Schlagwort-Archiv: Amazon

Amazon startet MP3-Download-Store mit 5 Mio Titeln

Ab heute bietet Amazon auch in Deutschland Musik als MP3 mit 265 KBit/s zum Download an. Damit bekommt vor allem der Musikshop iTunes von Apple große Konkurrenz, denn: Die Songs bei Amazon sind billiger. Kosten bei Apple die meisten Musikstücke 99 Cent, so liegt der Preis bei Amazon zwischen 68 und 99 Cent, wobei viele der Songs für 77 Cent zu haben sein sollen. Zur Einführung werden sogar mehr als 2.000 Alben für unter fünf Euro angeboten.
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Ideen zu verschenken: Beiträge per Mausklick mit einer Spende belohnen

In den letzten Tagen geistern Bezahlmodelle für Online-Journalismus wieder verstärkt durch die Landschaft. US-Medien wollen sich mit Bezahlcontent retten, Medienmacher allerorts kritisieren diese Pläne als Suizid aus Angst vor dem Selbstmord. Wir hätten da eine kleine Idee zu verschenken, wie Bezahlcontent funktionieren kann. Weil sie einfach und freiwillig ist: Man kombiniert einfach ein Bezahlsystem wie PayPal lokal mit einem Bewertungsportal wie Digg. Weiterlesen

Amazons E-Book-Reader Kindle 2 nur in den USA erhältlich

Traumland Amerika: Während wir uns hier immer noch mit gedruckten Büchern herumschlagen müssen, hat Amazon gestern auf der anderen Seite des Großen Teichs das “Kindle 2″ vorgestellt. Das ist bereits die zweite, runderneuerte Version von Amazons E-Book-Reader. Sie soll mit 2 GByte Speicher statt bisher 256 MByte 1.500 Bücher speichern können. Das Kindle 2 hat im Vergleich zum Vorgänger 16 statt 4 Graustufen, um Bilder detailreicher und Texte schärfer als bisher darzustellen. Richtig sexy ist neben dem flachen Design (das Kindle ist nur 1 cm dick) aber vor allem der Akku: Amazon-Chef Jeff Bezos verspricht, dass eine Akkuladung bis zu zwei Wochen halten soll. Weiterlesen

Skandal: Bezahlt Belkin für Amazon-Rezensionen? (Update)

Geld für gute Rezensionen: Ein Vertreter von Belkin, einem US-Hersteller für Peripheriegeräte, bietet Honorar für die 100-prozentig positive Bewertung bestimmter Unternehmensprodukte bei Amazon.com und anderen Online-Händlern. Wie die Webseite “The Daily Background” herausgefunden haben will, gibt es in Amazons Dienst “Mechanical Turk” eine entsprechende Anzeige, die von dem Belkin-Mitarbeiter Mike Bayard eingestellt wurde. Darin fordert Bayard auf, möglichst hohe Bewertungen für ein Produkt abzugeben, unabhängig vom tatsächlichen Erwerb oder realen Erfahrungen damit. Jede positive Rezension würde mit 65 Cent vergütet. Nach Recherchen von “The Daily Background” bezahlt Bayard auch für Bewertungen bei Buy.com und Newegg. freshzweinull hat die deutsche Vertretung von Belkin um eine offizielle Stellungnahme dazu gebeten.

Update, 10:44 Uhr: Karsten Kunert, Pressesprecher von Belkin Deutschland, nennt die Geschichte gegenüber freshzweinull “unglaublich”. Es handele sich um einen Einzelfall und sei nicht Teil der Firmenphilosophie. Belkin International distanziert sich in einer offiziellen Presse-Erklärung von Mike Bayard und erklärt, man habe alle eigenen Anzeigen von Amazons “Mechanical Turk” vorsorglich gelöscht. Der Verdacht liegt jedoch nahe, dass positive Eigenrezensionen von Verlagen und Herstellern gängige Praxis sind und sich in diesem Falle nur jemand erwischen ließ.

Daily Background, Crunchgear, Amazon Mechanical Turk

Filmdownloads für den Fernseher

Im Mai vergangenen Jahres präsentierte Roku die erste Settop-Box, mit der Filme und TV-Serien des amerikanischen Online-DVD-Verleihers „Netflix” ohne PC direkt auf dem Fernseher geschaut werden konnten. Mittlerweile ermöglichen das zwar auch andere Geräte, aber die Roku Netflix Box war der Vorreiter, und schaffte es sogar auf die „Hitliste der besten Gadgets 2008“ des Time-Magazine. Weiterlesen

Weihnachtsgeschäft: Amazon UK schwingt die Peitsche

Wir alle freuen uns, wenn unsere Online-Bestellungen noch rechtzeitig eintreffen, damit wir unseren Lieben an Weihnachten pünktlich eine Freude machen können. Das führt bei Versandhändlern und Logistikunternehmen naturgemäß zu einer Menge Stress und Überstunden. Die britischen Amazon-Angestellten bekommen das nach einem Report der Zeitung “The Sunday Times” in einer besonders heftigen Weise zu spüren: So würden Mitarbeiter im Versandhaus in Bedfordshire massiv unter Druck gesetzt. Weiterlesen

libreka! wird deutsche E-Book-Plattform

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse hat der Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels (MVB) angekündigt, seine Online-Volltextsuche libreka! um einen E-Book-Shop zu erweitern. Verkaufsstart soll im ersten Halbjahr 2009 sein; dann sollen E-Books in den Formaten EPUB sowie durch Wasserzeichen geschützte PDFs erhältlich sein. Ziel sei es, Verlagen und Autoren zu einer größeren Reichweite im Netz verhelfen. Gelassen gibt sich der MVB angesichts der Vertriebsaktivitäten von Sony, mit Libri und Thalia ein eigenes System aufzubauen. Diese hatten ebenfalls ihr Geschäftsmodell für den Deutschland-Start des E-Book-Readers im Frühjahr 2009 vorgestellt.

YouTube will als Verkaufsplattform endlich Geld verdienen

Google hat vielleicht doch noch einen Weg gefunden, um aus der Geldvernichtungsmaschine YouTube einen Goldesel zu machen: Click-to-Buy. Hierbei wird YouTube in den USA neben ausgesuchten Videos einen Button platzieren, mit dem die Nutzer direkt zum passenden Angebot auf die Verkaufsplattformen iTunes oder Amazon gelangen. Einen Click-to-Buy-Button gibt es zum Beispiel neben einem Trailer von “Spore”, mit dem man das Spiel direkt kaufen kann. Auch für viele Musikvideos soll die Funktion zur Verfügung stehen. Die Idee kommt bei Bloggern gut an. Wenn die Funktion auch mit unauthorisiert eingestellten Musikvideos funktioniert, klingt das nach einer ziemlich guten Idee …

spiegel.de, readwriteweb.com, visualshopping.de, blogpiloten.de

IMDB integriert Spielfilmfunktion (in den USA)

Die Online-Filmdatenbank IMDB (Internet Movie Database) ist gut, so wie sie ist, und das seit mittlerweile fast 18 (!) Jahren. Wer nach einem beliebigen Film sucht, erhält detailliert aufgelistet, wer Regie geführt, wer mitgespielt hat, welche Pannen beim Dreh passiert sind und ab wie viel Jahren der Film im – sagen wir – französischsprachigen Teil Kanadas freigegeben ist. Was soll man daran noch verbessern? Amazon.com, immerhin seit zehn Jahren Besitzer des Portals, will die Seite nun mit dem Angebot des Videoabrufs ganzer Spielfilme und Serien aufwerten. Eine Maßnahme, die erst einmal nach hinten losgeht, denn die “Watch it”-Funktion führt nur über Umwege zum Video und steht wieder einmal – seufz – außerhalb der USA nicht zur Verfügung.

winfuture.de, techcrunch.com, mashable.com, imdb.com