Neuer Trend: Shopping-Anbieter erfindet Weihnachts-Hopping

Heute flatterte mir eine Pressemeldung von LetsBuyIt.com in den Briefkasten. Das Shopping-Portal verspricht darin “Weihnachtshopping ohne Streß”. Das gefällt mir. Ich wollte schon immer mal Weihnachten an verschiedenen Orten feiern.

Klar, das fällt unter die Kategorie “Absichtlich falsch verstanden”, aber ist das nicht eine schöne Weihnachtsanekdote? In diesem Web, in dem es auch nur noch ums Geld geht, erfindet ein Online-Einkaufshaus unfreiwillig den neuen Trend Weihnachts-Hopping.

Wie könnte das aussehen? Man könnte mal so richtig viele Leute besuchen. Jeder müsste etwa am 1. Weihnachtstag nachmittags alle seine Freunde heimsuchen, sich mit einem Glühwein oder Weihnachtspunsch stärken und nach kurzem Plausch direkt weiterziehen. In den USA machen sie das traditionell sowieso schon. Da wären sie uns also wieder einmal mit einem Trend zuvor gekommen.

Gefahr durch Weihnachtsgeschenke

Oder man macht einen Sport daraus: Weihnachtsgeschenke der Größe nach aufgereiht, und wer es schafft, über alle zu springen, gewinnt. Gefährlich nur bei traditionellen Standardgeschenken eines liebevollen Ehemanns wie Messerblöcken oder Hochleistungsmixern. Dann hätte es mit derartigen Geschenken mittelfristig auch einmal ein Ende.

Oder man nimmt es wörtlich und steigt bei den lieben Nachbarn in den Schornstein. Leider eher unwahrscheinlich, dass man da unten wieder herauskommt. Schornsteine sind heute bessere Entlüftungsanlagen für Zentralheizungen…

Gibt man “Weihnachtshopping” ohne Bindestrich bei Google ein, fragt unser aller liebste Suchmaschine erst einmal respektvoll, ob man sich nicht verschrieben hätte. Oberster Eintrag ist eine Busreise nach London. Von dort aus dann weiter nach Paris und dem ganzen Trubel hier entfliehen? Warum nicht!

Danke an den kreativen Erfinder von LetsBuyIt.com!

Foto: Reisebus24.de