Schlagwort-Archiv: Handy

4 Gründe, warum T-Mobile und Vodafone sich vergeblich über Skype aufregen (Update)

Viel Lärm um Skype: Die mobile Version der kostenlosten Telefonsoftware entfacht neuen Ärger bei den beiden größten deutschen Mobilfunkanbietern Vodafone und T-Mobile. Beide haben damit gedroht, keine Nokia-Handys zu vertreiben, auf denen eine Skype-Funktion installiert ist, meldet die Tageszeitung “Die Welt”. Die Mobilfunkanbieter fürchten massive Einbußen bei den Gesprächsumsätzen. Wir nennen vier Gründe, warum diese Sorgen maßlos übertrieben sind.
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Im Test: Das Blackberry Storm – solides Touchscreen-Handy, mehr leider nicht

Ende letzten Jahres war das Geschrei groß, als Smartphone-Primus Research in Motion (RIM) das Blackberry “Storm” veröffentlichte, sein erstes Touchscreen-Handy ohne eingebaute Tastatur. Es folgten sehr widersprüchliche Kommentare der Besitzer zu unserem Beitrag. Während einige das “Storm” am liebsten zurückgeben wollten, priesen andere es als echte iPhone-Alternative. Klar, dass wir Infos aus erster Hand brauchten und das Gerät einmal testen wollten. Das haben wir jetzt getan und sind dem Storm seitdem nicht abgeneigt. Begeisterung mag aber trotzdem nicht so recht aufkommen.
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Rausgefischt: Facebook neu, Twitter nicht wertlos

Wieder einmal viel los in diesen Tagen, und wir konnten leider nicht über alles berichten. Der Fang der Woche:

  • Facelift: Facebook bekommt ab dem 11. März ein neues Design und baut einen Aggregator wie Friendfeed gleich mit ein.
  • Twitter-Chef Evan Williams im Interview: “Wer sagt denn, dass belangloses Geschnatter wertlos ist?”
  • Deutsche Telekom kritisiert Windows Mobile 6.5 und setzt auf Google Android.
  • Metallica-Drummer Lars Ulrich hat sein eigenes Album illegal heruntergeladen.
  • ARD eröffnet eigenen Kanal auf YouTube mit Inhalten aus der eigenen Mediathek.
  • 4,1 Milliarden Menschen haben inzwischen ein Handy, zwei Drittel davon in Entwicklungsländern.


Nokia will Laptops anbieten, Schwellenländer bevorzugt

Ein Handyhersteller betritt gar nicht mehr so fernes Neuland: Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo gab gestern in einem Fernsehinterview seine Entscheidung bekannt, in den Laptop-Markt einzusteigen. Wie groß die Nokia-Laptops sein sollen, und wann Nokia sie auf den Markt bringen will, sagte er nicht. Aber konsequent wäre der Schritt allemal, nachdem nicht nur Kallasvuo erkannt hat, dass zwischen Handys und Computern kein großer Unterschied mehr besteht. Erst in dieser Woche hat Asus bekannt gegeben, ein Netbook mit Android zu bauen – Googles offenem Betriebssystem, das eigentlich für Handys gedacht ist. Kallasvuo sagte aber noch etwas sehr Interessantes: Weiterlesen

Schmutzige ITK-Industrie: Computerbauteile aus Sklavenhaltung, Handy-Elemente aus Bürgerkriegsregion

Schuld sind auch wir Käufer: Gleich zwei Berichte von Menschenrechtsorganisationen machen heute auf die zweifelhafte Herkunft von Rohstoffen und Bauteilen von Computerhardware und Mobiltelefonen aufmerksam. Die US-Menschenrechtsorganisation National Labor Committee (NLC) berichtet von regelrechter Sklavenhaltung in einem Werk in China, in dem unter anderem Microsoft, Dell, Lenovo, Hewlett-Packard und IBM Produkte fertigen lassen. Die genannten IT-Firmen beziehen die Bauteile natürlich nur über Zwischenhändler, können sich da also bequem aus der Verantwortung stehlen. Weiterlesen

Dell und Acer mit Smartphones – Mobile Web in allen Größen

Erst heute Morgen haben wir über Netbooks, Laptops und Smartphones diskutiert. Dazu passen noch zwei weitere Meldungen, die im Laufe der Woche hier reinflatterten, und über die praktisch jedes Magazin schon berichtet hat. Ohne dass wir unseren Senf dazu geben, können wir Euch natürlich nichts ins Wochenende entlassen. Deswegen kurz: Die beiden Notebook- und Netbook-Hersteller Dell und Acer wollen Smartphones auf den Markt bringen, also Konkurrenzprodukte zu Apples iPhone und dem Android G1 von Google/T-Mobile/HTC.

Was das bedeutet? Das bedeutet, dass ausgerechnet AMD-Chef Dirk Meyer Recht hatte: Die Grenzen zwischen Notebooks und Netbooks werden verschwimmen, und damit bald wohl auch die Grenzen zwischen Netbooks und Smartphones. Dann werden wir nur noch “irgendwas Mobiles mit Internet drin” kaufen können – in jeder gewünschten Größe, wahlweise mit Touchscreen oder Tastatur oder beidem. Und wenn man genau darüber nachdenkt, gibt es für uns als Anwender eigentlich keinen Grund, sich darüber aufzuregen. :)

Ich will doch einfach nur damit telefonieren

Diesen Spruch hören Handy-Verkäufer häufig, wenn sie ihren möglichen Kunden die 27.000 tollen Funktionen der aktuellen Highlight-Geräte präsentieren. Eine Studie belegt nun, dass die Komplexität viele User vom Kauf abhält. Selbst wenn sie sich ein Gerät zulegen, scheuen sie sich vor mobilen Anwendungen oder gar Upgrades, da das Setup einfach zu frustrierend ist. Coleman Parkes hat die Studie im Auftrag von Mformation durchgeführt, einem Anbieter für Gerätemanagement-Lösungen, und hat insgesamt 4.000 Nutzer in den USA und Großbritannien befragt. Viele der Befragten würden demnach Dienste wie E-Mail, Browser und Instant Messaging schon gerne nutzen, aber „das Handy-Setup sei so frustrierend wie ein Wechsel des Bankkontos“. 61 Prozent der Studienteilnehmer nutzen die genannten Dienste nicht, „weil sie die Probleme damit nicht lösen könnten“. Wer weiß, vielleicht nehmen sich die Hersteller das wirklich mal zu Herzen.

Neues Palm-Smartphone macht iPhone Konkurrenz

Palm ist wieder da. Wer? Palm. Einst Dampflock auf dem Gleis sogenannter Minicomputer, auch genannt PDA, Handheld oder sogar Palmtop. Dann irgendwie aufs falsche Gleis umgeleitet, den Anschlusszug in Richtung Smartphone verpasst, in den Betriebshof wegrangiert und dort mehrere Jahre verschollen. Doch jetzt hat sich Palm plötzlich aus seinem stillen Kämmerlein herausgewagt – mit einem Paukenschlag: Auf der Elektronikmesse CES stellt der US-Hersteller das “Palm Pre” vor, ein handliches Smartphone mit Mini-Keyboard, GPS, Multitouch-Display und einem eigenen, darauf zugeschnittenen Betriebssystem namens “webOS”. Die ebenso technikverliebten wie kritischen US-Technikblogs sind sich nahezu einig: Das Gerät ist der Hammer und wird ein Erfolg. Es hängt die aktuellen Konkurrenzgeräte mit Windows Mobile, Google Android oder das Blackberry Storm doch deutlich ab – und zieht nahezu mit Apples iPhone gleich. Tatsächlich ähnelt die Bedienbarkeit des “Palm Pre” am ehesten der des iPhones. Aber trotz aller Euphorie scheut die Fachwelt den direkten Vergleich. Das iPhone habe in der B-Note dann doch das bessere Bedienkonzept, bessere Zusatzsoftware (Apps) – und anderthalb Jahre Innovations- und Marktvorsprung.

golem.de, gizmodo.com (Video), pocketbrain.de (Details), gigaom.com (kritische Stimme)

Mobiles Internet wird kostenlos

Gerade schnell mal unterwegs E-Mails checken, Sportergebnisse oder auch eBay-Auktionen im Auge behalten – Reize gibt es viele, sich per Handy ins Internet einzuwählen. Doch die mobilen Ausflüge dorthin endeten bislang meist mit einer teuren Rechnung. Ausgerechnet aus dem Lager der DSL-Anbieter kommt nun Abhilfe. Bei der Suche nach neuen Attraktionen in dem hart umkämpften Markt bietet HanseNet einen Gratiszugang zum Internet auf dem Handy an.

Ab sofort können die Breitband-Kunden der Telecom-Italia-Tochter jeden Monat mobil im Netz des HanseNet-Handy-Partners Telefónica o2 ein Datenvolumen von 30 Megabyte kostenfrei nutzen. Das ist was, wenn auch nicht viel. Weiterlesen

PlayNow Plus: SonyEricsson kündigt Musikflatrate an

SonyEricsson gleicht gegen Nokia aus und hat in Kooperation mit dem britischen Unternehmen Omnifone eine Musikflatrate für Walkman-Handys vorgestellt. Neugeräte sollen zum Teil schon mit 1.000 Songs aus dem Dienst “PlayNow Plus” vorinstalliert ausgeliefert werden. Insgesamt stellt das Konsortium fünf Millionen Titel aus dem Programm der vier größten Plattenfirmen Universal, Warner, Sony BMG und EMI zur Verfügung. Im Abo enthalten sind laut SonyEricsson 100 Songs je halbes Jahr Vertragslaufzeit. Nach der Vertragslaufzeit endet allerdings auch die Nutzungserlaubnis für die meisten Songs. Der Dienst soll im vierten Quartal in Schweden starten, in weiteren Ländern – Deutschland ist noch nicht bestätigt – erst Anfang 2009. Das Angebot klingt etwas kundenfreundlicher als Nokias “Comes with Music“. Langsam aber sicher öffnet sich die Musikindustrie neuen Ideen. Endlich!

zdnet.de, pocketbrain.de