Von AmazingTunes bis Musicovery: Liste der besten Musikstartups

Hätten wir auch nicht vollständiger machen können: Ibo Evsan hat die besten Online-Musikdienste vorgestellt, die derzeit auf dem Markt sind. Die meisten vorgestellten Angebote sind Streaming-Dienste wie Deezer, Musicovery und Blip.fm. Darunter finden sich aber auch andere Webdienste wie den Konzert-Ticker iLike und das Spiel JamLegend.

Ibo hält eine Zukunft für möglich, in der wir die Musik nicht mehr auf unseren Rechnern haben, sondern nur noch online darauf zugreifen. Ich bin noch etwas skeptisch, ob es dazu kommt oder ob ich das überhaupt haben will. Manche privaten Dinge bleiben besser dort, wo sie hingehören. Seine Übersicht ist auf jeden Fall fantastisch.

Hält nicht, was es verspricht: Musicovery

Mir gefällt unter den vorgestellten Musikdiensten vor allem die Idee hinter Musicovery, eine Art Mischung aus Last.fm, Yahoo Pipes und Feedburner, die einem nach ein paar Mausklicks ein persönliches Webradio ganz nach dem eigenen Geschmack präsentieren soll. Hierbei kann man die gewünschte Musikrichtung und das Jahrzehnt eingeben oder sich einfach Musik vorspielen lassen, die der eigenen Stimmung entspricht.

Auch wenn das Design auf den ersten Blick ganz pfiffig wirkt, fallen einem schon bald die Mängel des Dienstes auf: schlecht zusammengeschusterte Homepage, ganz miese Tonqualität und keine Möglichkeit auf andere Songvorschläge zu klicken – außer man wechselt in den Premium-Account. Der kostet bezahlbare 4 US-Dollar im Monat, aber da kenne ich ehrlich gesagt bessere Dienste, für die ich lieber Geld ausgeben würde. Nachdem ich mich nicht für den Premium-Dienst registrieren wollte, verweigert Musicovery sogar, mir noch weitere Songs abzuspielen. Damit kann ich nicht einmal einen schönen Screenshot erstellen. Tja, Eigentor.

Musicovery