Schlagwort-Archiv: Download

Ein Jahr Vorsprung: Videoload zeigt US-Serien vor dem deutschen Fernsehen

Ein zaghafter Vorstoß, aber ein längst überfälliger: Videoload bietet in Deutschland erstmals US-Serien zum Download an, kurz nachdem sie in den USA über den Bildschirm flimmerten. Damit überholt die Telekom-Tochter das klassische Fernsehprogramm um fast ein Jahr – und folgt damit einen Trend, der längst nicht mehr aufzuhalten ist.
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Keine Alben mehr: Radiohead wollen nur noch Einzelsongs veröffentlichen

Radiohead ist die Band, die jeder mag. Den Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man bei Last.fm nach den beliebtesten Musikrichtungen und Bands sucht. Radiohead sind aber auch Vorreiter bei digitaler Musik: Nun will die Band größtenteils auf Alben und physische Tonträger verzichten und nur noch EPs und Einzelsongs im Internet verkaufen. Der Grund dafür ist ein recht banaler.
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KaZaA marschiert hinter Napster: Legal, kostenpflichtig – und wenig attraktiv

KaZaA, neben Napster eines der Synonyme für illegales Filesharing, ist als legales Angebot wieder auferstanden. Ähnlich wie das neue Napster ist aus KaZaA ein monatlicher Abodienst geworden. Eine Million Songs sind im Angebot, das auf die USA beschränkt ist. Aber kaum einer dürfte von Napster oder Musikstreaming zu KaZaA wechseln wollen.
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Webmusik Reloaded: Yahoo aggregiert, YouTube sperrt nicht, Deutsche zahlen für Musik aus dem Web

So, ein letztes Mal noch das Thema Webmusik, dann haben wir für ein paar Jahre Wochen auch erst einmal genug davon gehört. Yahoo hat seinem Musikdienst eine Schönheits-OP verpasst. Zur Ballkönigin wird Yahoo Music damit aber noch lange nicht. Yahoo hat zwar nun Widgets von YouTube, Last.fm und Pandora integriert, das aber nicht besonders geschickt. Außerdem: Die Top 10 der deutschen Charts sind weiterhin bei YouTube zu finden, und immerhin jeder vierte Deutsche zahlt für Musik-Downloads, meldet Bitkom. Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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Amazon startet MP3-Download-Store mit 5 Mio Titeln

Ab heute bietet Amazon auch in Deutschland Musik als MP3 mit 265 KBit/s zum Download an. Damit bekommt vor allem der Musikshop iTunes von Apple große Konkurrenz, denn: Die Songs bei Amazon sind billiger. Kosten bei Apple die meisten Musikstücke 99 Cent, so liegt der Preis bei Amazon zwischen 68 und 99 Cent, wobei viele der Songs für 77 Cent zu haben sein sollen. Zur Einführung werden sogar mehr als 2.000 Alben für unter fünf Euro angeboten.
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iTunes Store setzt 3-Stufen-Preismodell um

Nach einem Bericht der Los Angeles Times soll Apple die Majorlabels informiert haben, dass ab 7. April das neue Preismodell im iTunes Store umgesetzt wird. Danach gibt es künftig drei Preisstufen: 69 Cent, 99 Cent und 1,29 US-Dollar beziehungsweise Euro je nach Beliebtheit der Songs. Apple hat bereits im Januar auf das neue Modell hingewiesen. Für den Verbraucher wird dies vermutlich bedeuten, dass vor allem die aktuellen Tracks teurer werden. Weiterlesen

Mitleid gesucht: miese TV-Serien-Quoten wegen Downloads

“Amerikanische TV-Serien haben im deutschen Fernsehen schlechte Einschaltquoten, weil die Zuschauer sie schon im Internet gesehen haben”, so lautet das Fazit einer Analyse bei sueddeutsche.de. So führe insbesondere die zeitliche Verzögerung bei der Ausstrahlung dazu, dass Serienfans im Netz auf die Suche nach der nächsten Episode gehen. Bleibt die Frage, ob die TV-Produzenten nicht einen ähnlichen Fehler begehen, wie vor nicht allzu langer Zeit die Musikindustrie. Selbstverständlich sind und bleiben die meisten Downloadmöglichkeiten illegal. Aber geht hier nicht das Angebot am Bedarf vorbei? Wenn also die Anhänger von “Lost”, “Prison Break” & Co. schon diesen strafbaren Umstand auf sich nehmen, warum nicht legale Downloadmöglichkeiten anbieten? Apple ist mit dem iTunes Store (wieder mal) auf dem wichtigen Weg, auch wenn das Angebot (wieder mal) zunächst vor allem für den US-Markt verfügbar ist. Und, dass es auch ohne zeitliche Verzögerung geht, zeigen Beispiele wie “Desperate Housewives”, deren Ausstrahlung zeitnah erfolgt. Die TV-Industrie sollte also weniger auf die Internetnutzer schimpfen und lieber ihre Geschäftspraktiken überdenken.

sueddeutsche.de

Blu-ray wird den Kampf gegen Set-Top-Boxen verlieren

Was wird eigentlich aus Blu-ray? Ein voller Erfolg, meint Cnet-Redakteur und Sony-Evangelist David Camoy und gibt dafür neun Gründe an. Die ließen sich bei genauerer Betrachtung ebenso gut als Gegenthesen verwenden, meint hingegen CrunchGear-Redakteur Devin Coldewey und nimmt Camoys Punkte genüsslich auseinander. Hauptstreitpunkt der beiden: Werden digitale Downloads Disk-Formate in Kürze ersetzen? Beide sagen nein: in Kürze nicht. Aber Blu-ray-Gegner Coldeway ist sich sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist. Das glauben wir übrigens auch. Weiterlesen