Schlagwort-Archiv: E-Book

“The Page” Zukunft der elektronischen Zeitung?

E-Book-Reader wie das Kindle und Tablet-Computer wie das iPad mögen äußerst praktisch sein, wenn man mit ihnen ganze Bibliotheken herumtragen kann. Einen Nachteil haben sie: Sie sind nicht aus Papier und man kann sie nicht falten. Beim Herumtragen sind sie zu groß für die Jackentasche und Smartphones sind beim Lesen oft zu klein. Jae Kim versucht mit einer Design-Studie, die er “The Page” nennt, die Eigenschaften von Holzmedien und elektronischen Geräten zu verheiraten.

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Serien, Filme, E-Book-Reader: Der böse Fortschritt findet in Amerika statt

Ach, wie schön ist es in Amerika! Sony bringt einen neuen E-Book-Reader auf den US-Markt, der nur knapp 200 US-Dollar kosten und Amazons Kindle-Modellen damit Konkurrenz machen soll. Wie bei so vielen anderen technischen Neuentwicklungen ist von einem Marktstart in Deutschland dabei noch nicht die Rede. Warum auch – das Kindle gibt es ja hierzulande ebenfalls noch nicht.
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Klare Worte: Amazon entschuldigt sich für Löschungen von E-Books

Vergangene Woche mussten Kunden von Amazon mit Erschrecken feststellen, dass einige der von ihnen gekauften E-Books plötzlich von ihrem Kindle-Lesegrät verschwunden waren. Die Bücher wurden von Amazon gelöscht, nachdem sich herausstellte, dass die nötigen Lizenzen für den elektronischen Verkauf nicht vorhanden waren. Damit stieß das Unternehmen natürlich auf heftige Kritik. Nun hat sich Amazon-Chef Jeff Bezos im Forum der amerikanischen Kindle-Community für diesen Fauxpas öffentlich entschuldigt.
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In Zeitungsgröße: Amazon präsentiert großen Kindle

Die Spekulationen haben (endlich) ein Ende: Amazon hat heute Kindles großen Bruder, den Kindle DX vorgestellt. Er enthält ein 9,7 Zoll großes Display, das nahezu der Größe eines DIN-A4-Blatts entspricht und ebenfalls 16 Graustufen darstellen kann. Das Gewicht beträgt 550 Gramm, und er ist weniger als einen Zentimeter schlank. Wie beim kleinen Bruder befindet sich am unteren Rand eine kleine Tastatur. Weiterlesen

Blackberry: E-Books, TV-Serien und neue App World

Richtig, die gibt es ja auch noch: Drei Schlagzeilen rufen uns in dieser Woche Blackberry-Geräte in die Erinnerung zurück. Die Smartphones des kanadischen Herstellers Research in Motion (RIM) sollen in Kürze offenbar Fernsehserien streamen und – dem Trend folgend – bereits jetzt als E-Book-Reader dienen. Anfang April soll außerdem die längst überfällige Blackberry App World folgen. Weiterlesen

Bücher und Zeitschriften werden digital

Goodbye Gutenberg? Gleich drei Meldungen zum schleichenden Niedergang der letzten Printmedien flattern uns heute auf den Tisch. Wenn das ein Trend ist, dann könnten mit Büchern und Zeitschriften die letzten Bastionen gegen den E-Book-Reader fallen.

Zum Ersten ist Google gerade nicht nur dabei, Zeitungen einzuscannen, sondern seit Neuestem auch Zeitschriften – vornehmlich ältere Ausgaben zu Archivzwecken. Zum Zweiten wird Apples iPhone immer mehr zum E-Book-Reader. Die Kategorie “Buch” im App Store hat bereits 29 Seiten, und jetzt kündigen mit Penguin und Random House zwei weitere große Buch-Verlage iPhone-Apps an – wobei es dort nicht unbedingt Bücher zu lesen gibt. Zum Dritten wird auch Nintendo DS, die beliebte Spielekonsole für unterwegs, zum E-Book-Reader. Die Japaner veröffentlichen zu Weihnachten ein Paket aus 100 Literaturklassikern von Charles Dickens bis Jane Austen. Trifft die Medienrevolution nach den Zeitungen jetzt also auch Zeitschriften und Bücher? Ein Stück weit bestimmt: Die Verlage werden sich umstellen müssen, aber wer früh dran ist und zweigleisig fährt, macht sicher alles richtig. Denn Lesen scheinen die Leute immer noch ausgiebig, Medienkrise hin oder her.

libreka! wird deutsche E-Book-Plattform

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse hat der Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels (MVB) angekündigt, seine Online-Volltextsuche libreka! um einen E-Book-Shop zu erweitern. Verkaufsstart soll im ersten Halbjahr 2009 sein; dann sollen E-Books in den Formaten EPUB sowie durch Wasserzeichen geschützte PDFs erhältlich sein. Ziel sei es, Verlagen und Autoren zu einer größeren Reichweite im Netz verhelfen. Gelassen gibt sich der MVB angesichts der Vertriebsaktivitäten von Sony, mit Libri und Thalia ein eigenes System aufzubauen. Diese hatten ebenfalls ihr Geschäftsmodell für den Deutschland-Start des E-Book-Readers im Frühjahr 2009 vorgestellt.

E-Books: iPhone frisst Kindle auf

Das iPhone wird dank Zusatzanwendungen aus dem App Store zum E-Book-Reader. Und Natürlich gibt es auch die passenden E-Books dazu. Bedeutet das schon das Ende für Amazons Kindle? Dan Frommer und Joe Ranft glauben: ja. Kindle ist nur ein E-Book-Reader, aber eben kein iPhone und zu allem Überfluss noch teurer (wenn auch ohne monatliche Grundgebühr). Kindle hat natürlich andere Vorzüge, die das iPhone nicht hat, und sei es nur die frei wählbare Schriftgröße. Deswegen glauben wir, dass das Kindle so leicht nicht von der Bildfläche verschwinden wird – und dass der Verkaufspreis noch rapide fallen wird.

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