Mehr Übersicht: Microsoft stellt visuelle Suche für Bing vor

Microsofts Suchmaschine Bing erhält eine visuelle Suchergebnisseite, die Themengebiete anhand von Fotos besser eingrenzt. Gerade bei komplexen Themen erweist sich die Möglichkeit als besonders hilfreich.

[Update, 12:00 Uhr: Um die Visual Search aufzurufen, muss man zunächst in den Einstellungen auf bing.com zur US-Version der Seite wechseln. Danach sollten die Links zu bing.com/visualsearch funktionieren.]

Microsoft schlägt zur Einfürung Themengebiete mit vielen Ergebnismögichkeiten vor, wie Filmstars, Handys oder US-Politiker. Bing Visual Search zeigt die Ergebnisse in einer Fotowand an, weil Bilder dem Suchenden oft mehr sagen als Namen. Die Ergebnisse lassen sich weiter eingrenzen. Im Falle des Suchfelds “Filmlegenden” mit Schiebereglern zum Beispiel anhand der Zahl der gedrehten Filme oder der erhaltenen Oscars. Wobei ich mich natürlich frage, ob Bing ernsthaft davon ausgeht, dass irgend jemand – wie vorgeschlagen – bis zu 400 Oscars gewinnen kann.

Zusatzinfos ohne weitere Suche beim Mouse-Over

Bing Visual Search

Fährt man mit der Maus über die Bilder, zeigt Bing den Namen der Schauspielers in der Suchleiste an, damit man gleich eine weitere Suche anschließen kann. Eventuell kann man sich das aber auch schenken. Denn unterhalb der Suchmaske werden weitere Informationen wie eben Geburtsort, Zahl der Filme und der Oscars direkt eingeblendet:

Bing Visual Search

Ich bleibe dabei: Abgesehen vom Suchalgorithmus macht Microsoft Google inzwischen vor, wie gute Suche funktioniert. Bei der Darstellung und Einordnung der Suchergebnisse bleibt Bing führend und baut seinen Vorsprung mit der Visual Search weiter aus. Google wird etwas tun müssen, um den Rückstand aufzuholen.

3 Gedanken zu „Mehr Übersicht: Microsoft stellt visuelle Suche für Bing vor“

Kommentare sind geschlossen.