Schlagwort-Archiv: Apple

G1: T-Mobile stellt das erste Google-Handy vor

Android-HandyLange war der Ausgang ungewiss, doch nun hat das Android-Drama eine entscheidende Wendung genommen. Denn jetzt haben die Charaktere es zumindest schon einmal vorgestellt, das erste Handy mit Googles Betriebssystem “Android”. Es heißt “G1″ oder auch “Dream” und ist vom taiwanischen Hersteller HTC. T-Mobile will das Smartphone ab dem 22. Oktober für 179 US-Dollar (plus monatliche Grundgebühr) in den USA verkaufen. Nach all dem Hickhack der letzten Monate sei uns verziehen, wenn wir erst dann von Happy End sprechen, sobald die ersten Kunden ein funktionierendes Gerät in den Händen halten. Bis zum Marktstart in Deutschland wird es freilich noch bis zum kommenden Frühjahr dauern. Wichtiger ist natürlich, was das Gerät eigentlich kann. Die wichtigsten Fakten in der Übersicht: Weiterlesen

iPod vs. Zune im Kindergartentest

Die “New York Times” hat mit David Pogue einen ganz besonderen Technikreporter, der jede Woche ein technisches Gerät aus einer ungewöhnlichen Perspektive beleuchtet. Diesmal hat er sich in den Kindergarten aufgemacht, um für den Techniknachwuchs im Kasperletheater Apples iPod gegen Microsofts Zune antreten zu lassen. Wer hat den besseren Musikplayer? Lassen wir doch die Kinder entscheiden!

ifun.de, nytimes.com (Video), en.wikipedia.org (David Pogue)

Apple bringt Filmdownloads nach Deutschland

Wir haben ja auch nur zwei Jahre darauf warten müssen: Apple hat angekündigt, Spielfilm- und Seriendownloads über den iTunes-Store in Kürze auch in Deutschland verfügbar zu machen. Bislang gibt es dort nur wenige hochkarätige Serien wie “Lost” und “Scrubs” zum Download. Zurzeit baut Apple ein Videoangebot mit deutschsprachigen Inhalten auf; über Preise und Angebot wurde aber noch nichts bekannt. Dafür sollen etwas später auch Videos in der besseren HD-Auflösung zur Verfügung stehen. Maxdome und Videoload, den beiden Platzhirschen auf dem deutschen Markt, dürften trotzdem schon die Knie schlottern. Den Fernsehsendern dafür eher nicht. Denn es ist unwahrscheinlich, dass Deutschland das gleiche Angebot bekommt wie die USA, und damit zum Beispiel Kinofilme und Serien auf Englisch noch vor der DVD- oder der deutschen Free-TV-Premiere erhältlich sein werden. Schade eigentlich…

wiwo.de, maclife.de

Unboxing: Am Ende hilft nur rohe Gewalt

Unboxing ist eigentlich schon lange nichts Neues mehr, liegt aber nach wie vor im Trend, gerade bei Apple-Fans: das feierliche Auspacken eines neuen Produkts, was viele Käufer auch gerne auf Video festhalten und online stellen. Samsung hat für das Omnia i900 eine witzige virale Marketingkampagne gestartet, und das Webportal Unboxing.com zeigt nur Videos von feierlichen Auspackfesten, was für unbeteiligte Zuschauer in den seltensten Fällen spannend ist. Lustig wird es dann, wenn das Unboxing grandios schief geht wie im Falle einer Apple-Fernbedienung. Viel Spaß!

vimeo.com (Unboxing-Panne), youtube.com (Samsung), heise.de/tp (Unboxing-Trend), unboxing.gearlive.com, via basicthinking.de

Werbespot: Seinfeld zieht Bill Gates die Schuhe an

Microsoft hält Wort und zeigt den ersten Werbespot mit Komiker Jerry Seinfeld, der in einem Kaufhaus Bill Gates beim Schuhekaufen trifft. Seinfeld kennt sich mit Schuhen aus und berät den reichen Microsoft-Gründer. Ein bisschen über Computer unterhalten sie sich natürlich auch noch. Das soll witzig sein, ist es stellenweise auch, aber trotzdem springt der Funke nicht so recht über. Microsofts Senior Vice President Bill Veghte erklärt warum: Der Spot sei erst ein Eisbrecher, um Microsoft mit neuem Image vorzustellen. Ende des Monats gehe es tiefer in die technische Materie. Na denn. Die Kampagne, die Microsoft sich rund 300 Millionen US-Dollar kosten lässt, ist als Antwort auf Apples Get-a-Mac-Spots gedacht. Funktioniert’s? Die Blogosphäre ist wie immer zwiegespalten. Die meisten schütteln den Kopf. Seinfeld-Kenner wie Mika und Anton Waldt können dem Spot aber etwas abgewinnen. Und Sie? Entscheiden Sie selbst!

youtube.com (Der Werbespot), apple.com (Get a Mac-Kampagne)
Pro: engadget.com, mwand.wordpress.com
Kontra: blogs.zdnet.com, fixmbr.de, , miese-gedanken.de

Nokia portiert den Firefox

Nokia hat sich in Zusammenarbeit mit Mozilla den Firefox-Browser für die Grafikbibliothek Qt portieren lassen. Einfacher ausgedrückt heißt das, dass der Browser künftig auf verschiedenen Handys oder Smartphones laufen wird. Tests, um Firefox für das iPhone zu portieren, seien an Apple gescheitert, monierten die Mozilla-Entwickler. Technikfreaks vermuten nun, dass es zu einem mobilen Browser-Kampf kommen könnte – ähnlich wie zu Zeiten der Fehde zwischen Netscape und Microsoft in den 90er Jahren. Apropos Microsoft: Der Software-Riese ist anders als Apple, Mozilla und Opera bei mobilen Browsern noch gar nicht aktiv geworden. Sieht so aus, als verschliefen die Redmonder auch hier die Entwicklung wie seinerzeit beim World Wide Web.

computerwoche.de, arstechnica.com, blog.laptopmag.com

Apps: Mit Software lässt sich plötzlich Geld verdienen

Apps überall: Die kleinen Software-Tools, die man auf das Apple iPhone herunterladen kann, sind die eigentliche Killer-Applikation des “Wunderhandys”. Apple-Boss Steve Jobs feiert mehr als 60 Millionen Downloads seit dem Start des “App Stores” vor gut einem Monat. Die User investieren rund 1 Million US-Dollar am Tag für die kleinen Tools, die meist nur wenige Dollar kosten. Mit Software kann man also plötzlich wieder Geld verdienen, wundert sich auch Jobs in einem Interview mit dem Wall Street Journal: “Ich habe in meiner Karriere mit Software bislang nichts Vergleichbares erlebt.” Weiterlesen

Keine iPhones lieferbar – Kunden zahlen trotzdem

Starkes Stück: iPhone-Neukunden, die noch kein Gerät erhalten haben, müssen trotzdem zahlen. T-Mobile hat aktivierte SIM-Karten verschickt, kann das Gerät aber aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Apple nicht anbieten. Der Vertrag läuft aber trotzdem schon. T-Mobile reagiert nun mit einer Gutschrift für einen Monat, allerdings kann sich die Nachlieferung von iPhones noch bis Oktober hinziehen.

heise.de, handy-mc.de

E-Books: iPhone frisst Kindle auf

Das iPhone wird dank Zusatzanwendungen aus dem App Store zum E-Book-Reader. Und Natürlich gibt es auch die passenden E-Books dazu. Bedeutet das schon das Ende für Amazons Kindle? Dan Frommer und Joe Ranft glauben: ja. Kindle ist nur ein E-Book-Reader, aber eben kein iPhone und zu allem Überfluss noch teurer (wenn auch ohne monatliche Grundgebühr). Kindle hat natürlich andere Vorzüge, die das iPhone nicht hat, und sei es nur die frei wählbare Schriftgröße. Deswegen glauben wir, dass das Kindle so leicht nicht von der Bildfläche verschwinden wird – und dass der Verkaufspreis noch rapide fallen wird.

alleyinsider.com, joeranft.com, iwatchblog.com, cgi.zdnet.de

Apple iPhone 3G startet

Apple hat den Verkauf der zweiten iPhone-Generation „iPhone 3G“ am vergangenen Wochenende weltweit gestartet. In Deutschland verkaufte T-Mobile auf Anhieb 15.000 Geräte (viel mehr wurden von Apple auch nicht geliefert), weltweit setzte Apple 1 Million iPhones ab. Der Start wurde von zahlreichen Pannen begleitet: So ließen sich zahlreiche iPhones erst nach mehr als einem Tag aktivieren. Der Update der ersten iPhone-Generation auf das neue System führte zu Systemabstürzen. Schuld war ganz einfach die Tatsache, dass der Apple-Server dem Ansturm nicht gewachsen war. Weiterlesen