Opera Turbo: Schlechtere Grafik, dreimal schnellere Ladezeiten

Die norwegische Softwareschmiede Opera hat gestern die inzwischen zehnte Version ihres gleichnamigen Browsers veröffentlicht: Besonderes Highlight: Eine Turbofunktion, die Webseiten auf ein Drittel der ursprünglichen Datenmenge verkleinert, damit auch Nutzer mit schwächeren Internetverbindungen etwas sehen können.

Und davon gibt es weit mehr als man denkt: Mit ISDN und Dial-up-Modem sind in Deutschland noch Millionen von Menschen unterwegs. Nicht zu vergessen die steigende Zahl der Nutzer mit mobiler Datenkarte oder Surfstick, die zwar UMTS oder HSDPA gekauft haben, sich unterwegs aber trotzdem oft mit nicht einmal 56 Kbit/s ins Internet quälen müssen. Der Opera Turbo reduziert die Bildqualität erheblich:

Opera Turbo

Technisch geschieht das über einen Proxy-Server, der die Bilder direkt bei Opera herunterrechnet. Das geht auf Kosten der Privatssphäre, denn Opera trackt damit die Spur der Surfers im Internet.

Auch ohne Turbo soll Opera 10 mit der Presto 2.2 Engine bei datenintensiven Websites wie Facebook um bis zu 40 Prozent schneller sein als bisher. Zusätzlich gibt es ein besseres Tab-Management, einen Notizblock und vieles mehr. Es bleibt dabei: Opera ist seiner Zeit wie immer weit voraus – und die Nutzer “danken” es dem Browser mit einem Marktanteil um die 1 Prozent. Wenn ihr das ändern wollt, ladet ihn hier herunter.

2 Gedanken zu „Opera Turbo: Schlechtere Grafik, dreimal schnellere Ladezeiten“

  1. Ist ja eher fraglich, warum Euer Logo eine Grafik ist :)

    Ansonsten fällt mir dazu immer wieder E-Plus ein, die standardmäßig Bilder bei UMTS-Verbindungen komprimiert haben. Für einen befreundeten Grafiker war das das Unglück.

    Damals lösbar mit bestimmten Firefox-Plugin. Heutzutage glaube ich in der E-Plus-Software konfigurierbar.

    Anyway … Opera kommt irgendwie nie aus dem Schatten raus, auch nicht durch solche “Features”.

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