Schlagwort-Archiv: E-Mail

Sehr schöne E-Mail-App mit kleinen Schnitzern: HTC Mozart mit Windows Phone 7 im Alltagstest (Teil 3) (Update)

Handys und Smartphones sind zum kommunizieren da. Gestern hat Andreas sich mit dem E-Mail-Programm von Windows Phone 7 beschäftigt. Das ist ein hervorragendes Beispiel für eine an sich sehr schöne Anwendung mit kleinem Schnitzer: Mit meinem IMAP-Server kommt sie nicht so richtig klar.

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Keine große Überraschung: Social-Media-Nutzung erhöht E-Mail-Verkehr

Seit einiger Zeit gibt es die Theorie, dass wir durch die erhöhte Nutzung von Social Media, insbesondere von Social Networks, entsprechend weniger Emails nutzen. Die Nachrichten auf Twitter, Facebook oder einem VZ-Netzwerk ersetzen immer mehr die klassische und “alte” Email. Eine neuveröffentlichte Studie von Nielsen zeigt aber, dass dem anscheinend nicht so ist.
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Nigeria-Connection hackt Facebook-Accounts und gibt sich als Freund aus

Das ist schon weit beunruhigender als bisher gewohnt: Die Nigeria-Connection, seit den 90er Jahren bekannt für E-Mail-Scams, hackt sich in die Benutzerkonten ganz normaler Facebook-Mitglieder. Als Freund getarnt, meldet sie sich im Chat bei alten Bekannten und versucht, sie mit einer Masche, um Geld zu betrügen. Das geht aus einem interessanten Chat-Protokoll auf Facebook hervor, das vom US-Branchenblog Alley Insider veröffentlicht wurde. Evan, ein Bekannter der Redaktion, wurde auf Facebook von seinem alten Highschool-Freund “Calvin” angechattet. Calvin behauptete, gerade in London und dort von einer Gang ausgeraubt worden zu sein. Jetzt brauche er 900 US-Dollar, um das Rückflugticket und Hotelrechnungen zu bezahlen. Weiterlesen

Spam: 350 Millionen Mails = 28 Kunden

Wer E-Mails nutzt, kommt nicht umhin, ständig seinen Posteingang zu entmüllen. Allein in Deutschland ist die Spam-Rate in den Jahren 2003 bis 2008 um mehr als 10.000 Prozent angestiegen, sagte Robert Rothe von eleven gerade beim 6. Deutschen Anti-Spam Kongress. Bei dem Wachstum meint man, müsste sich das Geschäft richtig lohnen. Sonst würden die Spammer damit ja gar nicht erst anfangen. Die University of California, Berkeley und UC, San Diego (UCSD) wollte das genau wissen und hat es in der Praxis ausprobiert. Das Resultat: Nach 26 Tagen und fast 350 Millionen versandten Spam-E-Mails bissen gerade einmal 28 Kunden an. Obwohl die Studenten Viagra bewarben, hat die Kampagne somit eine Responserate von weniger als 0,00001 Prozent. Die Umsätze erreichten 2.731,88 US-Dollar, also im Schnitt etwas über 100 US-Dollar pro Tag. Das dürfte nicht einmal die Kosten gedeckt haben.

Was schließen wir nun daraus: 1. Nur jede 12,5-millionste Spam-Mail führt zum Erfolg. Die Internetnutzer sind also gar nicht so dumm, wie wir dachten. 2. Nicht einmal finanziell scheint sich das Ganze zu lohnen. Könnte man es dann nicht auch genauso gut bleiben lassen?

Studie als PDF, BBC, spiegel online