Foursquare verschärft die Regeln

Latitude, Gowalla, Foursquare: Alles nicht mein Ding. Ich mag’s nicht so besonders, überwacht zu werden, und zwar schon gar nicht, wann ich mich wo und wie lange aufhalte. Klar, Foursquare ist ein Spiel und bisher konnte man es im Fall des Falles einfach “cheaten” und sich irgendwo einchecken, wo man in Wahrheit gar nicht ist. Das geht jetzt auch noch, aber den Mitspielern wird auf die Finger gesehen.

Wer bei Foursquare “Mayor” eines Ortes wird, kann manchmal sogar mit Rabatten oder kleinen Gewinnen rechnen. Da ist die Versuchung natürlich groß, sich zum Punktesammeln an Orten einzuchecken, an denen man sich gar nicht aufhält. Und es ist allzu verständlich, dass Foursquare versucht, etwas dagegen zu unternehmen:

Last week we started using a few different tricks using your phone’s GPS to try to verify this.  (and if your phone doesn’t use GPS, we use a few different tricks).

Also auf Deutsch: Foursquare schaut nach, wo ich bin, auch wenn ich das gar nicht möchte. Zwar lassen sie die Möglichkeit offen, sich trotzdem am falschen Ort anzumelden und vergeben einfach keine Punkte mehr, wenn der Ort ihrer Meinung nach zu oft nicht korrekt ist. Genau werden die Kriterien aber nicht offen gelegt und das Cheaten provoziert Fragen der Mitspieler, sollte es zu Tage treten.

Dabei gibt es durchaus andere Gründe zu mogeln. Natürlich kann man Foursquare auch einfach abschalten und ne Weile nicht mitmachen. Aber weil man nicht nicht kommunizieren kann, riskieren regelmäßige Foursquarer die Frage, wo er oder sie eigentlich war, sobald es mal ausgeschaltet gelassen wird. Nun kann man mir natürlich sagen, ich soll’s halt lassen, wenn’s mir nicht passt. Genau das mache ich ja auch.

[via blog.foursquare.com]

2 Gedanken zu „Foursquare verschärft die Regeln“

  1. Und wer kein Internet/GPS-Handy hat wie ich, muss eh verspätet von zuhause einchecken, hoffentlich geht das auch noch weiterhin. die punkte sind mir scheissegal :)

  2. “Natürlich kann man Foursquare auch einfach abschalten und ne Weile nicht mitmachen. Aber weil man nicht nicht kommunizieren kann, riskieren regelmäßige Foursquarer die Frage, wo er oder sie eigentlich war, sobald es mal ausgeschaltet gelassen wird.”
    Ganz ehrlich: Ich kann mir nicht vorstellen, dass so etwas wirklich passiert. Solchen Frage kann man eher bei einem Dienst wie Latitued stellen; aber solange man sich noch manuell an einem Ort einchecken muss, würde da doch ernsthaft jemand (außer besonders neugierigen PartnerInnen, Eltern oder so) nachfragen…

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