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	<title>YuccaTree Post + &#187; Google</title>
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	<description>Internet Feuillevard</description>
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		<title>Offener Brief an Google gegen den Zwang zum Klarnamen</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/09/offener-brief-an-google-gegen-den-zwang-zum-klarnamen/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 14:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Googleplus]]></category>
		<category><![CDATA[Klarnamen]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudonyme]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich selber davon betroffen war, hatte ich hier über das Pseudonymverbot bei Google+ geschrieben. Seitdem hat sich nicht viel geändert. Benutzer werden gesperrt, manche auch wieder entsperrt &#8211; viele bleiben dauerhaft ausgeschlossen. Jetzt kommt (hoffentlich) wieder ein wenig Bewegung in die Sache. Christoph Kappes hat einen offenen Brief an Google formuliert mit der Forderung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich selber davon betroffen war, hatte ich hier über das Pseudonymverbot bei Google+ <a href="http://yuccatree.de/2011/07/google-klarnamenspflicht-oder-nicht/">geschrieben</a>. Seitdem hat sich nicht viel geändert. Benutzer werden gesperrt, manche auch wieder entsperrt &#8211; viele bleiben dauerhaft ausgeschlossen. Jetzt kommt (hoffentlich) wieder ein wenig Bewegung in die Sache.</p>
<p><span id="more-20211"></span><div style="float: left;margin-right:10px"><script type="text/javascript"><!--
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<p>Christoph Kappes hat einen offenen Brief an Google formuliert mit der Forderung, künftig Pseudonyme auch offiziell auf Google+ zuzulassen. Auch wenn einige Leute (<a href="https://plus.google.com/117999236478471991243/posts">wie ich selbst</a>) dort unter Pseudonym unterwegs sind, bleibt es offiziell ein Verstoß gegen die Richtlinien, aufgrund dessen man jederzeit gesperrt werden kann. Diesen Zwang zum Klarnamen lehnen wir ab. Abgesehen von den vielen guten Argumenten, die für Pseudonyme sprechen, schreibt schon das Telemediengesetz in §6 vor, dass derlei Dienste die Nutzung mit Pseudonym gestatten müssen.</p>
<p>Unter anderem deshalb konnte ich gar nicht anders, als diesen offenen Brief auch zu unterzeichnen. Fast 30 Aktivisten, Blogger, Politiker und Abgeordnete aus den verschiedensten Richtungen haben das auch getan. In voller Länge könnt ihr ihn auf einem eigens <a href="http://pseudonymmusssein.posterous.com/pseudonyme-auf-google-plus">aufgesetzen Posterous-Blog nachlesen</a>. Es gibt jetzt schon ein schönes Medienecho etlicher Blogs und Zeitungen &#8211; eine Antwort von Google steht aber noch aus (was auch recht früh wäre). Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben möchtet, dann folgt mir doch auch auf <a href="https://www.facebook.com/yuccatreepost">Facebook</a> oder <a href="http://twitter.com/yuccatree">Twitter</a>. Eine eigene Google+-Seite gibt für YuccaTree leider bis heute nicht. Ausnahmsweise habe ich hier mal die Kommentare geschlossen. Wenn ihr euren Senf dazu geben möchtet, tut es bitte drüben im Posterous-Blog.</p>
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		<title>Autocompleted: Tote Türken</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/08/autocompleted-tote-turken/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 16:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webfundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[auto-complete]]></category>
		<category><![CDATA[Auto-Vervollständigung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganze Blogs wie &#8220;Autocompleted&#8221; basieren ja darauf, dass wir bei Google Suchbegriffe eintippen und Google in Echtzeit vorschlägt, wie es weitergeht. Das führt häufig zu komischen Ergebnissen. Gebe ich &#8220;wenn&#8221; ein, schlägt Google mir &#8220;wenn ich mich nicht bald rasiere, muss ich irgendwo Linux installieren&#8221; vor. Es gibt aber auch ein paar sehr unschöne Ergebnisse. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganze Blogs wie &#8220;<a href="http://autocompleted.jovelstefan.de/">Autocompleted</a>&#8221; basieren ja darauf, dass wir bei Google Suchbegriffe eintippen und Google in Echtzeit vorschlägt, wie es weitergeht. Das führt häufig zu komischen Ergebnissen. Gebe ich &#8220;wenn&#8221; ein, schlägt Google mir &#8220;wenn ich mich nicht bald rasiere, muss ich irgendwo Linux installieren&#8221; vor. Es gibt aber auch ein paar sehr unschöne Ergebnisse.</p>
<p><span id="more-20185"></span>Die Ergebnisse sind oft dermaßen absurd und lustig, dass ich mich frage, ob da nicht irgendwo bei Google ein paar Mitarbeiter sitzen, die das mit Absicht so hinbiegen. Mir kann jedenfalls keiner erzählen, dass diese Suchbegriffe dermaßen häufig eingegeben werden. Gar nicht gefällt mir, was Google anzeigt, wenn ich &#8220;wie&#8221; eintippe. Wie kommt so etwas nur zustande?</p>
<p><a href="http://google.de"><img class="alignnone size-full wp-image-20186" title="googlewie" src="http://yuccatree.de/content/Beitraege/googlewie.png" alt="" width="580" height="175" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Facebook zensiert Google+</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/08/facebook-zensiert-google/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2011/08/facebook-zensiert-google/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 11:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte das Thema ja schon häufiger: Facebook zensiert gerne mal Dinge, die ihm nicht passen, zum Beispiel Wörter wie &#8220;Fakebook&#8221; oder Links zu nicht genehmen Webseiten. Jetzt ist ein neuer Fall aufgetaucht: Facebook scheint Einladungen zu Google+ zu unterschlagen. Bei manchen reicht es, das Wort einzugeben, um eine Fehlermeldung zu bekommen. Das jedenfalls geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte das Thema ja schon häufiger: Facebook zensiert gerne mal Dinge, die ihm nicht passen, zum Beispiel Wörter wie &#8220;Fakebook&#8221; oder Links zu nicht genehmen Webseiten. Jetzt ist ein neuer Fall aufgetaucht: Facebook scheint Einladungen zu Google+ zu unterschlagen. Bei manchen reicht es, das Wort einzugeben, um eine Fehlermeldung zu bekommen.</p>
<p><span id="more-20169"></span></p>
<p>Das jedenfalls geht aus dem unten stehenden Video hervor. Darüber hinaus beklagte sich Google-Sprecher Stefan Keuchel <a href="https://plus.google.com/u/1/101607164549546362845/posts/KPa45YjxHZh">beklagte</a> heute, dass er einen Link zu einem entsprechenden Artikel bei Meedia nicht auf Facebook posten konnte. Das scheint nicht alle Anwender zu betreffen: Ich selber konnte die Probleme nicht nachvollziehen &#8211; es gibt aber immer wieder Meldungen, dass Facebook das Stichwort &#8220;Google+&#8221; mit einer Fehlermeldung quittiere.</p>
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<p>Dass nicht alle das Problem nachvollziehen können, ist normal: Es haben nicht alle Anwender gleichzeitig die gleiche Version von Facebook und Facebook testet neue Funktionen gerne mit einer kleinen Anwendergruppe, oft ohne dass die davon weiß. Eventuell ist die Googleplus-Zensur ein &#8220;Feature&#8221; das derzeit nur getestet, aber nicht zwingend dauerhaft in Facebook eingebaut wird &#8211; es wäre nur nicht der erste Fall von Zensur dieser Art.</p>
<p>Bei <a href="http://meedia.de/internet/facebook-soll-google-einladungen-filtern/2011/08/17.html">Meedia</a> ist man der Meinung, dass das rechtlich und moralisch nicht zu beanstanden sei &#8211; ich sehe das ein klein wenig anders: Facebook will ein &#8220;social network&#8221; sein, auf dem ich mich mit meinen Freunden, Bekannten und Verwandten durchaus auch privat austauschen soll. Eine Plattform, die nach Gutdünken Keywords oder Links unterdrückt, die ihr nicht passen, ist aber zur Kommunikation nicht geeignet.</p>
<p><a href="http://yuccatree.de/2011/08/facebook-zensiert-google/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>[<a href="http://stadt-bremerhaven.de/facebook-unterschlaegt-google-invites">via</a> Stadt Bremerhaven]</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>150 Invites für Google+: Wer hat noch nicht, wer will nochmal? (&#8230;und ein weiterer Stand der Dinge zur Klarnamenspflicht)</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/08/150-invites-fur-google-wer-hat-noch-nicht-wer-will-nochmal-und-ein-weiterer-stand-der-dinge-zur-klarnamenspflicht/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2011/08/150-invites-fur-google-wer-hat-noch-nicht-wer-will-nochmal-und-ein-weiterer-stand-der-dinge-zur-klarnamenspflicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 06 Aug 2011 16:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudonyme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist jetzt rund drei Wochen her, dass ich über das Thema Klarnamenspflicht bei Google+ gebloggt hatte. Seitdem erreichen immer wieder Meldungen von Leuten, die bei Google+ gesperrt worden sind. Die meisten sind verwundert &#8211; weil es still um das Thema geworden ist. Viele denken, das Thema habe sich erledigt. Dem ist aber nicht so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jetzt rund drei Wochen her, dass ich über das Thema Klarnamenspflicht bei Google+ gebloggt hatte. Seitdem erreichen immer wieder Meldungen von Leuten, die bei Google+ gesperrt worden sind. Die meisten sind verwundert &#8211; weil es still um das Thema geworden ist. Viele denken, das Thema habe sich erledigt. Dem ist aber nicht so.</p>
<p><span id="more-20127"></span>Viele Leute mit Pseudonym-Account, die gesperrt worden sind, wurden nach ein paar Tagen wieder freigeschaltet. (In <a href="https://plus.google.com/117999236478471991243/">meinem Fall</a> hatte es sogar <a href="http://www.ennomane.de/2011/07/15/jetzt-wurde-auch-mein-googleplus-profil-gesperrt/">nur Stunden gedauert</a>.) Manche haben ihren Klarnamen angegeben, andere ihr Pseudonym beibehalten. Bei manchen ging die Freischaltung ganz schnell, andere warten auch nach Wochen noch drauf. Einige wenige haben die Lust verloren und ihren GooglePlus-Account wieder gekündigt. Eine kleine Übersicht <a href="http://yuccatree.de/2011/07/google-klarnamenspflicht-oder-nicht/">gibt es hier</a>.</p>
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<p>Google hat seine Policy nicht geändert und <a href="http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?answer=107107">verlangt weiterhin von seinen Teilnehmern, einen Klarnamen zu verwenden</a>. Auch wenn einige anderes glauben, weicht auch keinerlei neuere Verlautbarung von Google-Mitarbeitern von dieser Policy ab. Google verweist darauf, dass man sein Pseudonym ja beim Namenszusatz angeben könne, was für all diejenigen ein schlechter Scherz ist, die versuchen, ein gewisses Maß an Anonymität aufrecht zu erhalten.</p>
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<p>Gleichzeitig ist die Policy selbst unglaublich schwammig: Was genau dieser Name, der von Freunden und Kollegen benutzt wird, sein soll, kann niemand so genau sagen &#8211; zu allerletzt Google. Im Zweifel will Google den Scan eines Personalausweises sehen, der sich nicht nur äußerst leicht fälschen lässt, sondern auch genau gar nichts über den benutzen Alltagsnamen aussagt. Spitznamen wie &#8220;Micha&#8221; statt Michael sind zugelassen, niemand weiß jedoch, wie weit die Veränderung eines Namens gehen darf.</p>
<p>Weiterhin berichten alle, die gesperrt worden sind, dass sie keinen oder keinen nennenswerten Kontakt zu Google hatten und weder über ihre Sperrung und die Gründe informiert worden sind noch über die Freischaltung. Google benimmt sich hier weiterhin kafkaesk. Offenbar nimmt Google seine eigene Policy nicht ernst: Immer wieder werden Pseudonym-Accounts freigeschaltet. Eine Regel ist dahinter nicht zu erkennen.</p>
<p>Soweit der Stand der Dinge. Das Thema ist jedenfalls nicht durch. An dieser Stelle möchte ich nicht weiter über Klarnamen und Pseudonyme diskutieren. Meinen <a href="http://www.ennomane.de/2011/07/28/pseudonymintoleranz/">Standpunkt</a>dazu habe ich an anderer Stelle klargemacht. Ich bin der Auffassung: Wer etwas verbieten will, soll das Verbot begründen und nicht umgekehrt. Das haben die Pseudonymphobiker bisher aber nicht hinreichend getan. Im Westen nichts neues. Egal ob Google, Facebook oder Twitter: Wer dran teilnimmt sollte sich immer folgendem Sachverhalt bewusst sein:</p>
<blockquote><p>Im Grunde funktionieren Google und Facebook nicht anderes als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_(Film)">die Matrix</a> – nur dass die gekoppelten Menschen noch frei herumlaufen und Information statt Energie liefern.</p></blockquote>
<p><strong>150 Invites</strong></p>
<p>Ach so, bevor ich es vergesse &#8211; eigentlich Anlass für diesen Statusbericht: Ich kann 150 Leute nach Google+ einladen. Folgt diesem Link: <a href="https://plus.google.com/_/notifications/ngemlink?path=%2F%3Fgpinv%3D177RtEbBouA%3AO0uyQFDcJxs">https://plus.google.com/_/notifications/ngemlink?path=%2F%3Fgpinv%3D177RtEbBouA%3AO0uyQFDcJxs</a> - wer schon mit Klarnamen da ist, möchte sich vielleicht ja noch per Pseudonym registrieren. Und umgekehrt. ;)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://yuccatree.de/2011/08/150-invites-fur-google-wer-hat-noch-nicht-wer-will-nochmal-und-ein-weiterer-stand-der-dinge-zur-klarnamenspflicht/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Google+: Klarnamenspflicht oder nicht? &#8211; Eine Bestandsaufnahme (Update)</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/07/google-klarnamenspflicht-oder-nicht/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2011/07/google-klarnamenspflicht-oder-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 20:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Sperre]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://yuccatree.de/?p=20012</guid>
		<description><![CDATA[Wie ich selber mit meinem privaten Account feststellen musste, pocht Google bei GooglePlus auf Klarnamen. Oder eben doch nicht &#8211; schließlich ist mein Account nach ungefähr einem Tag wieder freigeschaltet worden, nachdem Spiegel Online mich erwähnte. Google scheint im Moment selber nicht zu wissen, was sie eigentlich wollen. Eine Bestandsaufnahme: Noch im Februar sang Google [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich selber <a href="http://www.ennomane.de/2011/07/15/jetzt-wurde-auch-mein-googleplus-profil-gesperrt/">mit meinem privaten Account feststellen musste</a>, pocht Google bei GooglePlus auf Klarnamen. Oder eben doch nicht &#8211; schließlich ist mein Account nach ungefähr einem Tag wieder freigeschaltet worden, nachdem Spiegel Online mich erwähnte. Google scheint im Moment selber nicht zu wissen, was sie eigentlich wollen. Eine Bestandsaufnahme:</p>
<p><span id="more-20012"></span>Noch im Februar sang Google via Blog ein <a href="http://googlepublicpolicy.blogspot.com/2011/02/freedom-to-be-who-you-want-to-be.html">Loblied auf Pseudonyme</a>, weil sie unter anderem helfen, das Recht auf freie Meinungsäußerungen zu schützen. Ich möchte an dieser Stelle nicht weiter über die Pflicht zu Klarnamen in sozialen Netzwerken wie Google oder Facebook diskutieren. <a href="http://notizen.steingrau.de/2011/07/16/die-fakten-zum-pseudonym-verbot-auf-google/">Das ist bereits an anderer Stelle geschehen</a> und ich mache keinen Hehl daraus, dass ich die Nutzung von Pseudonymen aus einer Vielzahl von Gründen unterstütze.</p>
<p>Googles <a href="http://www.google.com/support/accounts/bin/answer.py?answer=107107">Community-Richtlinien</a> sehen vor, dass man den Namen verwenden soll, unter dem man &#8220;von Freunden und Bekannten angesprochen wird&#8221;, und dass es OK ist, sich statt Michael auch Micha zu nennen. Das ist kein Verbot von Pseudonymen oder Künstlernamen. Das Problem ist nur, dass niemand, nicht einmal Google selbst, entscheiden kann, wann ein Pseudonym nach dieser Regel denn nun eigentlich erlaubt ist. Streng genommen werde ich im so genannten &#8220;real Life&#8221; nicht unter meinem Pseudonym angesprochen, trotzdem ist es im Netz das bekanntere.</p>
<p><strong>Mehrere Formen der Sperre und schwammige Richtlinien</strong></p>
<p>Kurz gesagt: Googles Richtlinien sind schwammig; Fehlentscheidungen und ungerechtfertigte Sperrungen von Accounts sind programmiert. Hier muss Google dringend nachbessern und für absolut klare Richtlinien sorgen. Ein großes Problem ist das auch, weil es eine Sperre bei Google gleich in mehreren Geschmacksrichtungen gibt:</p>
<ul>
<li>Eine Sperre bei Google+, die dazu führt, dass man Google+, Buzz und den Google Reader nur noch lesend benutzen kann. Per eingeblendetem Webformular wird man aufgefordert, Stellung zu nehmen.</li>
<li>Wie oben, nur ohne Webformular. Stattdessen ein Link, der mit &#8220;Profil nochmals prüfen&#8221; beschriftet ist und einfach verschwindet, sobald man ihn anklickt.</li>
<li>Die Totalsperre: Man kann seinen Google-Account gar nicht mehr nutzen, also auch nicht Google Mail, Kalender, Text und Tabellen, Analytics, Adsense usw. Eine solche Sperre war bei mir zusätzlich der Fall, allerdings konnte ich mich innerhalb von Minuten unter Angabe meiner Telefonnummer mit Hilfe eines Codes per SMS wieder freischalten.</li>
<li>(Außerdem noch Sperren in verschiedenen Abstufungen bei echtem oder vermeintlichem Fehlverhalten in Zusammenhang mit Adsense.)</li>
</ul>
<p>Die Totalsperre deutet darauf hin, dass Google geglaubt haben könnte, mein Account sei übernommen und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defacement">defaced</a> worden. Allerdings weiß ich, dass ein Denunziant bei Google Spaß daran findet, meinen und andere Pseudonym-Accounts als Fakes zu melden und sich öffentlich damit zu brüsten. In meinem Fall dürfte vermutlich ein Algorithmus zu geschlagen haben, weil zwei Dinge zusammen kamen: Eine Meldung als Fake sowie die Namensänderung.</p>
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<p>Auch das bedeutet: Für den Nutzer ist Google unberechenbar. Man kann auch ohne den geringsten Verstoß gegen die Community-Richtlinien gesperrt werden, wie zum Beispiel Tobias Wimbauer <a href="http://wimbauer.wordpress.com/">feststellen musste</a>. Google sollte dringend seine Algorithmen überarbeiten und seine Community-Manager besser schulen.</p>
<p>Wichtig wäre auch, an der Kommunikation zu arbeiten. Wer von einer Sperre betroffen ist, erlebt einen kafkaesken Zustand. Einem wird nicht gesagt, was man eigentlich falsch gemacht hat und ob man gemeldet worden ist. Man weiß nicht, wohin man sich wenden kann. Ob man eine Mail von Google bekommt, ist offenbar Glückssache und wenn, besteht sie aus unverständlichen Textbausteinen, die sich lesen, als seien sie mit Google-Translate aus den Indischen ins Englische und dann weiter ins Deutsche übersetzt worden.</p>
<p><a href="http://www.robertbasic.de/2011/07/das-googleversum-verzahnt-sich-kunden-sperren/">Robert Basic macht noch einmal deutlich</a>, warum das alles ein Problem ist: Webworker aller Art nutzen Google-Dienste und viele können nicht ohne weiteres darauf verzichten. Eine Sperrung bei Google+ ist vielleicht nur für Social-Media-Berater, Blogger und Community-Manager ärgerlich. Sobald aber andere Dienste auch in Mitleidenschaft gezogen werden oder es zu einer Totalsperrung des Accounts kommt, wird es für weitaus größere Kreise brenzlig. <a href="http://mspr0.de/?p=993">Facebook mag hier kein Stück besser sein</a>, aber Facebook kann meinen Google-Account nicht sperren.</p>
<p>Fazit: Google+ ist technisch großartig und bietet mit den &#8220;Kreisen&#8221; ein Konzept, <a href="berflussiger-facebook-klon/">das Facebook weit überlegen ist</a>, sollte aber nur vorsichtig benutzt werden &#8211; besonders wenn man mit seinem Google-Account ganz oder teilweise auch beruflich unterwegs ist. Wer nicht bereit ist, seinen Klarnamen zu verwenden, sollte die Finger davon lassen oder Ärger einkalkulieren.</p>
<p>Hier eine Liste von gesperrten GoogePlus-Profilen (ohne Gewähr). Viele wurden erst gesperrt, nach dem mein Account wieder freigeschaltet worden war.</p>
<ul>
<li><del><a href="http://wimbauer.wordpress.com/2011/07/07/googleplus-und-schon-gesperrt/">Tobias Wimbauer</a></del> (kein Pseudonym, wieder freigeschaltet)</li>
<li><a href="http://googleplusblog.de/google-plus-neuigkeiten/google-plus-profil-gesperrt-fakeprofil">Google+Blog</a></li>
<li><a href="http://gpluseins.de/570/google-sperrt-google-plus-profile-ohne-echten-namen/">GPlusEins.de</a></li>
<li><a href="http://www.googlewatchblog.de/2011/07/google-sperrt-profile-von-webseiten/">GoogleWatchBlog</a></li>
<li><a href="http://derstandard.at/1308680740865/In-eigener-Sache-Alle-WebStandard-RedakteurInnen-auf-Google">Der Standard</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/101849747879612982297/posts">Mashable</a></del> (<a href="http://derstandard.at/1308680715989/Ausgesperrt-Google-Seiten-von-US-Medien-wieder-online">wieder freigeschaltet</a>)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/103907806627406122152/posts">The Next Web</a></del> (<a href="http://derstandard.at/1308680715989/Ausgesperrt-Google-Seiten-von-US-Medien-wieder-online">wieder freigeschaltet</a>)</li>
<li><a href="http://engagdet.de">Engadget</a> (laut GoogleWatchBlog)</li>
<li><a href="http://www.golem.de/">Golem</a> war offenbar mal <a href="https://plus.google.com/117810478651198528781">unter dieser URL</a> erreichbar</li>
<li><del><a href="http://chip.de">Chip Online</a></del> (laut GoogleWatchBlog, <a href="https://plus.google.com/101746299700691341515/posts">wieder freigeschaltet</a>)</li>
<li><a href="http://palisades-berlin.de/2011/07/08/lieber-herr-google-dear-mr-google/">Palisades</a></li>
<li><a href="http://www.xsized.de/2011/07/google-sperrt-pseudonyme-aus/">XSized</a> (wieder freigeschaltet, allerdings erst nachdem er seinen bürgerlichen Namen angegeben hat)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/112962895826077749063/posts">t3n</a></del> (<a href="https://plus.google.com/105713678710548955896/posts/VDEPAqeiwVz">wieder freigeschaltet</a>)</li>
<li><del><a href="http://www.ennomane.de/2011/07/15/jetzt-wurde-auch-mein-googleplus-profil-gesperrt/">Die Ennomane</a></del> (kurz nach <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,774616,00.html">SPON-Bericht</a> wieder <a href="https://plus.google.com/117999236478471991243/posts">freigeschaltet</a>)</li>
<li><a href="http://www.zbw.eu/">Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften</a></li>
<li><a href="http://www.gizmodo.fr/">Gizmodo France</a></li>
<li><a href="http://www.n-tv.de/">n-tv</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/muschelschloss">Muschelschloss</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/sebaso">Sebaso</a></li>
<li><a href="http://germanpsycho.wordpress.com/">German Psycho</a> &#8211; wieder freigeschaltet, allerdings erst, nachdem er sich ein <a href="https://plus.google.com/109731941396291489729/posts">neues Pseudonym</a> gab, das nach einem Realnamen klingt, und er kein Foto von Christian &#8220;American Psycho&#8221; Bale mehr als Profilbild benutzt.</li>
<li><a href="http://www.computerhilfen.de/info/weg-google-sperrt-profile-im-neuen-google-netzwerk.html">Computerhilfen</a></li>
<li><a href="http://youranonnews.tumblr.com/post/7693504120/as-some-of-you-know-we-got-banned-from">Anon News</a></li>
<li><a href="http://www.tutsi.de/google-sperrt-tutsi-de-die-diktatur-des-realnamens-bei-google-plus/2011/07/17/tutsi-blog-aktuell/">Tutsi-Blog</a></li>
<li><a href="http://www.cpunk.de/2011/2011-07-17-17-46.html">cpunk</a> (Hier war offenbar nicht das Peudonym schuld, sondern der Inhalt der Postings. Es ging um Themen wie TOR und Orbot. Der Account ist nicht nur gesperrt, sondern &#8220;suspended&#8221;.)</li>
<li><a href="https://twitter.com/BMOnline/status/92662911205515265">Berliner Morgenpost</a></li>
<li><a href="http://diepresse.com/">DiePresse.com</a></li>
<li><a href="http://www.freitag.de/">Der Freitag</a> (laut Kommentar)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/114621452587521184442/">Baboo</a></del> (benutzt laut Kommentar seinen Namen auch als  Spitznamen im &#8220;Reallife&#8221;; wieder freigeschaltet)</li>
<li><del><a href="https://twitter.com/WilliamShatner/status/92839457866264576">William Shatner</a></del> (wieder <a href="https://plus.google.com/112859244767729828637/posts">freigeschaltet</a>)</li>
<li><del><a href="http://www.dev0blog.de/offener-brief-an-google-freie-wahl-des-benutzernamens-bei-google/">Dev0Blog</a></del> (wieder freigeschaltet)</li>
<li>Frank Behrens aus Bad Oldesloe <a href="http://derschreibtisch.wordpress.com/2011/07/19/kuriose-datenkrake/">gab versehentlich 2011 als Geburtsjahr an</a>, gilt seitdem bei Google als minderjährig und ist von seinem kompletten (!) Google-Account ausgesperrt.</li>
<li><a href="http://www.youtube.com/manniacmind">Manniac Mind</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/116593853845415957819/posts">Ti Leo</a></del> (wieder freigeschaltet)</li>
<li><a href="http://www.fakeblog.de">Floyd Celluloyd</a></li>
<li><a href="http://www.hierkaufichein.de/">Elke Gubbei</a>, nach eigenen Angaben gesperrt, obwohl sie ihren Klarnamen nutzte</li>
</ul>
<p><strong>Update 22.7.:</strong> Nach ein paar Tagen relativer Ruhe hört man wieder von neuen Sperrungen, nämlich:</p>
<ul>
<li><del><a href="http://twitter.com/_miel">Mme. Miel</a></del> (wieder freigeschaltet)</li>
<li><a href="https://twitter.com/anachorete">Anachorete</a></li>
<li><a href="http://twitter.com/insidex">InsideX</a> (wieder freigeschaltet, nennt sich aber jetzt &#8220;<a href="https://plus.google.com/115575290418603609668/">Insi Dex</a>&#8220;)</li>
<li><a href="http://welt.de">Welt Online</a></li>
<li><a href="http://stereopoly.de">Stereopoly</a></li>
<li><del><a href="http://www.dieweltistscheisse.de/2011/07/22/tapfer-sektgate/">Weltherrscher</a></del> (wieder freigeschaltet)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/108881528976807136279/posts">Bild</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/116390186100317590275/posts">Computer Bild</a> (wieder freigeschaltet unter dem Klarnamen Christian Bigge)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/114279950006432173310/about">NPD Krefeld</a></li>
</ul>
<p><strong>Update 24.7.:</strong> Heute frisch gesperrt</p>
<ul>
<li><a href="http://www.netbooknews.de/">Netbooknews</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/plomlompom">PlomLomPom</a></li>
<li><a href="http://opalkatze.wordpress.com/">Opalkatze</a> (wieder freigeschaltet, nutzt aber jetzt ihren Klarnamen)</li>
</ul>
<p><strong>Update 25.7.:</strong> Auch der Montag beginnt mit Verlusten</p>
<ul>
<li><a href="http://www.mobiflip.de/">Mobiflip</a></li>
<li><del><a href="http://mspr0.de/">Mspro Dings</a></del> (wieder freigeschaltet)</li>
<li><a href="https://twitter.com/seewolfde">Barney vom Seewolf</a> (unter diesem Künstlernamen zumindest in Lübeck bekannt&#8230;)</li>
</ul>
<div><strong>Update 06.08.:</strong></div>
<div>
<ul>
<li>Bild Online ist wieder freigeschaltet, allerdings unter Klarnamen eines Redakteurs</li>
<li>Dasselbe mit Stereopoly</li>
<li>Ein paar Leute wie <a href="https://plus.google.com/114745349774668589398/posts">Barney vom Seewolf</a>, <a href="https://plus.google.com/105021561293211020643/">Mspro</a> oder <a href="https://plus.google.com/100107340716019340476/">Miel</a> wurden nach ihrer Sperre wieder freigeschaltet,</li>
<li>andere wie <del><a href="https://plus.google.com/110612715396883889991/">Berlinbewohner</a></del> (wieder freigeschaltet), <a href="https://plus.google.com/104961075125202189659/posts">Sparkasse Witten</a> und Google-Mitarbeiter <a href="https://plus.google.com/102501415818011616468/posts/exEa2kXH9gq">Talin</a> frisch gesperrt.</li>
</ul>
</div>
<p>Viele Pseudonym-Profile waren am 17. Juli noch nicht gesperrt. Eine Woche Später ist die Liste schon arg dezimiert. Firmen, Organisationen, Blogs und Privatpersonen, die unter Pseudonym auftreten, sind gleichermaßen betroffen.</p>
<ul>
<li><del><a href="https://plus.google.com/108881528976807136279/posts">Bild</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/116390186100317590275/posts">Computer Bild</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/115532860138543196098/posts">Welt Online</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/114279950006432173310/about">NPD Krefeld</a></del> (gesperrt)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/104136461750235326235/posts">Antenne Düsseldorf</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/105527497323185766127/posts">Netbooknews</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/114187382390382925617/posts">Mobiflip</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/110920968192867562142/posts/9LgnxXXWrAH">PlomLomPom</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/110856297460726312725/about">Vicki Lieks</a></del> (gesperrt)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/116181794852022295894/posts">Kalle Griesgrämer</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/100562711253036278691/posts">Acid Forcemaster</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/116903970672487388314/posts">Wikipeter</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/u/0/112950216218140645373/posts">Untoter Ostgote</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/u/0/109605020424201947026/posts">porr porr</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/101714831991808169657/posts">Roman Held</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/102123353093977833165/posts">Pierre aus Berlin</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/105028163093291765969/posts">Die Wucht</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/116112365645371281749/posts">Opalkatze unterwegs</a></del> (gesperrt)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/u/0/118205300916582921375/posts">Der alte Griesgram</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/u/0/101161437528762847944/posts">anachorete</a></del> (gesperrt)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/104142471099878698222/posts">Muermel</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/115575290418603609668/posts">insideX</a></del> (gesperrt)</li>
<li><a href="https://plus.google.com/113562565442266712726/posts">das Poell</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/113898665962434649816/about">Fabioogle Reinharplus</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/u/0/113029745590015820353/posts">Twitgeridoo</a></li>
<li><a href="https://plus.google.com/108778270690467276182/posts">Lucky Hundertmark</a></li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/104961075125202189659/posts">Sparkasse Witten</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/110612715396883889991/">Berlinbewohner</a></del> (gesperrt)</li>
<li><del><a href="https://plus.google.com/102501415818011616468/posts/exEa2kXH9gq">Talin</a></del> (ein Google-Mitarbeiter, der nach eigenem Bekunden von Anfang an G+ mit gearbeitet hat und dort nur seinen Nick und einen Comic-Avatar benutzt)</li>
<li>sowie mehr als zehn weitere mir bekannte Personen mit ausnahmslos hohem Bekanntheitsgrad auf Twitter oder in der Blogosphäre, die ich hier nicht nennen möchte, solange sie nicht zustimmen.</li>
</ul>
<p>Wenn jemand weitere Beispiele für eine der beiden Listen hat, bitte in den Kommentaren melden. Einzelpersonen nehme ich aber nur in die zweite Liste, wenn sie zustimmen. Danke.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google+: schöner aber derzeit überflüssiger Facebook-Klon</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/06/google-schoner-aber-derzeit-uberflussiger-facebook-klon/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2011/06/google-schoner-aber-derzeit-uberflussiger-facebook-klon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 11:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich mich noch darüber beklagt, dass alle über Google+ schreiben, ohne allzu viel darüber zu wissen und heute kursieren dann doch massenhaft Invites, so dass ich mir den Dienst selber mal ansehen konnte. Ob es ein Facebook-Killer wird ist schwer zu sagen &#8211; auf jeden Fall ist es ein Facebook-Klon. Heute Mittag setzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich mich noch darüber beklagt, dass alle über Google+ schreiben, ohne allzu viel darüber zu wissen und heute kursieren dann doch massenhaft Invites, so dass ich mir den Dienst selber mal ansehen konnte. Ob es ein Facebook-Killer wird ist schwer zu sagen &#8211; auf jeden Fall ist es ein Facebook-Klon.</p>
<p><span id="more-19989"></span></p>
<p><a href="http://yuccatree.de/content/Beitraege/googleplus.png"><img class="alignnone size-full wp-image-19990" title="googleplus" src="http://yuccatree.de/content/Beitraege/googleplus.png" alt="" width="580" height="392" /></a></p>
<p>Heute Mittag setzte ein kleiner Run auf die geschlossene Beta von Google+ ein, als Invites endlich die Runde machten. Sascha Lobo gibt auch dort wieder den Platzhirsch und weihte die neue Plattform mit einem Aufruf zum längsten Kettenpost der Welt ein, der nach kurzer Zeit über 100 Kommentare hatte. Die Frage ist, ob es nur die üblichen verdächtigen sind, die sich jetzt auf Google+ stürzen, oder ob der Dienst in der Breite reüssieren kann.</p>
<p>Falls ja, könnte Google+ tatsächlich zum &#8220;Facebook&#8221;-Killer werden. Die beiden Dienste sind sich einfach zu ähnlich, als dass sie sinnvoll <a href="http://www.neunetz.com/2011/06/29/es-wird-die-naechsten-jahre-keinen-facebook-killer-geben/">koexistieren</a> könnten wie Twitter neben Facebook neben Xing. Wer sein Profil auf Facebook pflegt, wird ziemlich genau die gleichen Inhalte auf bei Google+ einstellen wollen und umgekehrt. Natürlich darf man nicht vergessen, dass Google+ derzeit nicht fertig ist.</p>
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<p>Bei der Gestaltung von Google+ zeigt Google viel Liebe zum Detail. Obwohl die Plattform aus lauter Einzeldiensten zusammengeschraubt wurde, wirkt sie in sich geschlossen, stimmig und übersichtlich. Erstes Fremdeln legt sich schnell &#8211; tatsächlich ist Facebook objektiv gewöhnungsbedürftiger und komplizierter.</p>
<p>Google+ ist schlicht gehalten, aber nicht in Art eines hässlichen Googlemail-Klon wie weiland noch Buzz. Die Fotoalben sind sehr übersichtlich, während Facebook derzeit mit einer Mischung aus Normal- und Großansicht nervt, die unmotiviert hin- und herschaltet. Außerdem gibt es eine hübsche Übersicht mit &#8220;Fotos aus meinen Kreisen&#8221;, die Facebook so nicht kennt. Dafür werden Youtube-Videos noch nicht in die Seite eingebettet sondern nur verlinkt. (<strong>Update:</strong> Eingebettet werden sie, wenn man den &#8220;Add Video&#8221;-Button benutzt. Automatisch wie bei Facebook geht das aber nicht.)</p>
<p>Weiter Pluspunkte sind eine eingebaute Chatfunktion namens Hangout und vor allem die Circles. Während Facebook seine Anwender mit Gruppen und Listen heillos überfordert, so dass man dort üblicherweise einfach alles an alle postet, bietet Google eine einfache Möglichkeit, seine Kontakte in verschiedene &#8220;Kreise&#8221; einzuteilen wie zum Beispiel Freunde, Bekannte usw. Das ist zwar immer noch etwas umständlich, aber sehr viel besser gelöst als auf anderen Plattformen und löst auf brauchbare Art das Problem, dass Partybilder vom Wochenende eben wirklich nur für den Freundeskreis sind.</p>
<p>Privatsphäre wird in dem Sinne natürlich nicht hergestellt &#8211; auch bei Google+ handelt es sich um eine Art öffentlichen Raum und man sollte sich dort auch so verhalten, statt auf sozialen Webplattformen illusorischen &#8220;Datenschutz&#8221; einzufordern. Schließlich kann ein Bild, dass man an einige wenige Leute gepostet hat, vollkommen unkontrolliert weiterveröffentlicht werden. Wirklich private Daten gehören also genauso wenig auf Buzz wie auf Facebook.</p>
<p>Größtes Manko derzeit: Der &#8220;+1&#8243;-Button. Mein Eindruck ist, dass man ihn wesentlich seltener klickt als den Like-Button aus Facebook. Es wird auch derzeit nicht angezeigt, <del>wieviele Leute und </del>ob Freunde etwas schon &#8220;gepluseinst&#8221; haben. Ebenfalls unausgegoren: Wenn ein Link oder ähnliches von vielen Leuten gepostet wird, erscheint er immer wieder im Stream, statt wie bei Facebook üblich zusammengefasst zu werden. Wahrscheinlich wird Google das noch verbessern.</p>
<p><strong>Facebook-Killer?</strong></p>
<p>Kommen wir nochmal zur Frage, die alle interessiert: Facebook-Killer? Das Zeug hätte Google+ dazu, allerdings fehlt vorläufig ein ganz entscheidender Punkt: Die Möglichkeit, Apps für Google+ zu schreiben. Ohne Farmville und all die anderen Spiele wäre Facebook nicht annähernd so beliebt. Um die Leute von Facebook zu Google+ zu locken, muss Google mindestens das anbieten, was Facebook auch schon kann, was derzeit nicht gegeben ist. Zusätzliche Features wie die an sich tolle Idee der &#8220;Circles&#8221; werden die Anwender kaum in Massen locken und können außerdem von Facebook leicht nachgeahmt werden.</p>
<p>Es gibt vorläufig kaum ein Argument, zu Google+ zu wechseln, aber jenseits von Spielen zwei sehr gute Argumente, bei Facebook zu bleiben: Alle anderen sind noch dort und vor allem: Ich finde es ganz angenehm, dass Google weiß, wonach ich suche, aber meinen &#8220;Social Graph&#8221; nicht kennt und Facebook umgekehrt meinen Social Graph kennt, aber nicht weiß, wonach ich suche, wem ich Mails schreibe und was für Textdokumente ich so habe. Trotz der der vielen, berechtigten Kritik an Facebook ist es wohl eine gute Idee, die Daten über meine Aktivitäten im Netz auf mindestens zwei unabhängige und konkurrierende Anbieter zu verteilen. Natürlich kann ich über die anderen Google-Dienste hinaus Google+ parallel zu Facebook nutzen &#8211; ich wüsste nur nicht, warum.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kaffeesatzleserei um Google+</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/06/kaffeesatzleserei-um-google/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2011/06/kaffeesatzleserei-um-google/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 19:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Ohne viel Tamtam hat Google sein neues soziales Netzwerk &#8220;Google+&#8221; aus der Taufe gehoben. Worum es dabei geht, könnt ihr bei Stereopoly nachlesen. Selbstverständlich überschlägt sich gerade die Blogosphäre mit Kritiken und Bewertungen. Die Sache hat nur einen Haken: Kaum jemand, der bisher drüber geschrieben hat, hat den Dienst auch benutzt. Es soll irgendwann mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne viel Tamtam hat Google sein neues soziales Netzwerk &#8220;Google+&#8221; aus der Taufe gehoben. Worum es dabei geht, könnt ihr <a href="http://www.stereopoly.de/google-projekt-gestartet-keine-facebook-konkurrenz-sondern-anders/">bei Stereopoly nachlesen</a>. Selbstverständlich überschlägt sich gerade die Blogosphäre mit Kritiken und Bewertungen. Die Sache hat nur einen Haken: Kaum jemand, der bisher drüber geschrieben hat, hat den Dienst auch benutzt.</p>
<p><span id="more-19976"></span></p>
<p>Es soll irgendwann mal <a href="http://www.neunetz.com/2011/06/29/die-aussichten-fuer-google/">Invites</a> geben &#8211; derzeit gibt es aber keine, <a href="http://twitter.com/frischkopp/status/85772163625398272">wie Google-Mitarbeiter Stefan Keuchel öffentlich auf Twitter bestätigte.</a> Man kann sich lediglich bei Google für den Dienst <a href="https://services.google.com/fb/forms/googleplus/">anmelden</a> und hört dann vielleicht irgendwann mal was von Google. Das bedeutet auch: Nur die wenigsten der Blogger und Journalisten, die im Moment über Google+ schreiben, haben sich diesen Dienst in Natura angesehen, was sehr vieles, was da gerade an Bewertungen und Kritiken kursiert, relativiert.</p>
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<p>Derzeit scheint Lob zu überwiegen &#8211; man sollte aber bedenken, dass fast alles, was an Informationen über Google+ kursiert, auf PR und Reklame basiert wie das folgende Video. Natürlich ist Google+ vielversprechend &#8211; vor allem gefällt mir der Ansatz von Circles, der es &#8211; vielleicht sogar praktikabel &#8211; ermöglicht, verschiedene soziale Rollen einzunehmen. Ob die Versprechen aber auch eingelöst werden und der neue Dienst etwas taugt, erfahren wir erst in ein paar Wochen, wenn sich abzeichnet, ob er im Gegensatz zu Wave und Buzz auch von mehr als ein paar Social-Media-Beratern benutzt wird.</p>
<p>Eines jedenfalls ist jetzt schon klar: Obwohl einige Kommentatoren dieses herbeischreiben, <a href="http://futurezone.at/meinung/3821-google-privatsphaere-im-web-bleibt-illusion.php">wird Google+ nicht die Abbildung von Privatsphäre im Social Web sein</a>, sondern einfach nur eine weitere Form von Öffentlichkeit &#8211; schließlich leben soziale Netze davon, dass Inhalte von User zu User weitergetragen werden. Echte Privacy gibt es weiterhin nur, indem man GPG-verschlüsselte Mails an ausgewählte Menschen verschickt oder sich konspirativ im nächsten Park trifft.</p>
<p><a href="http://yuccatree.de/2011/06/kaffeesatzleserei-um-google/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Do it yourself-Volkszählung: Student erntet 35 Millionen Google-Profile</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/05/do-it-yourself-volkszahlung-student-erntet-35-millionen-google-profile/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2011/05/do-it-yourself-volkszahlung-student-erntet-35-millionen-google-profile/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 16:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Profil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://yuccatree.de/?p=19760</guid>
		<description><![CDATA[Einfach mal 35 Millionen Google-Profile in eine Datenbank ziehen? Der niederländische Student Matthijs R. Koot hat dafür einen Monat gebraucht. Bewaffnet mit Spidermonkey und etwas JavaScript hat er einfach seinen Rechner alle Google-Profile besuchen und die auffindbaren Daten in eine Datenbank schreiben lassen. Matthijs verfügt jetzt über folgende Daten von 35 Millionen Menschen: Name, Nickname, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach mal 35 Millionen Google-Profile in eine Datenbank ziehen? Der niederländische Student Matthijs R. Koot hat dafür einen Monat gebraucht. Bewaffnet mit Spidermonkey und etwas JavaScript hat er einfach seinen Rechner alle Google-Profile besuchen und die auffindbaren Daten in eine Datenbank schreiben lassen.</p>
<p><span id="more-19760"></span><a href="http://blog.cyberwar.nl/2011/05/verified-google-allows-mass-downloading.html">Matthijs verfügt jetzt über folgende Daten von 35 Millionen Menschen:</a> Name, Nickname, Lebenslauf (Studium und Berufsleben), Twitter-Gespräche und in etwa 15 Millionen Fällen die Googlemail-Adresse. Besonderes Wissen oder spezielle Technologie war dazu nicht nötig. Das Ganze war auch kein Verstoß gegen Googles Regeln, kein Captcha hat die Aktion behindert und noch nicht einmal die &#8220;robot.txt&#8221; zeigt an, dass die Daten nicht von Spidern besucht werden sollen.</p>
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<p>Auf eine Veröffentlichung der Datenbank verzichtet der Student, was übrigens illegal oder mindestens ein Verstoß gegen Googles Nutzungsbedingungen wäre. So eine Datensammlung lässt sich natürlich hervorragend für &#8220;Rasterfahndungen&#8221; beliebiger Art benutzen. Wie wäre es zum Beispiel mit Spam-Mails, die nur denjenigen geschickt werden, deren Profil bestimmte Voraussetzungen erfüllt, sodass die Anzahl der Mails so gering bleibt, dass sie auch nicht automatisch von Googlemail ausgefiltert werden?</p>
<p>Allerdings sollten wir zwei Dinge im Auge behalten. Einerseits: Alle diese 35 Millionen Menschen haben ihre Daten freiwillig ins Netz gestellt. Andererseits: Google schafft gerade die Möglichkeit ab, sein Nutzerprofil auf &#8220;privat&#8221; schalten und somit Zugriff auf die unmittelbaren Kontakte zu beschränken.</p>
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		<title>Drei Gründe, warum +1 von Google scheitern wird</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/03/drei-grunde-warum-1-von-google-scheitern-wird/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 18:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[+1]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Plusone]]></category>

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		<description><![CDATA[Google hat den Facebook-Like-Button nachgebaut. Statt &#8220;gefällt mir&#8221; steht &#8220;+1&#8243; drauf. Vorläufig ist der Button auf die Google-Suche beschränkt und soll dem Nutzer Anhaltspunkte darüber liefern, wieviele befreundete Nutzer diese Seite positiv bewertet haben. Genaures kann man drüben bei Stereopoly nachlesen. Hier schreibe ich drei Gründe auf, warum Google damit scheitern wird. 1. +1 ist zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google hat den Facebook-Like-Button nachgebaut. Statt &#8220;gefällt mir&#8221; steht &#8220;+1&#8243; drauf. Vorläufig ist der Button auf die Google-Suche beschränkt und soll dem Nutzer Anhaltspunkte darüber liefern, wieviele befreundete Nutzer diese Seite positiv bewertet haben. Genaures <a href="http://www.stereopoly.de/google-fuhrt-1-ein-der-like-button-auf-suchmaschinenebene/">kann man drüben bei Stereopoly nachlesen</a>. Hier schreibe ich drei Gründe auf, warum Google damit scheitern wird.</p>
<p><span id="more-19421"></span><strong>1. +1 ist zu nerdig und das Verb fehlt</strong></p>
<p>Für den normalen Nutzer ist dieses &#8220;+1&#8243; zu nerdig und abstrakt. Wirklich jeder kapiert sofort, was ein &#8220;Like&#8221;, &#8220;Gefällt mir&#8221; oder der erhobene Daumen bedeuten. Was dieses &#8220;+1&#8243; soll, wird man den Leuten immer wieder erklären müssen. Die meisten werden es ignorieren und die Google-Suche einfach weiterhin nutzen, wie bisher.</p>
<p>Wie schon andere moniert haben: Google schlägt als Verb allen Ernstes &#8220;to plusone&#8221; vor. Man hat dann eine Seite &#8220;geplusoned&#8221; oder auf Deutsch &#8220;gepluseinst&#8221;. Bin ich wirklich der einzige, der da spontan an &#8220;<a href="http://heise.forenwiki.de/index.php?title=Einself">einself</a>&#8221; denken muss? Das Facebook-Verb &#8220;liken&#8221; ist schon hässlich genug, aber Googles Plusonanie völlig daneben. Naja, falls die Leute es wider erwarten lieben, werden sie andere Verben dafür finden, vielleicht einfach nur &#8220;plussen&#8221;. Dass Google-Mitarbeiter Matt Cutts sich auf der Präsentation <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,754109,00.html">verplappert</a> und selber das Wort &#8220;liken&#8221; benutzt, spricht für sich selbst.</p>
<p><strong>2. Was hab ich davon?</strong></p>
<p>Wenn ich eine Webseite gefunden habe &#8211; warum sollte ich mir die Mühe machen, nochmal zum Google-Suchergebnis zurückzukehren und dort auf &#8220;+1&#8243; zu klicken? Außer Google bekommt das niemand mit. Der Facebook-Like ist deswegen so beliebt und erfolgreich, weil er wie ein &#8220;Guck mal!&#8221; funktioniert. Wenn ich like, mache ich meine &#8220;Friends&#8221; direkt drauf aufmerksam. Diese Funktion und damit auch einer der wichtigsten Antriebe zu klicken, fehlt bei Google.</p>
<p>Später soll es eine Seite in meinem Google-Profil geben, wo meine &#8220;+1&#8243;-Klicks veröffentlicht werden &#8211; was aber mit der Wall auf Facebook nicht annähernd vergleichbar ist. Wer ruft schon zig Profilseiten getrennt voneinander auf? Außerdem hat es diese Profilseite in sich, wie ich im letzten Punkt zeigen werde.</p>
<p><strong>3. Datenschutz</strong></p>
<p>Google ist dabei, einen <a href="http://www.intern.de/internet-news/9052-google-hat-gegen-das-safe-harbor-abkommen-verstossen-muss-datenschutz-audits-ueber-sich-ergehen-lassen.html">ganz großen Fehler aus dem Buzz-Fehlschlag</a> zu wiederholen. Relevant an diesem &#8220;+1&#8243; ist ja weniger, wieviele Leute eine Seite gut fanden, sondern ob meine <em>Freunde</em> die Seite gut fanden. Bei Facebook suche ich mir diese Freunde selbst und aktiv aus und habe dadurch eine gewisse Kontrolle darüber, wen ich als relevant einstufe. Google rechnet meine &#8220;Freunde&#8221; aus den Leuten Leuten in meinen Mail-Kontakten, Chat-Kontakten sowie bei Buzz und den Reader-Freigaben zusammen.</p>
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<p>Vereinfacht gesagt wird Google also +1-Klicks meines Steuerberaters, meines Chefs, meines Hausarztes, meines Ex-(Ehe)Partners, der Lehrer meiner Kinder oder des Pfarrers der nächsten Kirchengemeinde als relevant einstufen, bloß weil ich mit ihnen &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; mal per Googlemail kommuniziert habe, ohne dass ich die Möglichkeit hätte, jemanden davon zu &#8220;entfreunden&#8221;.</p>
<p>Das größte Manko ist aber, dass in meinem Google-Profil unter einem separaten Reiter angezeigt werden soll, was ich so &#8220;plusse&#8221;. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn mein Google-Profil nicht <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/03/16/nur-noch-oeffentliche-profile-startet-googles-social-network-am-1-august/">ab dem Sommer zwangsweise öffentlich wäre</a>. Profile, die auf &#8220;privat&#8221; gestellt sind, will Google löschen. Während Facebook-Likes je nach selbst getätigter Einstellung nur von meinen &#8220;Friends&#8221; gesehen werden können, wird jedes einzelne &#8220;+1&#8243; zwingend und für alle öffentlich protokolliert werden. Jedes +1 kann von Mama, Papa, Frau und Chef mitgelesen werden. Da werde ich mir dreimal überlegen, ob ich dieses &#8220;+1&#8243; jemals anklicken werde.</p>
<p>Dann doch lieber bei Facbook liken. Zum Beispiel diesen Artikel, mit dem folgenden Button. ;)</p>
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		<title>Braunschweig vom Erdboden verschluckt</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/03/braunschweig-vom-erdboden-verschluckt/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 12:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Braunschweig]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Braunschweig scheint nicht mehr zu existieren. Jedenfalls in Google Analytics. Nichts böses ahnend klickte ich mich dort durch die verschiedenen Städte, um mal nachzusehen, woher die Besucher einer Webseite so kommen. Scheinbar sind die Einwohner der Stadt am 25. Februar spurlos verschwunden. Erst fragte ich mich, ob das ein Fehler in meinem Analytics-Account ist, überprüfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Braunschweig scheint nicht mehr zu existieren. Jedenfalls in Google Analytics. Nichts böses ahnend klickte ich mich dort durch die verschiedenen Städte, um mal nachzusehen, woher die Besucher einer Webseite so kommen. Scheinbar sind die Einwohner der Stadt am 25. Februar spurlos verschwunden.</p>
<p><span id="more-19358"></span></p>
<p>Erst fragte ich mich, ob das ein Fehler in meinem Analytics-Account ist, überprüfte dann aber noch einige andere Webseiten. Auf allen das gleiche Bild wie in der Grafik unten: Ende Gelände. Die Grafik bezieht sich wirklich nur auf Braunschweig und soweit ich sehen konnte, gibt es das Phänomen mit keiner anderen Stadt. Traffic hatte ich auf meinen Seiten auch nach dem 25. Februar wie gewohnt.</p>
<p><a href="http://yuccatree.de/content/Beitraege/braunschweig.png"><img class="alignnone size-full wp-image-19359" title="braunschweig" src="http://yuccatree.de/content/Beitraege/braunschweig.png" alt="" width="580" height="75" /></a></p>
<p>Falls die Braunschweiger das Internet boykottieren, hätte ich da eigentlich von hören müssen. Dass sämtliche Internet-Provider gleichzeitig einen Schalter umgelegt haben, so dass alle Braunschweiger nun in einer Nachbarstadt mitgerechnet werden, ist ebenfalls unwahrscheinlich. Ein Bug in Google Analytics? Oder doch eine langsame Ausweitung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschw%C3%B6rung">Bielefeld-Veschwörung</a>?</p>
<p>Könnt ihr mal in eure Analytics-Accoutns hineinschauen, ob es bei euch auch so ist?</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Echtzeit-Sprachübersetzung: Google baut &#8220;Babelfisch&#8221;-App für Android</title>
		<link>http://yuccatree.de/2011/01/echtzeit-sprachubersetzung-google-baut-babelfisch-app-fur-android/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Jan 2011 18:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Babelfisch]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Translate]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Babelfisch&#8221; ist ein Fabelwesen aus den Büchern von Douglas Adams, mit dem wir jede gesprochene Sprache verstehen können, sobald wir ihn ins Ohr stecken. Er war bereits Namensgeber für einen Übersetzungsdienst, der heute Yahoo! gehört, aber rein schriftlich funktioniert. Google arbeitet gerade an einer ähnlichen App für Android. Sie kann gesprochene Sprache vom Englischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;Babelfisch&#8221; ist ein Fabelwesen aus den Büchern von Douglas Adams, mit dem wir jede gesprochene Sprache verstehen können, sobald wir ihn ins Ohr stecken. Er war bereits Namensgeber für einen Übersetzungsdienst, der heute Yahoo! gehört, aber rein schriftlich funktioniert. Google arbeitet gerade an einer ähnlichen App für Android. <a href="http://www.futurezone.at/stories/1665288/">Sie kann gesprochene Sprache vom Englischen ins Spanische übersetzten.</a></p>
<p><span id="more-18920"></span>Das ganze läuft im Rahmen des Google-Tanslate-Projektes, das schon längere Zeit geschriebene Text holprig von etlichen Sprachen in etliche andere Sprachen übersetzen kann. Das ganze soll nun auch mit gesprochener Sprache am Handy funktionieren &#8211; fast in Echzeit. Allerdings dürfen wir uns das ganze nicht wie einen Simultan-Dolmetscher vorstellen, sondern eher wie einen Walkie-Talkie &#8211; man spricht, spielt die Übersetzung ab, spricht, spielt die Übesetzung ab usw.</p>
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<p>Trotzdem wieder ein schönes Stück Science Fiction, das da wahr zu werden scheint. Interessant und spannend ist das auch für einen anderen Bereich: Zwar gibt es schon länger Diktiersoftware, die aber mehr oder weniger auf die Aussprache der Sprecher trainiert werden muss. Mit der Google-Software müsste es auch möglich sein, Telefonate, Videos und Podcasts für Hörgeschädigte in beliebigen Sprachen zu untertiteln.</p>
<p>Bei Douglas Adams wird der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Babelfisch">Babelfisch</a> übrigens nicht ganz unkritisch gesehen: In &#8220;Per Anhalter durch die Galaxis&#8221; wird er augenzwinkernd als das Wesen bezeichnet, das mehr blutige Kriege und Auseinandersetzungen zu verantworten hat, als jedes andere.</p>
<p>[Bild (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC</a>) <a href="http://www.flickr.com/photos/rufino_uribe/129731773/">Flickr/ruurmo</a>]</p>
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		<title>Google Zeitgeist &#8211; der etwas andere Jahresrückblick</title>
		<link>http://yuccatree.de/2010/12/goolge-zeitgeist-der-etwas-andere-jahresruckblick/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer jetzt noch schnell Revolution machen oder sonst irgend einen Bohei dick in den Medien lancieren will, hat es schwer: Medial haben wir die fünfte Jahreszeit, in der bis in den Januar hinein allenfalls noch über WikiLeaks berichtet werden wird, solange nicht gerade irgendwo ein Tsunami die Küsten verwüstet oder ein größerer Krieg ausbricht. Schließlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer jetzt noch schnell Revolution machen oder sonst irgend einen Bohei dick in den Medien lancieren will, hat es schwer: Medial haben wir die fünfte Jahreszeit, in der bis in den Januar hinein allenfalls noch über WikiLeaks berichtet werden wird, solange nicht gerade irgendwo ein Tsunami die Küsten verwüstet oder ein größerer Krieg ausbricht.</p>
<p><span id="more-18674"></span>Schließlich brauchen auch Journalisten und Medienleute mal ein paar freie Tage &#8211; vorzugsweise sozialkompatibel zwischen den Jahren. Es wird also fleißig aus der Konserve gesendet oder vorproduziert und der Klassiker des Genres ist der Jahresrückblick. Stern und Spiegel bringen Hefte mit großformatig abgedruckten Bildern und wenig Text; auf fast jedem Fernsehsender werden ein paar Studiogäste, die sich im Laufe des Jahres irgendwie hervorgetan hatten, auf jaucheske Art betalkt.</p>
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<p>Interessanterweise sind mir im sozialen Web solche Rückblicke bisher nicht oder wenn, dann eher <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/12/12/2011-rtl-wird-verkauft-niggemeier-singt-don-rupft-konstantin/">als Parodie</a> begegnet. Entweder gibt es sie nicht, oder mein sozialer Filter funktioniert. Dafür hat Google wieder einen <a href="http://www.google.com/intl/en/press/zeitgeist2010/">Zeitgeist-Jahresrückblick</a> zusammengestellt, aus dem hervorgeht, was wir dieses Jahr so gegooglet haben. <a href="http://www.stereopoly.de/google-zeitgeist-2010-die-google-top-10-des-jahres-video/">Andreas hat das mal drüben bei Stereopoly weitergehend aufgeschlüsselt.</a> Das ist schon deshalb interessant, weil niemand außer der Statistik für uns gefiltert hat und wir zu niemanden so ehrlich sind wie zur Suchmaschine.</p>
<p>Ach so, warum ich das alles hier schreibe: Google hat ein tolles Video dazu gemacht. Also Jahresrückblick wie im Fernsehen, aber ein Werbefilm, webTVig flott und mit einem riesigen Vorteil: Es dauert keine drei Minuten. Zu knapp? Google doch selber, was dich genauer interessiert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/F0QXB5pw2qE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/F0QXB5pw2qE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Google will Gedanken lesen</title>
		<link>http://yuccatree.de/2010/12/google-will-gedanken-lesen/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:48:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwer sagte einmal, dass eine hinreichend entwickelte Technologie von Magie nicht zu unterscheiden sei. Natürlich wird Google auch in Zukunft nicht in unsere Gehirne schauen können. Trotzdem ist das Ziel eine Art Gedankenlese-Trick. Das geht aus einem interessanten Interview hervor, das Tech Crunch mit Google-Managerin Marissa Mayer führte. Die Idee: Informationen sollen die Leute erreichen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwer sagte einmal, dass eine hinreichend entwickelte Technologie von Magie nicht zu unterscheiden sei. Natürlich wird Google auch in Zukunft nicht in unsere Gehirne schauen können. Trotzdem ist das Ziel eine Art Gedankenlese-Trick. Das geht aus einem interessanten <a href="http://techcrunch.com/2010/12/08/googles-next-big-thing/">Interview</a> hervor, das Tech Crunch mit Google-Managerin Marissa Mayer führte.</p>
<p><span id="more-18641"></span>Die Idee: Informationen sollen die Leute erreichen, wenn sie diese benötigen könnten, ohne dass explizit nach ihnen gesucht wurde. Paradebeispiel ist das gute alte Location Based Marketing: Wenn ich mich an Ort XY aufhalte, soll mir Restaurant Z empfohlen werden. Geredet wird darüber schon seit Jahren, in die Pötte kommt der Markt aber nur langsam und hierzulande noch kaum.</p>
<p>Natürlich geht das, was Google plant, weit über das genannte Beispiel hinaus. Ähnlich wie Amazon mit seinen Verkaufsempfehlungen versucht Google aus dem Kontext eines Nutzers zu schließen, was diesen interessieren könnte. Und Kontext ist ja längst nicht nur der Ort, Kontext ist auch der Social Graph, der im Gegensatz zu Facebook bei Google eher unterentwickelt ist. Und Kontext ist eine Historie von Suchbegriffen, worüber Google massenweise verfügt.</p>
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<p>Wie solche Dienste einmal aussehen könnten, weiß Marissa Mayer selbst noch nicht so genau und spricht von Herausforderungen, was das Design der Benutzerschnittstelle betrifft. Schließlich kann es nicht sein, dass wir mit Notifications ähnlich eingehender SMS zugeballert werden &#8211; was Smartphone-Nutzer zunehmend als Problem empfinden.</p>
<p>Wie solche Dienste also genau aussehen werden, ist noch unklar. Klar ist, was Google dafür braucht: Meine persönlichen Daten. Bisher hat es immer geheißen, Google speichere Such-Historien und überhaupt das Nutzerverhalten in den vielen Google-Diensten nur statistisch, um Werbung einblenden zu können &#8211; jedoch ohne diese Daten nachträglich einer Person zuordnen zu können.</p>
<p>Genau das muss Google in Zukunft aber tun, wenn der Trick mit dem &#8220;Gedanken lesen&#8221; ernst gemeint ist. Speichert Google eben <em>doch</em> bereits heute mein ganzes Such- und halbes Surfverhalten, hübsch unter meiner Google-Mail-Adresse subsummiert?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenkrieg zwischen Google und Facebook: Warnung vor der Datenfalle</title>
		<link>http://yuccatree.de/2010/11/datenkrieg-zwischen-google-und-facebook-warnung-vor-der-datenfalle/</link>
		<comments>http://yuccatree.de/2010/11/datenkrieg-zwischen-google-und-facebook-warnung-vor-der-datenfalle/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 08:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Storys]]></category>
		<category><![CDATA[Datenkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://yuccatree.de/?p=18144</guid>
		<description><![CDATA[Google warnt seine Nutzer ausdrücklich davor, Daten nach Facebook zu importieren. Dort bekomme man sie nicht mehr heraus. Im Datenkrieg mit Facebook versucht Google, sein Motto &#8220;Don&#8217;t be evil&#8221; hochzuhalten und Facebook moralisch zu mehr Offenheit zu bewegen. Der Anwender müsse Kontrolle über seine Daten haben, so ein Google-Text. Echte Kontrolle hat der Nutzer allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google warnt seine Nutzer ausdrücklich davor, Daten nach Facebook zu importieren. Dort bekomme man sie nicht mehr heraus. Im Datenkrieg mit Facebook versucht Google, sein Motto &#8220;Don&#8217;t be evil&#8221; hochzuhalten und Facebook moralisch zu mehr Offenheit zu bewegen. Der Anwender müsse Kontrolle über seine Daten haben, so ein Google-Text. Echte Kontrolle hat der Nutzer allerdings bei keinem der beiden Dienste.</p>
<p><span id="more-18144"></span>Es geht geht mal wieder um den Social Graph, also meine Beziehungen zu anderen Menschen, die mich fürs Marketing vieler Firmen als Konsument definieren. Der lässt sich &#8211; vor allem durch das gezielte Einblenden von Werbung &#8211; zu Geld machen. Google wurmt es allerdings, jenseits von Google Mail und vielleicht noch den Reader kaum über einen Dienst zu verfügen, mit dem sich ein solcher Social Graph gewinnen ließe. Orkut nutzt hierzulande niemand und Buzz könnte demnächst den Weg von Wave gehen.</p>
<p>Ganz anders Facebook: Dessen Kernanwendung ist eben nicht Suchen, Maps oder Mail sondern von Anfang an, sich mit Freunden und Bekannten zu verknüpfen. Facebook stellt unter anderem die Möglichkeit bereit, Kontakte aus einem Google-Account zu importieren, ohne im Gegenzug Google oder anderen Diensten den Import von Kontaktdaten aus Facebook zu gestatten.</p>
<p>Nachdem Google kurzerhand den Datenhahn für Facebook zugedreht hatte, reagierte Facebook mit einem Hack, bei dem die Google-Daten in eine Datei gespeichert und gleich wieder hochgeladen werden &#8211; das ganze voll automatisch und ohne Facebook.com verlassen zu müssen. Google kann hier nichts weiter tun, als die Daten ausliefern, <a href="http://www.teczilla.de/google-warnt-facebook-nutzer-vor-datenfalle/13411">tut dies aber nicht ohne Warnung</a>:</p>
<blockquote><p>Hold on a second. Are you super sure you want to import your contact information for your friends into a service that won&#8217;t let you get it out?<br />
Here&#8217;s the not-so-fine print. You have been directed to this page from a site that doesn&#8217;t allow you to re-export your data to other services, essentially locking up your contact data about your friends. So once you import your data there, you won&#8217;t be able to get it out. We think this is an important thing for you to know before you import your data there. Although we strongly disagree with this data protectionism, the choice is yours. Because, after all, you should have control over your data.</p>
<p>Of course, you are always free to download your contacts using the export feature in Google Contacts.</p>
<p>This public service announcement is brought to you on behalf of your friends in Google Contacts.</p>
<p>[__] Register a complaint over data protectionism. (Google will not record or display your name or email address.)</p>
<p>[__] Proceed with exporting this data. I recognize that once it&#8217;s been imported to another service, that service may not allow me to export it back out.</p>
<p>Select one or more options. Cancel and go back</p></blockquote>
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<p>Tatsächlich argumentiert Google nicht ganz sauber: Zunächst einmal gibt es mit OpenGraph sehr wohl eine Schnittstelle in Facebook, mit der sich die Nutzerdaten abfragen lassen, sofern der Nutzer dem zustimmt. Auch kann beispielsweise mein Handy problemlos Kontakte von Facebook herunterladen und ins Adressbuch einfügen &#8211; einschließlich der E-Mail-Adressen, <a href="http://techcrunch.com/2010/11/09/give-us-our-data-facebook/">egal was TechCrunch sagt</a>. Es gibt also keinen Grund, warum Google das nicht auch können sollte &#8211; und sei es mit einem Hack.</p>
<p>Geradezu dreist ist allerdings das Wort von der &#8220;Kontrolle&#8221;. Die Tatsache, ob man mit seinen Daten von einem Dienst zum anderen umziehen oder sich ein Backup auf der eigenen Platte machen kann, ist nur ein sehr kleiner Teil der Kontrolle, die eigentlich nötig wäre. Egal ob wir mal Google oder Facebook den Rücken kehren wollen - wir haben absolut keine Kontrolle darüber, was Google und Facebook mal mit all den gesammelten Daten anstellen werden. Das betrifft beide Dienste gleichermaßen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Google Wave kann jetzt Daten exportieren</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 07:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enno Park</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Wave]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Daten verlassen die sinkende Wave: Google hat die Weiterentwicklung von Wave vor rund zwei Monaten zunächst eingestellt und dann das ganze Projekt in Open Source überführt. All diejenigen, die den Dienst tatsächlich genutzt haben, bekommen ein Problem, sobald Google die Server abschaltet. Wohl vor allem aus diesem Grund hat Google jetzt eine Export-Funktion nachgereicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Daten verlassen die sinkende Wave: Google hat die Weiterentwicklung von Wave vor rund zwei Monaten zunächst <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Wave-wird-eingestellt-1050992.html">eingestellt</a> und dann das ganze Projekt <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Wave-wird-Open-Source-1072198.html">in Open Source überführt</a>. All diejenigen, die den Dienst tatsächlich genutzt haben, bekommen ein Problem, sobald Google die Server abschaltet. Wohl vor allem aus diesem Grund hat Google jetzt eine Export-Funktion nachgereicht.</p>
<p><span id="more-18116"></span><div style="float: left;margin-right:10px"><script type="text/javascript"><!--
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</script></div></p>
<p>Damit können einzelne Waves exportiert und als ZIP-Datei heruntergeladen werden, wobei man die Wahl zwischen einem Export als HTML-Datei oder in ein ZIP-Archiv hat. Letzteres enthält dann auch die Anhänge. Einerseits ist die Export-Funktion ein Witz, weil jede Wave einzeln exportiert werden muss, was sehr schnell mühsam wird, wenn man den Dienst ernsthaft genutzt und viele Waves produziert hat.</p>
<p>Allerdings weiß Google das und vertröstet auf später: Demnächst sollen auch viele Waves in einem Rutsch kopiert werden können. Wer also sehr viele hat, wartet besser noch ein wenig und spart sich unnötige Arbeit. Spannend wäre noch die Frage, ob die Open-Source-Gemeinde, die Wave jetzt betreut, auch einen Import-Filter zur Verfügung stellt für diejenigen unentwegten, die auch in Zukunft noch eigene Wave-Server betreiben wollen &#8211; schließlich steht die vereinfachte Variante &#8220;Wave in a Box&#8221; weiterhin im Raum. Außerdem plant Google einen Export von Waves nach Google Docs, was ich besonders sinnvoll fände.</p>
<p><a href="http://yuccatree.de/content/Beitraege/wave.png"><img title="wave" src="http://yuccatree.de/content/Beitraege/wave.png" alt="" width="580" height="563" /></a></p>
<p>[<a href="http://www.googlewatchblog.de/2010/11/09/export-von-google-wave-nun-moeglich/">via</a> GoogleWatchBlog]</p>
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