Schlagwort-Archiv: Mobilfunk

Filmdownload in Mexiko: US-Tourist soll 62.000 US-Dollar zahlen

Bekäme Pixar das Geld, wären die Produktionskosten bald wieder eingespielt: Ein US-Amerikaner hat sich beim Urlaub in Mexiko den Film “Wall-E” über eine Datenkarte heruntergeladen und dafür eine Rechnung über 62.000 US-Dollar erhalten. Das Opfer offenbarte sich unter dem Namen “Alberto” dem CNN-Geldexperten Clark Howard. Grund für die gesalzene Rechnung: Alberto hatte vergessen, bei seinem Mobilfunkanbieter ein Roaming-Paket fürs Ausland zu buchen.
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Wochenendgezwitscher: Die Breitband-Wahrheit

Schnelles Internet für alle? Nach dem Willen der Bundesregierung soll jeder in Deutschland bis Ende 2010 mit einem MBit/s ins Internet gehen können. Ganz ehrlich: Wir haben da so unsere Zweifel, ob das so schnell etwas wird. Die Frage deswegen diesmal an Euch: Wie sieht es mit Eurer Internetverbindung aus? Habt Ihr einen schmucken DSL-Anschluss oder Kabelinternet, oder seid Ihr gezwungenermaßen noch mit 56K-Modem oder ISDN unterwegs? Wer von Euch hat noch nicht einmal eine gute Mobilfunkabdeckung? Oder habt Ihr bereits einen 1- oder 2-MBit/s-Anschluss, und die Geschwindigkeit reicht trotzdem nicht aus für YouTube und Co.? Das Wochenendgezwitscher wird diesmal zur Beschwerdestelle, bei der Ihr uns hemmungslos Euer Leid klagen dürft. Macht mit! Wie immer hier als Kommentar oder bei Twitter.

Die Kommunikationselite und ihre horrenden Handykosten

Schöne Fotostrecke heute bei wuv.de: 15 Medienmacher von Samba-Gründer Marc Samwer bis Xing-Gründer Lars Hinrichs stellen vor, wie sie mobil ins Internet gehen und wohin sich ihrer Meinung nach die mobile Zukunft entwickelt. “W&V” nennt sie die “Kommunikationselite” – und das spiegelt sich auch in ihren astronomischen Mobilfunkrechnungen wider, die die meisten Befragten offenlegen. Spitzenreiter dürfte Lars Hinrichs mit 720 Euro sein, während Google-Managerin Marissa Mayer angeblich mit 60 US-Dollar im Monat auskommt. Weiterlesen

Da wächst was zusammen: Asus stellt WLAN-Handy vor

Asus hat ein neues Handy (M930) mit einer aufklappbaren QWERTZ-Tastatur, 3G und vor allem WLAN vorgestellt, sowie ein Smartphone mit Touchscreen (P320). Das wäre uns eigentlich keine Meldung wert, wenn Asus nicht bislang eher als Hersteller für Notebooks, Netbooks (EeePC) und PC-Bauteile bekannt war. Ein weiteres Anzeichen also dafür, dass Handys und Laptops immer mehr zusammenwachsen und der technische Hauptunterschied in Zukunft wohl nur noch in der Größe der Geräte liegen wird. Manfred Bremmer sieht gar ein Ende der Laptops kommen – zu Gunsten von Smartphones. Dass stationäre Desktop-Computer aber noch lange nicht am Ende sind, zeigt Lenovo: Der chinesische Hersteller steigt ausgerechnet jetzt ins Geschäft mit Desktop-PCs für Privatanwender ein. Weiterlesen

Steinzeitfresh: 1998: ISDN wächst auf dem US-Markt

Ende 1997 gab es 1 Million ISDN-Leitungen in den USA, und bis Ende 2002 sollte sich die Zahl verdreifachen, prophezeiten die Marktforscher von IDC/Link im Juni 1998. Zum Glück für Freunde schneller Datenleitungen wurde nichts daraus. Denn das Konsortium MCNS einigte sich etwa zur gleichen Zeit auf einen gemeinsamen Standard für Kabelmodems. Anbieter wie Comcast und Verizon boten darauf basierend schon in den späten 90er Jahren Breitband über den TV-Kabelanschluss an – mit Übertragungsraten bis immerhin 2 Mbit/s. ISDN blieb in den USA ein Nischenprodukt und wird heute nur von etwa 5 Prozent der Bevölkerung genutzt. In Deutschland wird ISDN in vielen Haushalten zum Telefonieren eingesetzt, beim Internetzugang aber immer mehr vom wesentlich schnelleren DSL oder 3G-Mobilfunk in den Hintergrund gedrängt.
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