Schlagwort-Archiv: E-Book-Reader

Serien, Filme, E-Book-Reader: Der böse Fortschritt findet in Amerika statt

Ach, wie schön ist es in Amerika! Sony bringt einen neuen E-Book-Reader auf den US-Markt, der nur knapp 200 US-Dollar kosten und Amazons Kindle-Modellen damit Konkurrenz machen soll. Wie bei so vielen anderen technischen Neuentwicklungen ist von einem Marktstart in Deutschland dabei noch nicht die Rede. Warum auch – das Kindle gibt es ja hierzulande ebenfalls noch nicht.
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Amazons E-Book-Reader Kindle 2 nur in den USA erhältlich

Traumland Amerika: Während wir uns hier immer noch mit gedruckten Büchern herumschlagen müssen, hat Amazon gestern auf der anderen Seite des Großen Teichs das “Kindle 2″ vorgestellt. Das ist bereits die zweite, runderneuerte Version von Amazons E-Book-Reader. Sie soll mit 2 GByte Speicher statt bisher 256 MByte 1.500 Bücher speichern können. Das Kindle 2 hat im Vergleich zum Vorgänger 16 statt 4 Graustufen, um Bilder detailreicher und Texte schärfer als bisher darzustellen. Richtig sexy ist neben dem flachen Design (das Kindle ist nur 1 cm dick) aber vor allem der Akku: Amazon-Chef Jeff Bezos verspricht, dass eine Akkuladung bis zu zwei Wochen halten soll. Weiterlesen

Bücher und Zeitschriften werden digital

Goodbye Gutenberg? Gleich drei Meldungen zum schleichenden Niedergang der letzten Printmedien flattern uns heute auf den Tisch. Wenn das ein Trend ist, dann könnten mit Büchern und Zeitschriften die letzten Bastionen gegen den E-Book-Reader fallen.

Zum Ersten ist Google gerade nicht nur dabei, Zeitungen einzuscannen, sondern seit Neuestem auch Zeitschriften – vornehmlich ältere Ausgaben zu Archivzwecken. Zum Zweiten wird Apples iPhone immer mehr zum E-Book-Reader. Die Kategorie “Buch” im App Store hat bereits 29 Seiten, und jetzt kündigen mit Penguin und Random House zwei weitere große Buch-Verlage iPhone-Apps an – wobei es dort nicht unbedingt Bücher zu lesen gibt. Zum Dritten wird auch Nintendo DS, die beliebte Spielekonsole für unterwegs, zum E-Book-Reader. Die Japaner veröffentlichen zu Weihnachten ein Paket aus 100 Literaturklassikern von Charles Dickens bis Jane Austen. Trifft die Medienrevolution nach den Zeitungen jetzt also auch Zeitschriften und Bücher? Ein Stück weit bestimmt: Die Verlage werden sich umstellen müssen, aber wer früh dran ist und zweigleisig fährt, macht sicher alles richtig. Denn Lesen scheinen die Leute immer noch ausgiebig, Medienkrise hin oder her.