Schlagwort-Archiv: Cloud Computing

Google kündigt Browser-Betriebssystem Chrome OS an

Vermutet wurde es ja schon lange: Google entwickelt ein eigenes Betriebssystem, das auf dem Browser Chrome und einem Linux-Kern basiert. Es soll in der zweiten Hälfte nächsten Jahres auf Netbooks ausgeliefert werden. Viele sehen Chrome OS bereits als Frontalangriff auf Microsoft. Die Hoffnung kommt aber noch etwas zu früh.
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PirateBay stellt neues Geschäftsmodell vor: Das Paradies auf Erden

Es klingt ein wenig abenteuerlich – fast so wie das Piratenleben: Hans Pandeya hat in einem Interview mit Futurezone das Geschäftsmodell der nächsten Generation von The PirateBay vorgestellt. Der Filesharing-Dienst soll Geld mit Bandbreiten- und Speicherplatzvermietung verdienen, sowie mit Werbung. Nicht nur die Rechteinhaber sollen entlohnt werden, auch die Filesharer sollen Geld verdienen. Ein legales und gleichzeitig kostenloses Filesharing-Netz also, bei dem alle gewinnen und alle Menschen glücklich sind?
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Die CD in der Gosse: Der Niedergang eines einst beliebten Speichermediums

Ich bin keiner von denen, die oft sagen “Das hätt’s früher nicht gegeben!”, aber heute Morgen schoss mir der Gedanke mehrfach durch den Kopf. In meiner Straße war Müllabfuhrtag und beim Leeren der Tonnen muss irgendwie diese CD herausgefallen und auf der Straße gelandet sein. Die CD als Wegwerfartikel. Dabei ist es gerade einmal 20 Jahre her, dass CD-Player in deutschen Wohnzimmern Einzug gehalten haben, man die CDs noch vorsichtig mit den Fingerspitzen angefasst und nach jedem Hören gleich wieder in die staubsichere Hülle gesteckt hat. Heute, drei Technikgenerationen und haufenweise AOL-CDs später, sind wir wohl endgültig in der Wegwerfgesellschaft angekommen. Weiterlesen

Google macht Mail offline verfügbar & freut sich auf unsere Daten

Kleiner Schritt, große Wirkung: Heute Morgen tickerte eine unscheinbare Meldung herein: Google macht seinen beliebten Webmailer “Google Mail” auch offline verfügbar – und tritt damit in direkte Konkurrenz zu lokal installierten Mailprogrammen wie Mozilla Thunderbird, Outook und Outlook Express. Dazu muss lediglich “Google Gears” auf dem Rechner installiert sein, Googles Schleuse zwischen der Online- und Offline-Welt. Auch Google Calender wird offline verfügbar. Was nun daran so Besonderes ist: Microsoft wird damit erhebliche Konkurrenz bekommen – und unsere Mails werden nicht mehr lange uns selbst gehören. Weiterlesen

Wochenendgezwitscher #1: Nicht ohne mein Betriebssystem!

In diesem Jahr werden die ersten Cloud-Betriebssysteme herauskommen und sicher auch auf dem einen oder anderen Netbook installiert werden. Würde Ihnen so ein Betriebssystem light reichen oder könnten Sie auf ein komplettes Windows, Linux oder Mac OS nicht verzichten? Das war die Frage unseres ersten Wochenendgezwitschers. Wir hatten für die Debatte um Leser-Input via Kommentar oder Twitter gebeten. Ein Leben ganz ohne vollwertiges Betriebssystem kann sich keiner so recht vorstellen, aber vielleicht ist die Lösung näher – und bisher mobiler – als sich manch einer vorstellen kann. Weiterlesen

Rausgefischt: Suchmaschinen, Apple, Google, Bild-DSL

Unsere Rubrik für das Geschehen der Woche, kurz zusammengefasst. Hier der Fang der Woche:

Freitags-Refresh:

  • Russischer Geschäftsmann will sich das Smiley-Symbol ;-) patentieren lassen, scheitert aber (zum Glück) am Widerstand der Patentbehörde.
  • Qual der Wahl: 46 Prozent der Frauen würden lieber auf Sex verzichten als auf das Internet.
  • Neuer IT-Hype Cloud Computing ausführlich erklärt von Wolfgang Herrmann.
  • Erstes Android-Handy T-Mobile G1 kommt im März auf den deutschen Markt. Sony-Ericsson kündigt ein Android-Gerät für Sommer 2009 an.
  • Versorgung ländlicher Gebiete mit Breitband-Internet gestaltet sich schwierig.
  • Nummer 4 der großen Betriebssysteme? Toshiba bringt Laptops mit OpenSolaris auf den US-Markt.

Vom Rest der Woche:

  • Jahresrückblick der Suchmaschinen: Deutsche suchen auf Google, MSN und Yahoo am häufigsten nach “Wetter”.
  • Hollywood kontra TV-Sender: Wegen eines Lizenzstreits sind einige Filme und Serien aus dem US-Angebot von iTunes und Netflix verschwunden.
  • Googles Browser “Chrome” verlässt den Beta-Status und darf damit jetzt auf Rechnern von Dell und HP vorinstalliert werden.
  • Apple opfert in Ägypten die GPS-Funktion im iPhone auf Wunsch der Regierung. Was wird Apple erst für China opfern?
  • Digitale Welt reloaded: Sony eröffnet heute den 3D-Treffpunkt “PlayStation Home”.
  • Firmen-Blogs gelten als besonders unglaubwürdig, fand Forrester in einer Umfrage heraus.
  • Bild-Zeitung und Filiago wollen breitbandlose Gemeinden mit Satelliten-DSL versorgen.
  • Sony-Ericsson, Vodafone und zwölf weitere Mobilfunk-Unternehmen treten Googles Open Handset Alliance (“Android”) bei.
  • Navi-Hersteller TomTom ermittelt für einen neuen Staumelder aktuelle Daten unter anderem von Vodafone-Handys.

2.0: BlueTunes – Musiksammlung online speichern

Keine Woche vergeht, ohne dass ein neuer Musikdienst startet. Kürzlich haben wir PlisTube vorgestellt, eine Jukebox für YouTube-Videos. In dieser Woche ist BlueTunes dran, ein Dienst der nebenbei erklärt, wie man das Prinzip Cloud Computing sinnvoll nutzen kann: Der User legt seine Musiksammlung in einem Online-Speicher ab und kann deswegen von überall darauf zugreifen: unterwegs, im Büro, im Cafe oder auch zu Hause. Der Player hat keinen so guten Klang wie iTunes oder WinAmp, aber er funktioniert größtenteils. Zum Hochladen der Songs wird Java eingesetzt, was den Upload laut den Machern auf einen Bruchteil der sonst üblichen Zeit verkürzen soll. Das ist Quatsch, denn natürlich hängt die Upload-Geschwindigkeit vom verfügbaren Internetzugang ab. Nur wenn schon ein anderer BlueTunes-Benutzer denselben Song hochgeladen hat, wird er aus der Community zur Verfügung gestellt und nicht neu hochgeladen. Ob das rechtlich so koscher ist, sollen die Plattenlabels entscheiden. ;) Gut möglich, dass die BlueTunes-Macher damit ihr Geschäftsmodell rechtfertigen wollen. Denn das Hochladen ganzer Musikbibliotheken, die nicht Mainstream sind, dürfte auch mit BlueTunes – je nach Umfang – etliche Stunden bis Tage dauern. Wer sich das einmal angetan hat, verfügt dann über einen durchaus praktischen Musikservice. So richtig einschlagen wird die Idee aber sicher erst, wenn es noch deutlich schnellere Internetzugänge gibt.

bluetunes.net, techcrunch.com

Facebook wird zum Web-Betriebssystem

Facebook WindowsFacebook nähert sich den Funktionen eines Betriebssystems an: Das neue Design der Freundeplattform bietet unten eine Werkzeugleiste, die stark an die Windows-Taskleiste erinnert und ähnliche Funktionen anbietet. Über die Menüpunkte lassen sich die beliebtesten Funktionen aufrufen. Ob das mal wieder ein weiterer Schritt hin zum Browser-Betriebssystem ist? Wenn Ihr uns fragt, klare Antwort: Ja!

netzwertig.com, facebook.com