Schlagwort-Archiv: Google Maps

Kiffer-Paradies: Die ganz legale Marihuana-Karte von Los Angeles

Die “LA Times” zeigt auf einer Google-Maps-Karte die Verkaufsstellen für Marihuana in der Stadt Los Angeles an. Per Gesetz sind Kauf und Konsum von Marihuana für medizinische Zwecke in Kalifornien seit 1996 erlaubt. Eine Beschränkung auf 186 offizielle Verkaufsstellen führte zu 779 “Härtefall-Anträgen”, durch die sich die Stadt jetzt kämpfen muss.
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Monopoly City Streets: Straßen der ganzen Welt kaufen – Server hoffnungslos überlastet

Monopoly-Erfinder Hasbro hat gestern eine Online-Version des beliebten Brettspiels vorgestellt. In Kombination mit Google Maps kann man darin Straßen der ganzen Welt kaufen – theoretisch, denn die Server sind derart überlastet, dass kaum ein Spieler auf die Seite kommt, geschweige denn von fairem Spiel dann noch die Rede sein kann.
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Dank GPS-Handys: Google Maps wird zum Staumelder

Stellt euch auf den Kopf, Datenschützer, aber das ist genial! Google hat sein Geo-Tool Google Maps um einen Staumelder erweitert. Google misst dabei, wie schnell sich GPS-Handys auf den Straßen fortbewegen. Auf den Karten von Google Maps kann man damit sehen, auf welchen Straßen man im Stau steckt und wo man freie Fahrt hat.
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Sehen, wo was los ist: Stweet vermischt Twitter und Street View

Schlechte Neuigkeiten für alle Paranoiker: War es bis jetzt schon möglich, den Ursprung von Twitter-Meldungen in Echtzeit auf Google Maps angezeigt zu bekommen, ist nun mit Stweet ein neues Projekt an den Start gegangen, das noch einen Schritt weiter geht. Das Mashup von Twitter und Google Street View zeigt den Aufenthaltsort des Absenders eines Tweets nicht mehr aus kilometerweiter Entfernung, sondern präsentiert gleich die entsprechende Straße. Gezeigt wird das Ganze in einer 360-Grad-Ansicht, die bei jedem Twitter-Update wechselt.
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2.0 der Woche: Senghor on the Rocks

Am 16. Juni ist wieder Bloomsday. Gut, das ist jetzt noch ein Weilchen hin. Und ja, jetzt ist erst einmal Weihnachten. Aber das Entscheidende an dem Einstieg in diesen Artikel, dem Satz „Am 16. Juni ist wieder Bloomsday“, ist ja auch nicht das Datum, sondern die Tatsache, dass am Bloomsday beseelte James-Joyce-Fans durch Dublin wandern und Orte aufsuchen, an denen die Romanfiguren Leopold und Molly Bloom so banale Dinge tun wie „ein Gorgonzolabrot bei Davy Byrne verspeisen“ (Wikipedia). Und damit wäre elegant der Bogen geschlagen zum Thema des heutigen Web-2.0-Beitrags, denn ein starkes halbes Jahrhundert nach dem ersten Bloomsday begrüßen wir so etwas wie den ersten digitalen Nachahmer: den „Web-Roman mit Google Maps“ (Spiegel Online).

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Wie zeig ich’s meinem verwahrlosten Nachbarn?

Im finsteren Mittelalter war die Welt noch in Ordnung. Wenn man da einen verlausten Nachbarn hatte, schwärzte man ihn einfach mit dem Stigma “vom Teufel besessen” bei der Dorfgemeinschaft an und das Problem war wenig später gelöst. In der nicht minder verlausten freien Gesellschaft konnte man sich bisher allenfalls mit bösen Gerüchten weiterhelfen, was aber schnell vor Gericht mit einer Klage hinsichtlich “übler Nachrede” endete. Gut, dass es heute das Web 2.0 gibt und seit einiger Zeit eine nützliche Seite namens RottenNeighbor.com. Dort kann man seine verwahrlosten Nachbarn an den Pranger stellen – ohne dafür belangt zu werden. Es weiß nämlich keiner, wer’s geschrieben hat. Weiterlesen

2.0 der Woche: Google Maps mit Routenplaner für Fußgänger

Google hat in Google Maps eine Routenplanung für Fußgänger integriert. Diese bietet nicht nur eine genaue Wegbeschreibung, sondern auch einen auf den Meter genauen Entfernungsmesser mit Zeitangabe. So kann man zum Beispiel ausrechnen, dass der Weg von unserem Redaktionsbüro bis zur Stammkneipe nur 87 Meter oder 1 Minute beträgt – verlockend wenig! Google Fußweg ist noch im Beta-Stadium. Bereits jetzt hat das Tool aber schon eine Warnung für weniger friedliche Nachbarschaften eingebaut. So steht als Warnung vor jeder Wegplanung: „Seien Sie beim Laufen in unbekannten Gebieten vorsichtig.“

googlewatchblog.de, google.com/maps, planet.vaovaoweb.de

2.0 der Woche: Rivva Lokal – die Blog-Ereigniskarte

Rivva, ein Nachrichtenaggregator für Internet-Themen, hat gleich drei neue Dienste gestartet. Zwei davon stellen Blogeinträge auf einer Google-Maps-Karte dar. Die „Blogkarte“ ist dabei ruhig, die gewöhnungsbedürftige „Live-Map“ scrollt dafür ständig von einem Beitrag zum nächsten. Die dritte Funktion namens „Planet“ stellt Beiträge lokaler Blogs in einer Art Live-Ticker untereinander dar. Die drei Funktionen sind im Beta-Status und sollen laut Macher Frank Westphal noch verbessert werden. Die meisten Blogger sind begeistert und auch unser erster Eindruck ist positiv: Rivva hat das Rad nicht neu erfunden, aber vor allem Planet und Blogkarte sind nützliche Tools, die richtig gut umgesetzt sind!

rivva.de (Live-Map, Blogkarte, Planet)
bits.frblog.de, wirres.net, dimido.de

Google sieht die Welt aus der Normalperspektive: Street View

Google startet Street View in Europa, eine Erweiterung von Google Maps, die eine Blick aus der Sicht von Personen auf die Umgebung erlaubt. Damit lassen sich auch Gebäude betrachten. Weil auf Street View auch Personen zu sehen sind, hatten Datenschützer im Vorfeld ihre Bedenken geäußert. Gulli.com äußert sie immer noch. Google erklärte aber, das eingebaute Unschärfe-Tool verhindere das Erkennen von Gesichtern. Unterdessen startet Google in New York City einen neuen Dienst: die Routenplanung für Fußgänger.

maclife.de, gulli.com, theinquirer.de,
googlewatchblog.de