Schlagwort-Archiv: Opera

Hacker-Wettbewerb: Safari für iPhone gehackt

Auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz Cansec West in Vancouver fand wieder der Hacker-Wettbewerb Pwn2Own statt. Wem es gelingt, einen Computer über den Browser als Einfallstor zu hacken, darf das jeweilige Gerät behalten. Darüber hinaus winken natürlich auch Anerkennung und hohe Preisgelder. Höhepunkt: Erstmals wurde der mobile Safari Browser  im iPhone gehackt.

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Opera Turbo: Schlechtere Grafik, dreimal schnellere Ladezeiten

Die norwegische Softwareschmiede Opera hat gestern die inzwischen zehnte Version ihres gleichnamigen Browsers veröffentlicht: Besonderes Highlight: Eine Turbofunktion, die Webseiten auf ein Drittel der ursprünglichen Datenmenge verkleinert, damit auch Nutzer mit schwächeren Internetverbindungen etwas sehen können.
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Ins Stocken geraten: Video-Tag in HTML 5 wird Flash so schnell nicht ersetzen

Was einfach werden soll, verlangt vorab viel Kompliziertes: Das W3C (Worldwide Web Consortium) hat Empfehlungen an die Browser-Hersteller fallen lassen, bestimmte Codecs für das <video>-Tag in der zukünftigen Seitenauszeichnungssprache HTML 5 zu verwenden. Das dürfte die Einführung des Open Video Supports als Ersatz für Flash erheblich verzögern.
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Opera will mit “Unite” das Web verändern, wird aber erst einmal boykottiert

Immer auf die Kleinen: Eine Gruppe von Microsoft-Fans (so etwas gibt es?) hat dazu aufgerufen, den Browser Opera zu boykottieren. Hintergrund ist die freiwillige Entscheidung Microsofts, das neue Betriebssystem Windows 7 in Europa ohne einen Browser auszuliefern. Microsoft musste sich für die Kopplung von Windows und den Internet Explorer vor der Europäischen Kommission verantworten, ein Verfahren, das nach einer Beschwerde von Opera überhaupt erst ins Rollen kam. Mozilla (Firefox) und Google (Chrome) haben sich der Beschwerde zwar angeschlossen, sie stellen bisher aber keine Forderungen und verhalten sich auffällig ruhig.
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Windows 7 ohne Internet Explorer: Opera und Mozilla beschweren sich

Microsoft will sein neues Betriebssystems Windows 7 in Europa ohne den Browser Internet Explorer (IE) ausliefern. Der weltgrößte Softwarekonzern will damit einer drohenden Strafe der EU gleich im Vorfeld aus dem Weg gehen, ohne wie beim letzten Mal monströse Summen dafür zu zahlen. So weit so gut. Der Konkurrenz geht das Zugeständnis aber nicht weit genug: Opera und Mozilla fürchten, dass der IE durch die Hintertür doch wieder zum Standard-Browser wird. Weiterlesen

Kein Opera für das iPhone – oder doch?

Wird die iPhone-Version des Browsers Opera von Apple zugelassen oder nicht? Zurzeit lässt sich darüber gegensätzliches im Netz lesen, aber der Reihe nach: Mit Opera Mini hat die norwegische Entwicklerfirma eine eigene Version des Browsers für das iPhone entwickelt. Apple weigere sich jedoch, diese in seinen App Store aufzunehmen, meldete der Nachrichtendienst CNet News bereits im September. Grundsätzlich lasse der Hersteller keine Software zu, die Kernanwendungen des iPhones ersetzen können. Offenbar basiert Opera Mini auf Java, was derzeit auf dem iPhone nicht unterstützt wird.

Zusätzlich griff die New York Times das Thema in ihrem Blog Ende Oktober auf und zitierte Opera-Mitgründer Jon Stephenson, der den Vorwurf gegenüber Apple bestätigte. Wie John Gruber jetzt in seinem Blog DaringFireball.net ausführlich darlegt, liegen der Geschichte diverse Missverständnisse zugrunde. Beispielsweise sei Opera Mini zunächst gar nicht an Apple zur Aufnahme in den App Store versandt worden. Wie die Geschichte letztendlich ausgeht, bleibt abzuwarten, wir werden weiter berichten …

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Nokia portiert den Firefox

Nokia hat sich in Zusammenarbeit mit Mozilla den Firefox-Browser für die Grafikbibliothek Qt portieren lassen. Einfacher ausgedrückt heißt das, dass der Browser künftig auf verschiedenen Handys oder Smartphones laufen wird. Tests, um Firefox für das iPhone zu portieren, seien an Apple gescheitert, monierten die Mozilla-Entwickler. Technikfreaks vermuten nun, dass es zu einem mobilen Browser-Kampf kommen könnte – ähnlich wie zu Zeiten der Fehde zwischen Netscape und Microsoft in den 90er Jahren. Apropos Microsoft: Der Software-Riese ist anders als Apple, Mozilla und Opera bei mobilen Browsern noch gar nicht aktiv geworden. Sieht so aus, als verschliefen die Redmonder auch hier die Entwicklung wie seinerzeit beim World Wide Web.

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Google will mit Gears den Browsermarkt voranbringen

Google mal wieder etwas freundlicher: Der Internetgigant mischt sich in den Browser-Markt ein, allerdings ohne selbst einen eigenen Browser zu entwickeln. Google Gears ist eine plattformübergreifende Browsererweiterung, die wesentliche Online-Anwendungen wie Google Docs offline verfügbar macht und HTML 5 vorantreibt. Gears, das in Zukunft ohne Google im Namen auskommt, soll damit nicht in Konkurrenz zu den handelsüblichen Browsern wie Firefox, Opera oder Internet Explorer treten, sondern ein Teil von ihnen werden.

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