Schlagwort-Archiv: App Store

Nokias Ovi Store ausprobiert: Alte Handys tunen für viel Geld

Chic aber unpraktisch – und dazu noch teuer: Nachdem Nokia am Montagabend seinen Ovi-Store vorgestellt hatte, ließen die Beschwerden nicht lange auf sich warten. Dabei ist der Store eigentlich ganz praktisch – und kann sogar ältere Handys wieder aufmotzen. Aber warum bloß schafft es nur Apple, Auswahl und Bedienung so einfach zu machen?
Weiterlesen

App-Test: QuadCamera – Lomografie 2.0

Vermutlich werden wir jetzt schon für diese Überschrift Prügel aus der Lomo-Fangemeinde beziehen, aber dennoch wagen wir den Vergleich: QuadCamera ist ein iPhone-App, mit dem sich Fotoserien mit einer viertel- und drei Sekunden Verzögerung aufnehmen lassen. Zur Wahl stehen dabei die Varianten 2×2, 4×1, 4×2 oder 8×1 Bilder. Diese werden anschließend von der Anwendung in Rahmen gepackt und zu einem Gesamtbild montiert.
Weiterlesen

App-Test: Shazam kennt (fast) jedes Lied

Es gehört zweifellos zu den faszinierendsten Apps überhaupt: der Musikerkennungsdienst Shazam. Ja, und er arbeitet wirklich wie beschrieben: einfach das iPhone vor den Lautsprecher halten. Die Software zeichnet die Musik auf, analysiert sie und gibt das erkannte Stück neben einem Kauf-Link im iTunes Store aus. In der Fernsehwerbung zu Shazam preist Apple das App als besonderes Feature des iPhones. Dabei gibt es Shazam auch auf für andere Handys und PCs, und zwar schon seit Jahren. Weiterlesen

App-Test: iChoose beantwortet entscheidende Fragen

Berufschauvinisten rühmen gerne die Entscheidungsschwäche des weiblichen Geschlechts. Aber mal ehrlich, wie oft schwanken die Herren der Schöpfung, bis sie (endlich) eine Entscheidung gefällt haben? Damit ist jetzt endlich Schluss – dank iChoose! Die kostenlose Anwendung sorgt für die freiwillig gewählte Bevormundung und hilft bei der Entscheidungsfindung in allen erdenklichen Lebenslagen. Weiterlesen

Mobile Apps gehen weg wie warme Semmeln

Als “Apple App Store Effekt” bezeichnen die Marktforscher von ABI Research das Phänomen, dass Smartphone-Besitzer für Zusatzanwendungen genauso viel Geld ausgeben, wie für das Gerät selbst. Laut einer im November in den USA durchgeführten Studie hat die Mehrheit der Smartphone-Besitzer Anwendungen im Wert von bis zu 100 US-Dollar erworben. Fast 17 Prozent gaben sogar zwischen 100 und 499 US-Dollar aus.
Weiterlesen

Android-Handy G1: Enttäuschende Konditionen von T-Mobile

Na gut, wir mögen iPhone-Fans sein. Aber zu welchen Konditionen T-Mobile das erste Google-Handy ab dem 2. Februar in Deutschland vermarkten will, lässt uns nicht wirklich von der Stuhlkante kippen. Die gute Nachricht: Der Anschaffungspreis ist niedrig. Selbst beim Einstiegstarif XS mit einer Grundgebühr von 24,95 Euro (und jeder Menge Extrakosten für Telefongespräche, SMS und Datennutzung) kostet das G1 nur 59,95 Euro. In den anderen Tarifen S, M und L kostet die Anschaffung sogar nur 1 Euro. Alle weiteren Tarife hat T-Mobile hier schön übersichtlich für Sie aufgelistet. Um es kurz zu machen: Es fehlt mal wieder eine echte mobile Datenflatrate. Weiterlesen

Bücher und Zeitschriften werden digital

Goodbye Gutenberg? Gleich drei Meldungen zum schleichenden Niedergang der letzten Printmedien flattern uns heute auf den Tisch. Wenn das ein Trend ist, dann könnten mit Büchern und Zeitschriften die letzten Bastionen gegen den E-Book-Reader fallen.

Zum Ersten ist Google gerade nicht nur dabei, Zeitungen einzuscannen, sondern seit Neuestem auch Zeitschriften – vornehmlich ältere Ausgaben zu Archivzwecken. Zum Zweiten wird Apples iPhone immer mehr zum E-Book-Reader. Die Kategorie “Buch” im App Store hat bereits 29 Seiten, und jetzt kündigen mit Penguin und Random House zwei weitere große Buch-Verlage iPhone-Apps an – wobei es dort nicht unbedingt Bücher zu lesen gibt. Zum Dritten wird auch Nintendo DS, die beliebte Spielekonsole für unterwegs, zum E-Book-Reader. Die Japaner veröffentlichen zu Weihnachten ein Paket aus 100 Literaturklassikern von Charles Dickens bis Jane Austen. Trifft die Medienrevolution nach den Zeitungen jetzt also auch Zeitschriften und Bücher? Ein Stück weit bestimmt: Die Verlage werden sich umstellen müssen, aber wer früh dran ist und zweigleisig fährt, macht sicher alles richtig. Denn Lesen scheinen die Leute immer noch ausgiebig, Medienkrise hin oder her.