Schlagwort-Archiv: Freundenetz

Fragwürdge Werbung: Lokalisten erhängt Gefangene

Makabre Kampagne: Das Freundenetz “Lokalisten” hat einen handfesten Skandal ausgelöst. Ein Werbebanner des Netzwerks von ProSieben.Sat.1 ist wohl ein wenig über das Ziel hinaus geschossen und hat die Betreiber gegen die Werbeagentur aufgebracht. Das Banner ist aufgebaut wie ein Comic, in dem drei Gefangene zum Schafott geführt werden. Als der Henker zur Tat schreiten will, erkennt er in einem der Gefangenen einen Freund und befreit ihn. Die anderen beiden werden gehenkt. Slogan der Kampagne: “It’s good to have friends”. Gut, überall Freunde zu haben, die einem helfen können, wenn man es am wenigsten erwartet. Weiterlesen

Facebook nimmt neue Geschäftsbedingungen zurück

Facebook rudert zurück: Die klammheimlich eingeführten neuen Geschäftsbedingungen werden wieder zurückgenommen. Das verspricht Facebook-Chef Mark Zuckerberg nach massiven Protesten der Nutzer jetzt in seinem Blog. Die neuen Geschäftsbedingungen sahen vor, dass Facebook die Herrschaft über alle Daten der Nutzer behält, auch Fotos und Statusmeldungen, und sie veröffentlichen oder für marktforschende Zwecke nutzen darf. Ohne die Nutzer darüber zu informieren, wurde dieser kleiner aber entscheidende Zusatz am 4. Februar in die AGB aufgenommen und vor wenigen Tagen bekannt. Weiterlesen

Frech 2.0: Hab keine Ideen und lass dich dafür kaufen

Nach dem Motto: Irgendein reicher Konzern wird mir dafür schon Geld geben. Mission erfüllt: Die Berliner Internetagentur Construktiv hat in dieser Woche den Lifestreaming-Dienst FreundeNews gekauft. Die Summe ist leider nicht benannt, und Ziel der Aktion war für Construktiv offenbar nur, den vermeintlichen Konkurrenten abzuschalten. War das wirklich notwendig? Eher nicht. Aber es war zumindest nicht ganz dumm, das lütte Dornenbüschchen zu zertrampeln, ehe eine Regenwolke es aufgepäppelt hätte. Weiterlesen

Höchste Zeit, seine Freunde zu gruppieren

Henry Blodget hat 381 Freunde auf Facebook. Die meisten davon kennt der Chefredakteur des US-Technikblogs “Alley Insider” nicht, er hat sie einfach zu seiner Freundesliste hinzugefügt, als die Anfrage kam. Er ist nämlich auch ein höflicher Mensch. Es ist ja schließlich nett, wenn einen die Menschen mögen, und unhöflich wäre es auch, die Anfragen einfach zu ignorieren. Das führte dazu, dass Blodget die meisten seiner 381 “Freunde” nicht kennt, bei den Neuigkeiten und Statusmeldungen auf Facebook aber trotzdem über all ihre Aktivitäten informiert wird. Aber machen kann man da nichts, man freut sich ja über neue Freunde …

Ein amüsanter Text, den Blodget mit einem Wunsch an Facebook schließt: Es möge doch bitte eine Funktion geben, mit der man seine Freunde in mehrere Gruppen unterteilen kann: Echte Freunde, Arbeitsfreunde und Freunde, deren bedeutungsloses Geschwätz man den ganzen Tag hören will. Schöne Idee, die Facebook – und Twitter! – hoffentlich bald umsetzen.