Sich mit dem Kurzlink einen Virus einfangen: Symantec zeigt, wie es geht

Um euch ein bisschen Angst zu machen: Still, leise und geisterhaft stellt Symantec vor, wie schnell man sich über einem Kurzlink auf Twitter einen Virus einfangen kann. Dazu kann es schon ausreichen, wenn man nach dem Klick eine vermeintliche Systemmeldung bestätigt.

Klar, Symantec hat als Hersteller von Sicherheitssoftware ein Interesse daran, potenzielle Kunden ein bisschen mit den Gefahren des Netzes einzuschüchtern. Doch Vorsicht dürfte in der Tat geboten sein. Auch vertrauenswürdige Quellen können schnell von einem Wurm befallen werden. Uns ist das im Frühjahr selbst einmal passiert. Mitte der Woche garnierten findige Spammer Tweets zu den häufig benutzten Trendthemen #beforesex #aftersex und #duringsex mit Schadlinks. Weil diese in der Twitter-Suche auftauchten, dürften viele die Tweets gelesen und die Kurzlinks darin aufgerufen haben.

Kurzlink-Virus
Verlockende Falle: Lieber zweimal überlegen, ob man auf diesen Link klickt.

Bei Twitters-Standard-Linkverkürzer Bit.ly erscheint inzwischen ein Warnhinweis, wenn ein Nutzer auf einen möglicherweise gefährlichen Link klickt. Andere tun das noch nicht. Symantec rät Nutzern dazu, Plugins für ihren Browser einzubauen, die Kurzlinks vor der Weiterleitung auf die Quelle überprüfen. Auch den Kopf sollte man natürlich nicht ausschalten: Wenn der Urheber einer Nachricht zwielichtig erscheint oder der Tweet eines Freundes so gar nicht seinem Schreibstil entspricht, dann lieber noch einmal nachdenken, bevor man auf den Link klickt.

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