Wikileaks will sich per Flattr finanzieren

Wikileaks finanziert sich bisher aus Spenden und das ist nicht immer unproblematisch, da sie oft aufwändig eingeworben werden müssen oder sich erst nach spektakulären Mediencoups einstellen. Weitere Standbeine sind nichts verkehrtes, und da nicht nur Wikileaks sondern auch Flattr aus Schweden kommt, war es besonders naheliegend sich, einen Flattr-Account anzulegen.

Das wird eine spannende Sache, weil Wikileaks dann mit Abstand die größte und bekannteste Website ist, die bei Flattr mitmacht. Zur Stunde haben sie den Button zwar noch nicht eingebaut, aber auf Flattr.com sind sie schon gelistet und haben in einigen Stunden bereits mehrere 100 Klicks bekommen. Spannend ist die Sache nicht nur wegen der Frage, ob Wikileaks es schafft, via Flattr nennenswerte Summen einzunehmen.

Was Neuanmeldungen und Bekanntheitsgrad betrifft, könnte das einen heftigen Schub für Flattr mit sich bringen. Das ist gut für alle Blogger die mitmachen, aber genauso freut es mich, Wikileaks auf diesem Wege eine kleine Summe spenden zu können – übrigens vollständig anonym.