Best of Blogs: “Der Presseschauer”
Es ist wieder Sonntag: Zeit für “Best of Blogs”. In unserer kleinen Serie präsentieren wir in lockerer Folge unsere Lieblingsblogs. Heute möchte ich euch den Presseschauer vorstellen.
Es ist wieder Sonntag: Zeit für “Best of Blogs”. In unserer kleinen Serie präsentieren wir in lockerer Folge unsere Lieblingsblogs. Heute möchte ich euch den Presseschauer vorstellen.
“Leben Online” könnte man YuccaTree Post umschreiben, ist aber auch das Thema der Mediensozialisten. In ihren Cartoons nehmen Michaela von Aichberger, Daniela Warndorf und Stefan Graunke das Webzwonull und den Social-Media-Alltag aufs Korn – jetzt auch hier im Blog.
iPhone-Besitzer können jetzt die Berliner Mauer zurückhaben- zumindest virtuell. Die neue App „Layar“ ist eine Augmented-Reality-Anwendung fürs iPhone. Sie misst Standort und Blickrichtung und blendet eine virtuelle Mauer ins Kamerabild ein. Auf diese Weise kann man entlang des ehemaligen Grenzverlaufes die Mauer zwischen West- und Ostberlin wieder aufleben lassen.
Mit Facebook führe ich mittlerweile eine Hassliebe. Vor allem seitdem Zuckerberg die Ära der Privatsphäre als beendet erklärt hat und der OpenGraph eingeführt wurde. Dennoch nutze ich das Portal weiterhin, denn als sozialer News-Aggregator wird Facebook immer beliebter und ich teile gerne interessante Themen mit anderen.
Twitter-Clients gibt es haufenweise: webbasierte Alternativen zu twitter.com, Anwendungen für verschiedene Betriebssysteme und Apps für Handys und Smartphones. Dabei geht es auch vollkommen anders. Mit dem Dienst TweetyMail kann Twitter vollständig per E-Mail bedient werden.
Wir erinnern uns: Der 15jährige Schüler Blake Robbins war per Webcam seines Schul-Laptops zu Hause überwacht worden, was herauskam als die Schulleitung ihn fälschlich des Drogenkonsums bezichtigte. Über 400 Fotos von ihm und seiner Familie waren in der elterlichen Wohnung aufgenommen worden und es kam zur Gerichtsverhandlung.
Bei der ganzen Diskussion um die private Daten, sozialen Netzwerke, Privatsphäre und Öffentlichkeit wird ja gerne so getan, als ob Facebook ein Vordenker des Post-Privacy-Zeitalters sei und Mark Zuckerberg jemand, der nur vorhergesehen habe, was heute viele als Ideologie auffassen: Dass der Kontrollverlust über die eigenen Daten auch eine Form der Befreiung sein könnte und folgende Generationen neu definieren würden, was eigentlich privat ist.
Smartphones wie das Palm Pre, das iPhone oder Android-Geräte setzen konsequent auf die Cloud. Anwendungen laufen in Form von Apps ganz oder teilweise webbasiert und Daten werden „irgendwie“ in diesen Apps oder der Cloud abgelegt. Austausch dieser Daten? Fehlanzeige. Dropbox dringt Stück für Stück in die Lücke vor.
Seit etwa 3 Jahren bietet Youtube den Urhebern hochgeladener Videos eine Umsatzbeteiligung an, wofür sie sich aber aktiv anmelden müssen. Seit einiger Zeit erhalten Leute mit leidlich erfolgreichen Filmchen auch Mails von Youtube mit dem zunächst freundlich formulierten Vorschlag, sich für die Umsatzbeteiligung anzumelden. Wer sich drauf einlässt, findet sich leicht in einem kafkaesken Katz- und Mausspiel wieder.
Apple-Fangirls und -boys müssen es schwer haben mit der Partnersuche. Anders kann ich mir kaum erklären, warum sie demnächst eine eigene Dating-Seite namens Cupidtino bekommen. Zwei Programmierer und ein Designer, die behaupten, jedes auf dem Markt erhältliche Apple-Produkt zu besitzen, sehen da jedenfalls eine Marktlücke. Sie finden, Apple-Fans seien wie geschaffen füreinander, nicht nur weil sie die Geräte aus Cupertino bevorzugen, sondern auch sonst einen ähnlichen Geschmack haben.