Schlagwort-Archiv: HSDPA

Zwielichtige Quelle meldet: iPhone 4G könnte im Juni erscheinen

Wie The Boy Genius Report erfahren haben will, könnte die neue Ausgabe von Apples iPhone im Juni auf den Markt kommen. Die Seite beruft sich auf “ein hohes Tier” bei Apples Mobilfunkpartner in den USA, AT&T. Danach soll das iPhone 4G mit HSDPA (7,2 MBit/s) nicht nur erheblich schneller werden, sondern auch mit einer Reihe neuer Funktionen aufwarten. Weiterlesen

Getestet: Der Fonic Surf-Stick – nicht provinztauglich

Selten habe ich mich so über die Einfahrt in den Münsteraner Hauptbahnhof gefreut wie bei dieser Zugfahrt. Denn dort gibt es HSDPA; drumherum gibt es nichts. Wer einmal versucht hat, im Zug mobil ins Internet zu gehen, der weiß, dass Spaß immer noch etwas Anderes ist: Höchstens an größeren Bahnhöfen kommt für kurze Zeit eine DSL-ähnliche Verbindung zustande, auf freier Strecke greift oft nicht einmal das GPRS-Netz. Da kann Nordrhein-Westfalen noch so dicht besiedelt sein und die Anbieter noch so oft ihr flächendeckendes EDGE-Netz anpreisen. Bei unserem Test des Fonic USB Surf-Sticks enttäuschte das Mobilfunknetz von O2, während der Stick selbst einen ordentlichen Eindruck hinterließ. Weiterlesen

Freies WLAN für Berlin noch immer zum Scheitern verurteilt

Der Berliner Innenstadt soll kostenloses Internet über WLAN bekommen. Das hat der Senat nun erlaubt, nachdem es eigentlich schon vor drei Jahren beschlossen (!) worden war. Zwei Pilotprojekte sollen nun in Kürze rund um die Friedrichstraße, Unter den Linden, Ku’damm und Tauentzienstraße entstehen. Aber ohne das Projekt schlecht reden zu wollen: Es spricht einiges gegen einen Erfolg, wie drei Negativbeispiele zeigen. Weiterlesen

Blaupunkt bringt Webradio ins Auto

Na endlich? Blaupunkt stellt das Internetradio fürs Auto vor. Die beiden neuen Modelle “Hamburg 600i” und “New Yersey 600i” bieten über den Webradio-Dienst Miroamer den Zugang zu mehr als 16.000 Radiostationen. Blaupunkt will die beiden Geräte, die 300 und 400 Euro kosten sollen, auf der CeBIT vorstellen. Auf den Markt kommen sollen sie allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte. Notwendig für den Empfang ist ein Handy mit 3G-Anschluss (UMTS oder HSDPA) und Bluetooth. Wir wissen, was außerdem noch wichtig ist: Ein Datenpaket mit verdammt viel Freivolumen. Weiterlesen

Lange Wartenzeiten nerven beim Mobile Web

Langsam trotz Highspeed: Internet auf dem Handy oder über Mobilfunkkarten ist inzwischen so schnell wie ein handelsüblicher DSL-Anschluss. Zunehmend mehr Nutzer klagen aber über lange Wartezeiten. Das macht mobile Onlinegames und Internettelefonie (VoIP) schlecht bis gar nicht bedienbar und den Seitenaufbau unbequem. Betroffen sind Internetverbindungen über Mobilfunkstandards wie HSDPA und UMTS. Weil die Datenwege über Mobilfunk mehr Stationen mit mehr Nadelöhren durchlaufen als bei DSL-Anschlüssen, dauert es weit länger, bis die Anfrage beim gewünschten Server angekommen ist. Von dort, zum Beispiel von Google, müssen die Daten den beschwerlichen Weg auch zurück nehmen. Damit kommen selbst beim 3,6 bis 7,2 MBit/s schnellen HSDPA Latenzzeiten um 65 Millisekunden zustande, was sich beim Anwender durchaus bemerkbar macht. Eine Verbesserung ist erst ab 2010 zu erwarten, wenn mit LTE der nächste Mobilfunkstandard an den Start geht. Das erwartet Computerwoche-Autor Jürgen Hill, der das Phänomen hier schön erklärt hat.

Mobile Web: Es muss sich was ändern in diesem Land

Es fing gestern Nachmittag an. Ich wusste, ich würde heute den ganzen Tag auf einem Seminar verbringen, und die Kollegen sind alle mit anderen Projekten eingespannt. freshzweinull ist eine Gemeinschaftsarbeit von Freiberuflern. Ich rief den Veranstalter des Seminars an und fragte, ob es am Veranstaltungsort – dem Hauptsitz eines der weltgrößten IT-Konzerne – WLAN geben würde. Ja, gebe es, sagte er mir im Rückruf fünf Minuten später. Er hatte extra für mich nachgefragt. Ich will mich doppelt absichern und mir einen Fonic USB Surf Stick besorgen. Damit beginnt der Spießrutenlauf. Weiterlesen

Rausgefischt: Google, Facebook, Wikipedia, Techmeme

Mit “Rausgefischt” präsentieren wir Ihnen News in aller Kürze. Hier der Fang der Woche:

Freitags-Refresh

  • Facebook und Google eröffnen Pendants zu OpenID, die eine Anmeldung mit einer Facebook- oder Google-Nutzerkennung auf fremden Portalen erlauben.
  • Wikipedia erhält eine Bildspende vom Bundesarchiv: Fast 100.000 historische Fotos
  • Nachrichten-Aggregator Techmeme, bisher ein reiner Algorithmus, erhält menschliche Unterstützung.
  • Hilfe: Online-Journalisten landen häufiger im Gefängnis als Print-Journalisten.

Vom Rest der Woche

  • Goodbye Arcor: Vodafone tilgt den Namen des übernommenen Festnetzanbieters.
  • Nokia stellt das N97 vor, ein Smartphone mit ausklappbarer Tastatur und “lebendigem” Touchscreen.
  • Lucasfilm lässt größte Star-Wars-Bildersammlung auf Flickr löschen.
  • Computerwoche.de stellt mobile Datenflatrates vor, vergisst dabei aber Tchibos neuen Preiskiller.
  • Apple veröffentlicht die Rangliste der meist heruntergeladenen iPhone Apps.
  • Thalys bietet Breitbandinternet in allen Zügen zwischen Köln, Paris und Amsterdam. Kosten: 6,50 € je Stunde.
  • Lesenswert: Wie das Web 2.0 ums Überleben kämpft. Von Oliver Voss & Matthias Hohensee.

Überraschung: Drei Erfolgsmeldungen der Deutschen Telekom

Gleich drei erfreuliche Meldungen des Tages gebühren heute unsrer aller, viel gescholtener, ebenso geliebter wie bespotteter Deutschen Telekom. Den kleinen Triumph wollen wir ihr denn auch nicht vorenthalten, ihr, beziehungsweise ihrer einzigen Tochter mit viel versprechenden Zukunftsaussichten: T-Mobile. Zum ersten nutzen immer mehr Menschen die mobilen Datendienste des Mobilfunkanbieters: 4,7 Millionen Menschen in Deutschland hatten im dritten Quartal einen Vertrag für Web’n’Walk, den Datentarif fürs Handy. Das sind 67,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Rechnet man die Web’n’Walk-Nutzer hinzu, die keinen Datenvertrag haben, sind es sogar 13 Millionen Kunden. In den – für die Telekom viel interessanteren – Finanzzahlen ausgedrückt, sind die Datenumsätze in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresquartal um stolze 28,3 Prozent auf 639 Millionen Euro nach oben geschnellt.

Zum zweiten verzichtet T-Mobile auf alle Zwischenschritte und stellt bei der mobilen Datenübertragung gleich von HSPA auf den neuen Standard Long Term Evolution (LTE) um. Damit sollen bis zu 170 MBit/s erreicht werden können. In der Praxis werden das deutlich weniger, aber immer noch deutlich mehr als die momentanen 7,2 MBit/s bei HSDPA.

Zum dritten steht T-Mobile kurz davor, das 500.000ste iPhone zu verkaufen. Nach anfangs schleppendem Start haben vor allem die schnellere Datenübertragung und günstigere Preise zum Erfolg geführt. Für alle drei Neuigkeiten: Herzlichen Glückwunsch, Telekom! Jetzt müssen nur noch T-Systems und T-Home ähnlich gute Meldungen vorlegen. Aber wir fürchten, das wird nicht so leicht passieren …

computerwoche.de (Datendienste), computerwoche.de (LTE), areamobile.de (iPhone)

Smartphone als mobiler WLAN-Hotspot

Eine raffinierte Idee, die immer mehr Anbieter auf den Plan ruft: Wenn ein Smartphone gleichzeitig mit WLAN und HSDPA ausgerüstet ist, warum dann nicht das Smartphone als Hotspot benutzen? Genau das ist die Idee von Diensten wie Joiku, Netshare und WalkingHotspot. Das Handy verbindet sich mit dem Internet über die schnelle UMTS-Erweiterung HSDPA und stellt die Bandbreite von stellenweise 7,2 MBit/s anderen Geräten über WLAN zur Verfügung. Dies können das eigene Notebook oder Netbook oder auch die Smartphones anderer Leute sein. In einer Welt, in der Datentarife keine Rolle mehr spielen und in der intelligente Mesh-Netze ein schnelles Roaming zwischen allen verfügbaren Hotspots ermöglichen, wird das Überall-Internet zunehmend Realität. Natürlich ist diese Welt mindestens noch ein paar Jahre entfernt.

pocketbrain.de

Mobiles Internet: Kosten zu hoch, aber dank Web 2.0 und 3G trotzdem vor dem Durchbruch

Nur drei Millionen Deutsche gehen mit ihrem Handy ins Internet, fand Accenture heraus. Grund: Der Spaß hält sich in Grenzen und ist ganz einfach zu teuer. Es ist die Zukunft, die die Kollegen von Juniper Research zum Optimismus bewegt: Die Zahl von derzeit 577 Millionen mobilen Webnutzern weltweit soll sich bis 2013 auf 1,7 Milliarden verdreifachen. Mobile Web-2.0-Services und die steigende Verbreitung von 3G-Netzen wie UMTS und HSDPA befördern die Entwicklung. Was noch dazu gehört, zeigt eine schöne Tagcloud von Heike Scholz.
Handelsblatt.com,
Pressetext.at, Mobile-Zeitgeist.com