Schlagwort-Archiv: Print

Heuschrecken und Aasgeier der Medienkrise: Investieren und ausquetschen

Medienkrise, hausgemachte. Tageszeitungen verlieren an Auflage und Qualität. Den Verlagen geht es finanziell nicht gut: die Leser laufen ihnen davon und den Online-Medien in die offenen Arme. So ungefähr klingen die Meldungen, die man seit Monaten in den einschlägigen Medienmagazinen lesen kann. Dass das Internet am vermeintlichen Untergang der Printmedien schuld sein soll, stimmt aber allenfalls bedingt. Dass viele Zeitungen heute ein Fall für Aasgeier und Hyänen sind, hat einen einfachen Grund, beschreibt Uwe Vorkötter, Chefredakteur der “Berliner Zeitung”: Die Heuschrecken waren zuerst da.
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Polemikfreitag: Von Print, Twitter und geschniegelten Typen

Statt Follower- ist bei uns heute Polemikfreitag. Denn: Nein, es war keine besonders gute Woche. Die Netzsperren sind kaum beschlossen, da reden die ersten bereits davon, sie auszudehnen. Die Meinungsfreiheit soll beschnitten, die Gewaltenteilung in dieser Sache außer Kraft gesetzt werden. Und die Print-Presse verhält sich so ruhig, als ginge es dabei um den Bau einer Autobahnausfahrt.
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So steht es um den Onlinejournalismus

Die Netzeitung wartet mit einem lesenswerten Special über Onlinejournalismus auf. Anlass ist vermutlich die Ankündigung von Restrukturierungsmaßnahmen im Berliner Verlag, zu dem die Netzeitung gehört. Matthias Breitinger und Maik Söhler analysieren, wo der Onlinejournalismus zur Zeit steht und wo er sich hinentwickelt. Malte Welding plädiert für einen Frieden zwischen Print- und Onlinejournalismus und findet, dass das schlagende Argument Qualität Vertreter beider Medien am Leben halten kann. Für Renditen sei der Onlinejournalismus noch nicht gedacht, sagt Medienexperte Robin Meyer-Lucht in einem Interview. Die Netzeitung-Redaktion sammelt Vorurteile gegen Onlinejournalismus und liefert Argumente dafür. Nicht nur für Journalisten interessant!

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