Wer ist der Mörder? Erstaunliches Video enttarnt, wie unaufmerksam wir sind
25. September 2009 - Jürgen Vielmeier
An diesem Video ist irgend etwas seltsam. So weit kann der Betrachter noch folgen. Aber was es genau ist, das will sich beim ersten Gucken nicht so recht erschließen. Tatsache ist nur: Wir haben eine verdammt geringe Aufmerksamkeitsspanne und die erstaunliche Fähigkeit, Details auszublenden.
Eine Szene aus einem englischen Krimi. Wer ist der Mörder: das Zimmermädchen, der Butler oder die Gattin? Der Kommissar lässt die Verdächtigen antreten, hört sich die Aussagen an und enttarnt sofort der Mörder. Das ist billig und auch noch schlecht geschauspielert.
Und das mit Absicht! Denn das Video hat eine ganz andere Botschaft: Es will uns vor Augen führen, wie leicht wir Dinge übersehen können, mit denen wir nicht rechnen. Dahinter steckt eine Kampagne der Stadt London, die Autofahrer auffordert, Acht auf Radfahrer zu geben. Und? Habt ihr den Test bestanden?
Ich falle übrigens nicht drauf rein: Die wollen mit ihrem ganzen Brimborium doch nur vertuschen, dass sie die Falsche verhaftet haben. Mir schien der Butler viel verdächtiger …
Via @ibo @escamoteur.






















[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von YuccaTree erwähnt. YuccaTree sagte: Und ich sag euch: Der Butler war's! Video offenbart, wie schlecht es um unsere Aufmerksamkeit bestellt ist: http://j.mp/JOQw4 [...]
[...] in der Autofahrer aufgefordert werden, mehr auf Radfahrer zu achten. Gefunden hab ich’s via YuccaTree. Aber seht (und staunt?) [...]
[...] oder die Frage, ob Harry Potter und Star Wars das gleiche Drehbuch hatten. Wählt weise! 1. Who Dunnit? (Video): Video der Londoner Polizei führt uns unsere erschreckend schwache Aufmerksamkeitsspanne vor [...]
[...] Erstaunlich, aber auch erschreckend, wie viel wir Menschen übersehen können. [...]
Hm … ich finde diese Idee,
auf “unsere” schwache Aufmerksamkeit aufmerksam zu machen, ganz hervorragend! Beim zweiten Durchgang springen einem die Veränderungen geradewegs ins Gesicht … aber WO schaun wir beim ersten Betrachten hin?? Mir fällt aber auch ein, dass man im Kino (große Leinwand) oft Veränderungen nach Perspektivenwechsel bemerkt … ist vielleicht auch das kleine Bild (der begrenzte Horizont) mit Ursache für unsere “Schwäche”??
Helmut