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2.0: BlueTunes – Musiksammlung online speichern

Keine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Musikdienst startet. Kürzlich haben wir PlisTube vorgestellt, eine Jukebox für YouTube-Videos. In dieser Woche ist BlueTunes dran, ein Dienst der nebenbei erklärt, wie man das Prinzip Cloud Computing sinnvoll nutzen kann: Der User legt seine Musiksammlung in einem Online-Speicher ab und kann deswegen von überall darauf zugreifen: unterwegs, im Büro, im Cafe oder auch zu Hause. Der Player hat keinen so guten Klang wie iTunes oder WinAmp, aber er funktioniert größtenteils. Zum Hochladen der Songs wird Java eingesetzt, was den Upload laut den Machern auf einen Bruchteil der sonst üblichen Zeit verkürzen soll. Das ist Quatsch, denn natürlich hängt die Upload-Geschwindigkeit vom verfügbaren Internetzugang ab. Nur wenn schon ein anderer BlueTunes-Benutzer denselben Song hochgeladen hat, wird er aus der Community zur Verfügung gestellt und nicht neu hochgeladen. Ob das rechtlich so koscher ist, sollen die Plattenlabels entscheiden. ;) Gut möglich, dass die BlueTunes-Macher damit ihr Geschäftsmodell rechtfertigen wollen. Denn das Hochladen ganzer Musikbibliotheken, die nicht Mainstream sind, dürfte auch mit BlueTunes – je nach Umfang – etliche Stunden bis Tage dauern. Wer sich das einmal angetan hat, verfügt dann über einen durchaus praktischen Musikservice. So richtig einschlagen wird die Idee aber sicher erst, wenn es noch deutlich schnellere Internetzugänge gibt.

bluetunes.net, techcrunch.com

Apple bringt Filmdownloads nach Deutschland

Wir haben ja auch nur zwei Jahre darauf warten müssen: Apple hat angekündigt, Spielfilm- und Seriendownloads über den iTunes-Store in Kürze auch in Deutschland verfügbar zu machen. Bislang gibt es dort nur wenige hochkarätige Serien wie “Lost” und “Scrubs” zum Download. Zurzeit baut Apple ein Videoangebot mit deutschsprachigen Inhalten auf; über Preise und Angebot wurde aber noch nichts bekannt. Dafür sollen etwas später auch Videos in der besseren HD-Auflösung zur Verfügung stehen. Maxdome und Videoload, den beiden Platzhirschen auf dem deutschen Markt, dürften trotzdem schon die Knie schlottern. Den Fernsehsendern dafür eher nicht. Denn es ist unwahrscheinlich, dass Deutschland das gleiche Angebot bekommt wie die USA, und damit zum Beispiel Kinofilme und Serien auf Englisch noch vor der DVD- oder der deutschen Free-TV-Premiere erhältlich sein werden. Schade eigentlich…

wiwo.de, maclife.de

Kostenlose Webmusik: Renaissance der Musikvideos

Musik illegal aus dem Netz zu laden, wird immer heikler, seit die Plattenindustrie mit neuen Forderungen an den Gesetzgeber Erfolg hat. Musik legal herunterladen ist beliebt, kostet aber Geld. Wohl beides ein Grund, warum sich Musikliebhaber seit einiger Zeit verstärkt auf Musikvideos stürzen. Auf YouTube kann man ohnehin fast jedes Video finden, das jemals gedreht wurde; andere, wie MyVideo und Vimeo, stehen dem in kaum etwas nach. Diesen Umstand machen sich spezielle Clients für Musikvideos zu Nutze, die seit kurzem wie Pilze aus dem Boden schießen und auf den Inhalt von YouTube und Co. zugreifen. Bei MusicVideoTown und Jukebo ist die Auswahl nach Katalogen sortiert, Cleepr findet dafür auch Videos weniger bekannter Bands. Weiterlesen