Schlagwort-Archiv: Iran

Schwere Anschuldigung: Hat Yahoo dem Iran 200.000 Blogger ans Messer geliefert? [2. Update]

Erfüllungsgehilfe? Yahoo soll der iranischen Regierung während der Proteste in diesem Sommer die Namen und E-Mail-Adressen von 200.000 Bloggern übermittelt haben. Der Internetkonzern soll sich nach einer Sperrung gegenüber der autoritären Regierung deutlich “hilfsbereiter” gezeigt haben als Google, berichtet ZDNet.
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Iran: Behörden identifizieren Demonstranten mit Hilfe von Facebook

Am Donnerstag haben in Teheran zum ersten Mal seit elf Tagen wieder mehrere tausend Menschen gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad und den Ausgang der Präsidentschaftswahlen vor vier Wochen demonstriert. Unterdessen scheinen die Repressalien und Unterdrückungsversuche der Regierung zu wirken. Die Behörden identifizieren die Demonstranten und sammeln zunehmend Informationen aus Social Networks – auch von Staatsbürgern im Ausland, wie ein erschütterndes Dokument belegt.
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Iran: Staat überwacht Twitter-User

Mobilfunküberwachung zur Strafverfolgung ist ein bekanntes System – zumindest in Europa. Im Iran allerdings werden jetzt genau diese Systeme eingesetzt, um die komplette Bevölkerung zu überwachen. So will die iranische Regierung die Menschen identifizieren, die Informationen über die Demos und den Widerstand gegen das Regime via Twitter verbreiten. Denn der Microblogging-Dienst ist weiterhin – neben YouTube – das Medium, über das aktuelle und vor allem ungefilterte Informationen über die Ereignisse im Iran in die Welt gelangen.
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Twitter und Echtzeitmedien: Die Auslandskorrespondenten von heute (Update)

Journalismus muss mit der Zeit gehen und sich den aktuellen Gegebenheiten anpassen. Das bedeutet natürlich auch, dass die Form des Journalismus sich von Zeit zu Zeit ändern muss. Und gerade jetzt ist nach Ansicht vieler Medienexperten die Zeit für eine solche Änderung reif: Die aktuellen Ereignisse nach den Wahlen im Iran zeigten, dass die klassischen Medien, allen voran die Zeitungen inklusive Internetauftritt, den neuen Medien im Web 2.0 hoffnungslos hinterher hinkten. Das stimmt bedingt: Die schnellsten Nachrichten stammen nicht mehr von Korrespondenten, sondern von direkt Beteiligten.
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Iran: Mobilfunknetz gestört, Facebook und Twitter gesperrt

Der Iran hat am Wochenende nach Unruhen wegen der Präsidentschaftswahlen einzelne Internetseiten gesperrt, das Handy-Netz gestört und ausländische Korrespondenten an ihrer Arbeit gehindert. Das berichten ausländische Journalisten vor Ort. Unter anderem wurden Facebook und Twitter blockiert. Die Videoplattform YouTube war nur noch eingeschränkt zu erreichen. ARD und ZDF protestierten beim iranischen Botschafter.
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