüsanter Text, den Blodget mit einem Wunsch an Facebook schließt: Es möge doch bitte eine Funktion geben, mit der man seine Freunde in mehrere Gruppen unterteilen kann: Echte Freunde, Arbeitsfreunde und Freunde, deren bedeutungsloses Geschwätz man den ganzen Tag hören will. Schöne Idee, die Facebook – und Twitter! – hoffentlich bald umsetzen.

2.0 der Woche: Daily Challenge – Jeden Tag eine gute Tat

Erinnert sich noch jemand an den Film „Das Glücksprinzip“? Oder kennt jemand den Spruch von den vielen kleinen Leuten, die an vielen verschiedenen Orten Gutes tun und damit die Welt verändern? So in etwa funktioniert auch „Daily Challenge“: Person A setzt eine bescheidene Geste der Aufmerksamkeit in die Welt, Person B freut sich darüber, beglückt C, D und E damit und am Schluss ist das Ganze Alphabet happy. Simpel, einleuchtend. Ob damit nun wirklich die Welt gerettet wird oder nicht, sei dahingestellt. Aber ein bisschen Ablenkung ist immer willkommen. Also munter durch die Challenges auf Dailychallenge.org geklickt!

Aber vorab noch ein wichtiger Hinweis zu den Regeln: Dankenswerterweise ist der angehende Wohltäter nicht dazu verpflichtet, jede ihm gestellte Aufgabe mit Nibelungentreue zu Ende zu führen. Und Angst braucht auch keiner zu haben: Wer nicht jedem Menschen, der ihm beim Joggen, Radfahren oder Spazieren begegnet, mit einem strahlenden Lächeln einen schönen Tag wünschen kann, sucht einfach eine passendere Aufgabe. Zum Beispiel: einen Tag ohne Plastiktüten verbringen; einen Witz erzählen; aus Energiespargründen Essen in der Mikrowelle aufwärmen. Oder die, die in Armut leben, füttern und dabei Spaß haben …

dailychallenge.org

Xing und LinkedIn die Gewinner der Wirtschaftskrise

Wer hilft einem in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten, den eigenen Broterwerb zu sichern? Das Arbeitsamt? Die Sparkasse? Kanzlerin Merkel? Weit gefehlt. Die Menschen stärken ihre privaten Netzwerke und suchen sich Hilfe bei Freunden und Bekannten. Und das freut vor allem die Businessnetzwerke im Internet: LinkedIn verzeichnet seit September einen Nutzerzuwachs von 25 Prozent, und bei Xing stieg die Mitgliederzahl innerhalb eines Jahres um 50 Prozent. Xing-Pressesprecher Thorsten Vespermann freut sich dank steigender Mitglieds-, Umsatz- und Ergebniszahlen sogar regelrecht über die Finanzkrise: “Dies zeigt, dass sich Xing zu den Gewinnern dieser Entwicklung zählen darf.” Es gibt eben in jeder Krise nicht nur Verlierer. Und wenn Sie trotz allem nicht wissen, wohin mit Ihrer Arbeitskraft, versuchen Sie es doch einfach mal bei Xing selbst! Die Businessplattform mit Sitz in Hamburg hat derzeit fast 40 Stellen ausgeschrieben

pressetext.at

Freshkurios: Tot und trotzdem noch bei Facebook

Einmal bei Facebook, immer bei Facebook. Weil viele soziale Netze wie auch MySpace Nutzerprofile in der Regel nie löschen, kam es in Großbritannien nun zu Protesten. Einige Menschen beklagten sich, weil ihre inzwischen verstorbenen Angehörigen in den Netzen immer noch mit Profilen auftauchen und ihre Gästebücher mit pornografischen Meldungen weiter zugespammt werden.

zdnet.de, blog.birni.eu

Jeder kennt jeden über 6,6 Ecken

Soziale Netze wie Xing werben damit, dass jeder jeden über mehrere Ecken kennt. Der US-Psychologe Stanley Milgram stellte die Theorie schon vor fast 50 Jahren auf, die Forscher von Microsoft nun bewiesen haben: Jeder kennt jeden über 6,6 Ecken. Ruediger Holdmann bekommt derweil Bauchgrummeln, weil Microsoft für die Studie Daten aus Instant-Messengern protokolliert und ausgewertet hat.

pressetext.de, spiegel.de, homosociologicus.de, thatblog.de